nnz-Forum: Rettungsdienst ohne JUH?
Freitag, 23. November 2001, 16:23 Uhr
Nordhausen (nnz). In dieser Woche berichteten die Nordhäuser Medien wiederholt zum Rettungsdienstzweckverband. nnz erhielt dazu einen Leserbrief vom Team der JUH-Rettungswache am Südharzkrankenhaus.
Nach all den Wortmeldungen und Unwahrheiten welche über uns verbreitet werden, möchten wir, die Rettungsassistenten und -sanitäter des JUH Rettungsdienstes in Nordhausen den Bürgern der Stadt und des Landkreises nur ein Problem schildern:
Es wird in der Kernstadt Nordhausen ab 1. 1. 2002 keinen Rettungswagen mehr geben, der für Ihre notfallmedizinische Absicherung zur Verfügung steht. Es ist traurig wie ein funktionierendes System von professioneller Hilfe aus wohl wirtschaftlichen und persönlichen Interessen der anderen Mitglieder im Rettungsdienst Zweckverband zerstört wird. Durch die Neuverteilung der Rettungsmittel in der Stadt und im Landkreis Nordhausen müssen die Patienten mit zum Teil erheblich längeren Eintreffzeiten der Rettungswagen am Einsatzort leben. Einsatzorte in Nordhausen, welche von den Johannitern in vier Minuten erreicht werden, können von der geplanten Rettungswache des Rettungsdienstes Ellrich in Niedersachswerfen, in bestenfalls zwölf Minuten erreicht werden. Die Gemeinden Petersdorf, Buchholz, Hermannsacker, Steigerthal, Stempeda und Rodishain sollen ebenfalls von Niedersachswerfen aus bedient werden. Es ergibt sich eine massive Verschlechterung der Qualität des Rettungsdienstes der sich in schnellem und damit oft lebensrettenden Eintreffen des Rettungsteams am Notfallort auszeichnet.
Die Neuordnung verstößt unserer Meinung nach in grober Weise gegen den Thüringer Rettungsdienstplan als Durchführungsbestimmung des Thüringer Rettungsdienstgesetzes. Dort ist die Ansiedlung der Rettungswachen an den Versorgungsschwerpunkten und damit in der Stadt Nordhausen mit ihren über 45.000 Einwohnern vorgesehen. Die Bürger sollten sich fragen, ob sie sicher sein können, daß die erforderliche Hilfe noch rechtzeitig eintrifft.
Die Geschäftspolitik des Rettungsdienstzweckverbandes mit seinen führenden Mitgliedern dem Deutschen Roten Kreuz und den verschiedenen Unternehmen der Rettungsdienst-Gesellschaft Ellrich unter Führung von Herrn Triftshäuser scheint offensichtlich nur noch auf die Verdrängung des Wettbewerbers JUH um jeden Preis, jetzt sogar zu Lasten der ihm anvertrauten Patienten, ausgerichtet zu sein. Da den Zweckverband und deren Vorsitzenden Claus die Anordnungen des Landesverwaltungsamtes bei der Durchsetzung ihrer Interessen wohl nicht interessieren, wird es höchste Zeit, dass sich der Kreistag des Problems annimmt und diesem Treiben mit all seiner Macht ohne parteipolitische Zwänge ein Ende setzt.
Zu allen Fragen dieser Problematik stehen den Kreistagsabgeordneten und interessierten Bürgern fachkompetente Ansprechpartner in der Rettungswache der JUH zur Verfügung.
Das Team der Rettungswache der Johanniter am Südharzkrankenhaus
Nach all den Wortmeldungen und Unwahrheiten welche über uns verbreitet werden, möchten wir, die Rettungsassistenten und -sanitäter des JUH Rettungsdienstes in Nordhausen den Bürgern der Stadt und des Landkreises nur ein Problem schildern:
Es wird in der Kernstadt Nordhausen ab 1. 1. 2002 keinen Rettungswagen mehr geben, der für Ihre notfallmedizinische Absicherung zur Verfügung steht. Es ist traurig wie ein funktionierendes System von professioneller Hilfe aus wohl wirtschaftlichen und persönlichen Interessen der anderen Mitglieder im Rettungsdienst Zweckverband zerstört wird. Durch die Neuverteilung der Rettungsmittel in der Stadt und im Landkreis Nordhausen müssen die Patienten mit zum Teil erheblich längeren Eintreffzeiten der Rettungswagen am Einsatzort leben. Einsatzorte in Nordhausen, welche von den Johannitern in vier Minuten erreicht werden, können von der geplanten Rettungswache des Rettungsdienstes Ellrich in Niedersachswerfen, in bestenfalls zwölf Minuten erreicht werden. Die Gemeinden Petersdorf, Buchholz, Hermannsacker, Steigerthal, Stempeda und Rodishain sollen ebenfalls von Niedersachswerfen aus bedient werden. Es ergibt sich eine massive Verschlechterung der Qualität des Rettungsdienstes der sich in schnellem und damit oft lebensrettenden Eintreffen des Rettungsteams am Notfallort auszeichnet.
Die Neuordnung verstößt unserer Meinung nach in grober Weise gegen den Thüringer Rettungsdienstplan als Durchführungsbestimmung des Thüringer Rettungsdienstgesetzes. Dort ist die Ansiedlung der Rettungswachen an den Versorgungsschwerpunkten und damit in der Stadt Nordhausen mit ihren über 45.000 Einwohnern vorgesehen. Die Bürger sollten sich fragen, ob sie sicher sein können, daß die erforderliche Hilfe noch rechtzeitig eintrifft.
Die Geschäftspolitik des Rettungsdienstzweckverbandes mit seinen führenden Mitgliedern dem Deutschen Roten Kreuz und den verschiedenen Unternehmen der Rettungsdienst-Gesellschaft Ellrich unter Führung von Herrn Triftshäuser scheint offensichtlich nur noch auf die Verdrängung des Wettbewerbers JUH um jeden Preis, jetzt sogar zu Lasten der ihm anvertrauten Patienten, ausgerichtet zu sein. Da den Zweckverband und deren Vorsitzenden Claus die Anordnungen des Landesverwaltungsamtes bei der Durchsetzung ihrer Interessen wohl nicht interessieren, wird es höchste Zeit, dass sich der Kreistag des Problems annimmt und diesem Treiben mit all seiner Macht ohne parteipolitische Zwänge ein Ende setzt.
Zu allen Fragen dieser Problematik stehen den Kreistagsabgeordneten und interessierten Bürgern fachkompetente Ansprechpartner in der Rettungswache der JUH zur Verfügung.
Das Team der Rettungswache der Johanniter am Südharzkrankenhaus
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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