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nnz-Rückspiegel: Riechen und reagieren

Samstag, 11. Februar 2006, 00:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr wurde in Nordhausen eine Einrichtung eröffnet, die es vor allem auf Spürnasen abgesehen hatte. Was noch an diesem 11. Februar 2005 passierte? Im Rückspiegel der nnz finden Sie es.


Riechen an der Fachhochschule
nnz-Rückspiegel: Riechen und reagieren (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Riechen und reagieren (Foto: nnz) Nach rund sechsmonatiger Planungs- und Bauzeit wird in der kommenden Woche das erste und einzige Sensorik- und Marktforschungslabor an einer Thüringer Hochschule seiner Bestimmung übergeben. Auf rund 100 qm wurden auf den Nordhäuser Campus-gelände eine Laborküche, ein Testraum mit sechs Sensorikkabinen sowie ein Gesprächslabor mit Beobachtungsraum eingerichtet. Das gesamte Labor steht nun für die Erfassung der sensorischen Produktwahrnehmung und
-beurteilung von Konsumenten sowie für experimentelle Untersuchungen im Bereich der klinischen Psychologie zur Verfügung. Insgesamt beliefen sich die Umbaukosten sowie die Einrichtung der Technik auf ca. 117.000 Euro. Alle Aufträge wurden ausschließlich an Firmen der Region vergeben......ausführlich im nnz-Archiv


Jetzt doch reagiert
Eigentlich wollte die Bürgerinitiative „Nordhausen macht mobil gegen Agenda 2010“ nicht öffentlich auf den Brief der SPD-Kreisvorsitzenden Dagmar Becker reagieren. Jetzt erfolgt ein Umdenken. Die nnz veröffentlicht das Schreiben innerhalb der doku-Reihe. In der nnz-online haben Sie auf unseren offenen Brief eine Antwort formuliert. Danke. Das Organisationskomitee der Bürgerinitiative ist weit entfernt, Sie und die Mitglieder der Nordhäuser SPD, einschließlich ihres Vorstandes, persönlich für die Entwicklung in diesem Land verantwortlich zu machen. Es ist aber immer noch eine Tatsache, dass Sie im Besitz eines Parteidokuments mit der Aufschrift „SPD“ sind. Aus diesem Grund erscheint es uns logisch, Ihnen Fragen, auch öffentlich im Rahmen einer Protestaktion, stellen zu dürfen, die mit der Regierungspolitik Ihrer Partei zu tun haben. Wir können ja dazu kaum Parteimitglieder der FDP, CDU, PDS befragen......ausführlich im nnz-Archiv


Präsident kommt zur Boxnacht
Unter dem Motto „Duell der Meister“ steht die 1. Nordhäuser Boxnacht am 12. Februar. An diesem Abend wird der Nordhäuser und neunfache Thüringer Landesmeister Michael Werner auf den aktuellen Sachsen-Meister Mike Heil treffen. Der Kampf beginnt um 19.30 Uhr in der Nordhäuser Ballspielhalle in der Hesseröder Straße. Veranstalter ist der Nordhäuser Sportverein (NSV). Dort laufen die Vorbereitungen auf die Boxnacht auf Hochtouren. Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim NSV: „Wir wollen mit einem ansprechenden Rahmenprogramm für die richtige Boxkampf-Stimmung sorgen: DJ Mey (Andy) aus Nordhausen sorgt für die Musik – und ein Nummer-Girl wird die Runden anzeigen, wie es sich für einen richtigen Boxkampf gehört. Und auch die Thüringer „Box-Funktionärs-Prominenz“ wird in der Ballspielhalle anwesend sein: Jürgen Knips, Präsident des Thüringer Box-Verbandes hat sich jetzt telefonisch angesagt. „Darauf sind wir richtig stolz“, so Geidel......ausführlich im nnz-Archiv


Geheimsache Heizhaus
Probleme im Stadtrat werden in Heringen in nicht öffentlicher Sitzung behandelt. Da verhält sich die Helme-Stadt nicht viel anders als andere Kommunen. Doch mit der Nicht-Öffentlichkeit könnte es Anfang März vorbei sein. Die nnz hatte in dieser Woche über „Merkwürdigkeiten“ beim Verkauf des Heizhauses berichtet. Gestern Abend nun wollten die Heringer Stadträte Klarheit darüber haben, warum das Heizhaus erst verkauft und dann wieder zum Teil angemietet worden war. Die Öffentlichkeit wurde nicht informiert, schon zu Beginn der Sitzung waren die Stadträte zu strengster Verschwiegenheit verpflichtet worden. Und gerade dieser Ausschluß der Öffentlichkeit stößt vielen Menschen in der Goldenen Aue, aber auch einigen Stadträte bitter auf. So hatte sich Maik Schröter (CDU) in den zurückliegenden Jahren zum Beispiel mehrfach an den damaligen Bürgermeister Arendt gewandt, und Informationen zum geplanten Verkauf angemahnt. Fünf Anfragen hatte der Fraktionsvorsitzende gestartet, seinen Angaben zufolge habe er auf seine Schreiben keine Antwort erhalten......ausführlich im nnz-Archiv


Nazis auf dem Vormarsch
Während sich die große Politik wieder mal zum Umgang mit der NPD streitet, ist die rechtsradikale Partei längst dabei, die Provinz zu erobern. Und das mit vielerlei Mitteln. Die reichen von Geld bis hin zu Gewalt. Seit Jahren gibt es in Niedersachswerfen einen Jugendklub, dessen Träger der Jugendverein 90 e.V. ist. Der Verein macht eine gute Arbeit, der Klub ist bei den Jugendlichen aus Niedersachswerfen, aber auch aus Nachbargemeinden beliebt. Vielleicht gerade deshalb ist er der NPD ein ausgemachtes Ziel. Mehrfach wollten Neonazis in den Klub rein, wollten dort Veranstaltungen organisieren. Das jedoch konnte bislang verhindert werden. Wie ein Sprecher des Jugendvereins der nnz sagte, habe er der NPD und ihren Anhängern schon oftmals Hausverbot erteilt. Darüber wurden auch Bürgermeister Jochen Napiralla sowie der zuständige Kontaktbereichsbeamte der Polizei informiert. Zwar fahren die Beamten der Polizeiinspektion regelmäßig am Jugendklub Streife, doch die Einflussnahme der NDP wird subtiler......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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