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Der Klassiker

Donnerstag, 09. Februar 2006, 08:30 Uhr
Nordhausen (nnz). In der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost geht es für den Braunlager SC Harz weiter Schlag auf Schlag. Am Freitag müssen die Wölfe beim Spitzenreiter ESC Halle 04 antreten. Sonntag ist dann der EC Timmendorfer Strand ab 19 Uhr zum Nord-Klassiker im heimischen Wurmbergstadion zu Gast. Ein Vorbericht von Robert Koch.

Der Klassiker (Foto: nnz) Der Klassiker (Foto: nnz)

In Halle dürfte es für die Wölfe schwierig werden. Die Saale-Bulls haben als Tabellenführer bereits 29 Punkte gesammelt, nur beim Auswärtsspiel in Leipzig mussten sie als Verlierer vom Eis gehen. „Die Hallenser haben derzeit einen Lauf. Aber letztlich spielen auch sie nur Eishockey“, macht BSC-Trainer Jan Furo Mut. Dass die Harzer gegen die Hallenser durchaus mithalten können, zeigen die beiden Spiele der Vorrunde. 4:1 siegten die Wölfe zu Hause, auswärts gab es eine knappe 3:4-Niederlage. Deutlicher war das 1:6 in der Meisterrunde, allerdings war der BSC in diesem Spiel stark ersatzgeschwächt.

Viel Arbeit dürfte auf die Verteidigung der Harzer zukommen, schließlich stellen die Saale-Bulls den derzeit heißesten Angriff der Liga. Egal, ob Martin Miklik, Petr Hruby, Marco Blazyczek oder Jedrzej Kasperczyk, die Angreifer des ESC sind in Topform, schlugen bereits 64 Mal zu. Zudem stellen die Hallenser mit erst 23 Gegentoren auch noch die beste Defensive.

Beim traditionsreichen Duell mit den Timmendorfer Beach Boys gilt es, die kanadischen Trumpfkarten der Gäste auszuschalten. Beim Hinspiel waren schließlich Jarret Reid, Bryan Phillips und Steve Pepin entscheidend am Sieg der Schleswig-Holsteiner beteiligt. Doch auch der Rest des Timmendorfer Kaders ist hochklassig besetzt, etwa mit Verteidiger Viatcheslav Koubenski oder Torwart Ulrik Kuhnekath. Der BSC brennt nun darauf, die Niederlage aus dem ersten Vergleich vergessen zu machen und Punkte im Kampf um die Play-Off-Plätze zu sammeln. Diese Plätze haben die Timmendorfer ebenfalls als Ziel, in der Tabelle liegen sie nur einen Punkt hinter dem BSC.

In der Verteidigung steht den Wölfen wieder Dennis Overbeck zur Verfügung. Er musste in Leipzig und gegen Erfurt verletzungsbedingt pausieren, ist am Mittwoch aber wieder in das Training eingestiegen. Ob dagegen Nicolas Waldner in das Tor zurückkehrt, bleibt offen. Back-Up Alexander Ansmann, in Leipzig mit einer starken Leistung einer der Garanten für den Punktgewinn, könnte auch an diesem Wochenende starten.

Nach zuletzt drei Spielen in fünf Tagen war die Erholungsphase für die Wölfe extrem kurz. Deshalb ist Jan Furo auch froh, mit seinem Team jeden Montagabend in der Kirchbergtherme in Bad Lauterberg regenerieren zu können. „Unsere Fans können uns dabei gerne besuchen und sich mit mir oder den Spielern unterhalten“, so der BSC-Coach.
Autor: nnz

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