nnz-intern: Ergebnisse
Mittwoch, 08. Februar 2006, 09:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Die ersten Umfragen zu den Oberbürgermeisterwahlen in Nordhausen und den Landratswahlen in der nnz sind Geschichte. Dazu eine bescheidene Anmerkung.
Wir wollen es an dieser Stelle – also zu Beginn der Betrachtung – noch einmal betonen: Diese Umfragen haben keinen repräsentativen Charakter. Erstaunlicherweise aber hatten bisherigen Wahlumfragen in der nnz einen sehr geringen Toleranzwert gegenüber den großen Umfragen. Spätestens seit dem demoskopischen Desaster bei den Bundestagswahlen im vergangenen Jahr muß auch deren Umfrage-Verlässlichkeit angezweifelt werden.
Doch zurück in die Niederungen der kommunalen Politik. Bei den Wahlen zum Landrat ist das Ergebnis relativ eindeutig, bei bislang zwei Kandidaten kann es eigentlich nur einen Sieger geben es sei denn, viel mehr Klicker hätten sich für Andere entschieden. Haben sie aber nicht und so machte Birgit Keller (51,3%) das vorläufige Rennen gegen Amtsinhaber Joachim Claus (31,3%). Bei der Linkspartei-Kandidatin macht sich eindeutig die Unterstützung durch die sozialdemokratische Anhängerschaft bemerkbar.
Bei den Oberbürgermeisterwahlen kann sich Amtsinhaberin Barbara Rinke (41,8%) zwar auch einer gewissen Sympathie seitens der Linken erfreuen, hier aber wirkt sich der Amtsbonus viel deutlicher aus als beim Landrat. Auch der weitere Zieleinlauf war von vielen Insidern so erwartet worden: Norbert Klodt (23,4%) vor Martin Höfer (19,7%). Das allerdings wird den liberalen Kandidaten eher weiter anspornen denn entmutigen.
Das erfreulichste Moment bei beiden Umfragen ist die Tatsache, dass relativ wenig der nnz-Leser und Klicker nicht zur Wahl gehen werden. Nicht gehen wollen lediglich 5,4 oder 3,3 Prozent. Bis zum 7. Mai wird die nnz die Wahl-Umfrage wiederholen, um so vielleicht einen Trend zu ermitteln. Doch wie gesagt: Die Umfragen sollen nicht als repräsentativ bewertet werden.
Autor: nnzWir wollen es an dieser Stelle – also zu Beginn der Betrachtung – noch einmal betonen: Diese Umfragen haben keinen repräsentativen Charakter. Erstaunlicherweise aber hatten bisherigen Wahlumfragen in der nnz einen sehr geringen Toleranzwert gegenüber den großen Umfragen. Spätestens seit dem demoskopischen Desaster bei den Bundestagswahlen im vergangenen Jahr muß auch deren Umfrage-Verlässlichkeit angezweifelt werden.
Doch zurück in die Niederungen der kommunalen Politik. Bei den Wahlen zum Landrat ist das Ergebnis relativ eindeutig, bei bislang zwei Kandidaten kann es eigentlich nur einen Sieger geben es sei denn, viel mehr Klicker hätten sich für Andere entschieden. Haben sie aber nicht und so machte Birgit Keller (51,3%) das vorläufige Rennen gegen Amtsinhaber Joachim Claus (31,3%). Bei der Linkspartei-Kandidatin macht sich eindeutig die Unterstützung durch die sozialdemokratische Anhängerschaft bemerkbar.
Bei den Oberbürgermeisterwahlen kann sich Amtsinhaberin Barbara Rinke (41,8%) zwar auch einer gewissen Sympathie seitens der Linken erfreuen, hier aber wirkt sich der Amtsbonus viel deutlicher aus als beim Landrat. Auch der weitere Zieleinlauf war von vielen Insidern so erwartet worden: Norbert Klodt (23,4%) vor Martin Höfer (19,7%). Das allerdings wird den liberalen Kandidaten eher weiter anspornen denn entmutigen.
Das erfreulichste Moment bei beiden Umfragen ist die Tatsache, dass relativ wenig der nnz-Leser und Klicker nicht zur Wahl gehen werden. Nicht gehen wollen lediglich 5,4 oder 3,3 Prozent. Bis zum 7. Mai wird die nnz die Wahl-Umfrage wiederholen, um so vielleicht einen Trend zu ermitteln. Doch wie gesagt: Die Umfragen sollen nicht als repräsentativ bewertet werden.
