Erste Zahlen
Dienstag, 07. Februar 2006, 08:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach einem Jahr Arbeit liegen jetzt die ersten vorläufigen Zahlen für den Landkreis Nordhausen vor. Die nnz hat deshalb mal nachgefragt.
So hat die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres 62,9 Millionen Euro an finanziellen Leistungen zur Verfügung gestellt. Der größte Brocken mit 27,6 Millionen Euro war die Zahlung des Arbeitslosengeldes II, gefolgt von Sozialversicherungsbeträgen mit 17,6 Millionen Euro.
Die Leistungen für Unterkunft und Heizung schlagen mit 16,7 Millionen Euro zu Buche. Dieses Geld kommt jedoch nicht aus dem Etat der ARGE, sondern aus dem Haushalt der Nordhäuser Kreisverwaltung.
Diese Gelder erhielten im vergangenen Jahr 13.376 Personen in 7.604 Bedarfsgemeinschaften (Stand: Ende Dezember 2005). Interessant ist hierbei der Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften. Wurde Ende 2004 mit 5.461 Bedarfsgemeinschaften gerechnet, so standen diesen Planzahlen bereits im April mehr als 7.000 und zum Jahresende 7.800 Gemeinschaften gegenüber. Ähnlich das Verhältnis auch bei den hilfebedürftigen Personen. Im Januar 2005 erhielten lediglich 11.745 Frauen, Kinder und Männer die Zuwendungen der ARGE.
Betrachtet man die absolute Zahl der Personen etwas detaillierter, dann wird ein interessan-ter Aspekt deutlich. 2.961 Personen sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. 10.415 gelten nach der Gesetzgebung als erwerbsfähig. Etwa 4.700 sind tatsächlich arbeitslos. Die Differenz von 5.700, die nicht als arbeitslos registriert worden waren, sind entweder zwischen 15 und 18 Jahre alt, sie befinden sich in Maßnahmen oder sind so genannte Aufstocker. Dahinter verbergen sich Personen, deren Einkünfte aus Arbeit, Selbstständigkeit bzw. anderen Sozialleistungen nicht zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes ausreichen und eine Aufstockung von der ARGE erhalten.
Während die Zahlen der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahre in den vergangenen Monaten nur leicht nach oben ausgeschlagen hat, konnte bei der anderen Gruppe ein Anstieg um 2.000 Personen allein zwischen Juni und Dezember 2005 beobachtet werden.
Autor: nnzSo hat die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres 62,9 Millionen Euro an finanziellen Leistungen zur Verfügung gestellt. Der größte Brocken mit 27,6 Millionen Euro war die Zahlung des Arbeitslosengeldes II, gefolgt von Sozialversicherungsbeträgen mit 17,6 Millionen Euro.
Die Leistungen für Unterkunft und Heizung schlagen mit 16,7 Millionen Euro zu Buche. Dieses Geld kommt jedoch nicht aus dem Etat der ARGE, sondern aus dem Haushalt der Nordhäuser Kreisverwaltung.
Diese Gelder erhielten im vergangenen Jahr 13.376 Personen in 7.604 Bedarfsgemeinschaften (Stand: Ende Dezember 2005). Interessant ist hierbei der Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften. Wurde Ende 2004 mit 5.461 Bedarfsgemeinschaften gerechnet, so standen diesen Planzahlen bereits im April mehr als 7.000 und zum Jahresende 7.800 Gemeinschaften gegenüber. Ähnlich das Verhältnis auch bei den hilfebedürftigen Personen. Im Januar 2005 erhielten lediglich 11.745 Frauen, Kinder und Männer die Zuwendungen der ARGE.
Betrachtet man die absolute Zahl der Personen etwas detaillierter, dann wird ein interessan-ter Aspekt deutlich. 2.961 Personen sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. 10.415 gelten nach der Gesetzgebung als erwerbsfähig. Etwa 4.700 sind tatsächlich arbeitslos. Die Differenz von 5.700, die nicht als arbeitslos registriert worden waren, sind entweder zwischen 15 und 18 Jahre alt, sie befinden sich in Maßnahmen oder sind so genannte Aufstocker. Dahinter verbergen sich Personen, deren Einkünfte aus Arbeit, Selbstständigkeit bzw. anderen Sozialleistungen nicht zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes ausreichen und eine Aufstockung von der ARGE erhalten.
Während die Zahlen der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahre in den vergangenen Monaten nur leicht nach oben ausgeschlagen hat, konnte bei der anderen Gruppe ein Anstieg um 2.000 Personen allein zwischen Juni und Dezember 2005 beobachtet werden.
