nnz-Rückspiegel: Ton, Post und Drogen
Dienstag, 07. Februar 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Jahr 2004 gab es in Nordhausen nicht nur die Landesgartenschau, sondern auch viele Kulturveranstaltungen wie das Fest poeTon. Nur ein Jahr später stand es vor dem Aus. Über wen oder was die nnz am 7. Februar 2005 noch berichtete, das erfahren Sie mit einem Klick.
poeTon – die Zweite
Neben der noise-garden-Pleite im vergangenen Jahr gab es auch ein Festival, das Lust auf mehr machte: poeTon. Jetzt gibt es in Nordhausen Gerüchte, dass dieses Festival im Jahr 2005 keine Neuauflage erleben wird. Grundlegend soll es auch in diesem Jahr auch eine poeTon-Festival geben. Allerdings in deutlich eingeschränkter Form und nur an einem Tag – aber trotzdem mit einem hochwertigen Angebot, sagte heute Stadt-Pressesprecher Patrick Grabe. Freilich – und dies ist die grundlegende Einschränkung – steht auch diese Veranstaltung unter Finanzierungsvorbehalt. Die Stadt Nordhausen hat aktuell – wie viele andere Kommunen Thüringens - keinen gültigen Haushalt. Deshalb seien verbindliche Aussagen zum Festival heute nicht möglich. Die letztlich einzig verbindliche Entscheidung habe der Stadtrat zu treffen...ausführlich im nnz-Archiv
Braune Post
In diesen Tagen erhielten einige ausgewählte Adressen in Nordhausen Post von der NPD. Eine davon hatte sich in den vergangenen Monaten geändert, geholfen hatte es nicht. Die braunen Bauernfänger sind derzeit wieder im Landkreis Nordhausen unterwegs. Mit Infobriefen sollen künftige Mitglieder rekrutiert und Sympathisanten angelockt werden. Plumpe Argumente machen Front gegen die etablierten Parteien, Hartz IV ist nur ein willkommener Anlaß. Die SPD-Kreisgeschäftsstelle in Nordhausen gehörte auch in den vergangenen Jahren immer wieder zu den auserwählten Adressen für die braune Info-Post. Nach deren Umzug wurde heute wieder der Briefkasten in der Oscar-Cohn-Straße zugemüllt. Darüber hinaus wurde der Briefkasten beklebt und mit den Worten Demokröten verunziert...ausführlich im nnz-Archiv
Drogen aus dem Südharz
Gerüchte verbreiten sich in diesen Zeiten immer noch sehr schnell. Vor allem, wenn damit eventuell Arbeitsplätze verbunden sind. Und so kursiert im Südharz das Gerücht, daß sich in Ellrich ein Unternehmen ansiedeln soll, das jede Menge neuer Arbeitsplätze im Gepäck haben könnte. Die nnz ist diesem Gerücht einmal nachgegangen. Der Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder zeigte sich heute sehr verwundert über die Nachfrage der nnz. Verwundert, weil eigentlich noch alles geheim bleiben sollte, weil es in dieser Woche erst einmal Gespräche mit dem Arbeitsamt oder den beteiligten Banken geben soll. So viel ist aber schon klar. Ein Unternehmen aus Leipzig zeigt starkes Interesse an einer Halle im Ellricher Gewerbegebiet. Dort soll ein Ableger des ehemaligen Leipziger Drogenkontors entstehen. Im Drogenkontor waren zu DDR-Zeiten Pflanzen gesammelt worden, die dann unter anderem zu Tees verarbeitet wurden. Die Nachfahren der einstigen Eigentümer des Kontors wollen das Unternehmen reanimieren, wurden im Raum Leipzig bei ihrer Suche nach günstigen Hallen nicht fündig. In Ellrich sollen sie gefunden haben, was sie suchten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzpoeTon – die Zweite
Neben der noise-garden-Pleite im vergangenen Jahr gab es auch ein Festival, das Lust auf mehr machte: poeTon. Jetzt gibt es in Nordhausen Gerüchte, dass dieses Festival im Jahr 2005 keine Neuauflage erleben wird. Grundlegend soll es auch in diesem Jahr auch eine poeTon-Festival geben. Allerdings in deutlich eingeschränkter Form und nur an einem Tag – aber trotzdem mit einem hochwertigen Angebot, sagte heute Stadt-Pressesprecher Patrick Grabe. Freilich – und dies ist die grundlegende Einschränkung – steht auch diese Veranstaltung unter Finanzierungsvorbehalt. Die Stadt Nordhausen hat aktuell – wie viele andere Kommunen Thüringens - keinen gültigen Haushalt. Deshalb seien verbindliche Aussagen zum Festival heute nicht möglich. Die letztlich einzig verbindliche Entscheidung habe der Stadtrat zu treffen...ausführlich im nnz-Archiv
Braune Post
In diesen Tagen erhielten einige ausgewählte Adressen in Nordhausen Post von der NPD. Eine davon hatte sich in den vergangenen Monaten geändert, geholfen hatte es nicht. Die braunen Bauernfänger sind derzeit wieder im Landkreis Nordhausen unterwegs. Mit Infobriefen sollen künftige Mitglieder rekrutiert und Sympathisanten angelockt werden. Plumpe Argumente machen Front gegen die etablierten Parteien, Hartz IV ist nur ein willkommener Anlaß. Die SPD-Kreisgeschäftsstelle in Nordhausen gehörte auch in den vergangenen Jahren immer wieder zu den auserwählten Adressen für die braune Info-Post. Nach deren Umzug wurde heute wieder der Briefkasten in der Oscar-Cohn-Straße zugemüllt. Darüber hinaus wurde der Briefkasten beklebt und mit den Worten Demokröten verunziert...ausführlich im nnz-Archiv
Drogen aus dem Südharz
Gerüchte verbreiten sich in diesen Zeiten immer noch sehr schnell. Vor allem, wenn damit eventuell Arbeitsplätze verbunden sind. Und so kursiert im Südharz das Gerücht, daß sich in Ellrich ein Unternehmen ansiedeln soll, das jede Menge neuer Arbeitsplätze im Gepäck haben könnte. Die nnz ist diesem Gerücht einmal nachgegangen. Der Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder zeigte sich heute sehr verwundert über die Nachfrage der nnz. Verwundert, weil eigentlich noch alles geheim bleiben sollte, weil es in dieser Woche erst einmal Gespräche mit dem Arbeitsamt oder den beteiligten Banken geben soll. So viel ist aber schon klar. Ein Unternehmen aus Leipzig zeigt starkes Interesse an einer Halle im Ellricher Gewerbegebiet. Dort soll ein Ableger des ehemaligen Leipziger Drogenkontors entstehen. Im Drogenkontor waren zu DDR-Zeiten Pflanzen gesammelt worden, die dann unter anderem zu Tees verarbeitet wurden. Die Nachfahren der einstigen Eigentümer des Kontors wollen das Unternehmen reanimieren, wurden im Raum Leipzig bei ihrer Suche nach günstigen Hallen nicht fündig. In Ellrich sollen sie gefunden haben, was sie suchten...ausführlich im nnz-Archiv
