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„Der Hammer“ wird Präsident

Montag, 06. Februar 2006, 17:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Schon seit längerem engagiert sich Willibald Böck (CDU) für das Projekt Kinderhospiz Mitteldeutschland. Nun übernimmt der 59jährige, ehemalige Thüringer Innenminister und langjährige Landtagsabgeordnete, das Amt des Präsidenten des Freundeskreises. Weitere Einzelheiten mit einem einzigen Klick.

„Der Hammer“ wird Präsident (Foto: nnz) „Der Hammer“ wird Präsident (Foto: nnz) „Im ’Freundeskreis Kinderhospiz’ finden Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport zusammen, um gemeinsam Projekte zur Förderung des Kinderhospizes zu erarbeiten“, sagte Böck. Von 1967 bis 1984 war Böck Lehrer, danach bis 1990 Bürgermeister in Bernterode im Eichsfeld. Ab dem Frühjahr 1990 war er Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer.

Im Thüringer Landtag saß Willibald Böck von Oktober 1990 bis zum Ende der dritten Wahlperiode. Von 1990 bis 1993 war er Landesvorsitzender der Thüringer CDU. Auch im Bundesvorstand der CDU war Böck viele Jahre tätig. Böck, der den Spitznamen „Willibald, der Hammer“ trug, war auch Innenminister.

„Nicht nur als Politiker, vielmehr als Vater von fünf Kindern ist es für mich eine Ehre, dieses für den Freistaat wichtige Projekt nach allen Kräften zu unterstützen. Den über 6.000 betroffenen Familien, deren Kinder von einer schweren, tödlichen Krankheit betroffen sind, muss geholfen werden“, so Böck weiter. Klaus-Dieter Heber, Vorsitzender des Vereins Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. überreichte Willibald Böck die Ernennungsurkunde in dessen Galerie in Erfurt. „Ich freue mich sehr mit Willibald Böck, einen für das Projekt, wichtigen Mitstreiter und Freund gewonnen zu haben“, so Heber. Weitere Informationen können unter: www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de abgerufen werden.
Autor: nnz

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