Thüringen ist Spitze
Montag, 06. Februar 2006, 10:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Touristisch betrachtet gilt Thüringen als das grüne Herz Deutschlands. Doch auch in anderen Dingen sieht es mit der Farbe Grün nicht allzu schlecht aus. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Thüringen hat seine Spitzenstellung bei den erneuerbaren Energien weiter ausgebaut: 10,1% beträgt der Anteil von regenerativen Energieträgern wie Biomasse, Wind, Wasser und Sonne am gesamten Energieverbrauch im Freistaat nach den neuesten verfügbaren Berechnungen für das Jahr 2004. Das teilte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Aretz heute in Erfurt mit. Dieser Wert liegt fast dreimal so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt von rund 3,6%. Zudem weist kein anderes Bundesland eine höhere Quote auf. Thüringen ist auch energiepolitisch das Grüne Herz Deutschlands, so Aretz.
Knapp 87% der im Freistaat erzeugten regenerativen Energie wird aus Biomasse gewonnen, knapp 11% steuern die Windkraft und knapp 2% die Wasserkraft bei. Der Anteil der Solarenergie beläuft sich auf 0,6%. Allerdings: Langfristig hat die Nutzung der Solarenergie noch große Entwicklungspotenziale, schätzt der Staatssekretär ein. Die Solartechnik sei eine Zukunftstechnologie, die sich zu einer echten Jobmaschine für Thüringen entwickeln könne und von der schon heute rund 1 000 Arbeitsplätze im Freistaat abhingen.
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien seit 1991 mit fast 59 Millionen € gefördert. Das Geld floss in die Errichtung von 143 Wasserkraft-, 1 138 photovoltaischen, 8 319 solarthermischen, 110 Windkraft- und 8 773 Biomassenutzungsanlagen sowie von 22 Blockheizkraftwerken. Damit wurden Investitionen in Höhe von mehr als 354 Millionen € ausgelöst.
Autor: nnzThüringen hat seine Spitzenstellung bei den erneuerbaren Energien weiter ausgebaut: 10,1% beträgt der Anteil von regenerativen Energieträgern wie Biomasse, Wind, Wasser und Sonne am gesamten Energieverbrauch im Freistaat nach den neuesten verfügbaren Berechnungen für das Jahr 2004. Das teilte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Aretz heute in Erfurt mit. Dieser Wert liegt fast dreimal so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt von rund 3,6%. Zudem weist kein anderes Bundesland eine höhere Quote auf. Thüringen ist auch energiepolitisch das Grüne Herz Deutschlands, so Aretz.
Knapp 87% der im Freistaat erzeugten regenerativen Energie wird aus Biomasse gewonnen, knapp 11% steuern die Windkraft und knapp 2% die Wasserkraft bei. Der Anteil der Solarenergie beläuft sich auf 0,6%. Allerdings: Langfristig hat die Nutzung der Solarenergie noch große Entwicklungspotenziale, schätzt der Staatssekretär ein. Die Solartechnik sei eine Zukunftstechnologie, die sich zu einer echten Jobmaschine für Thüringen entwickeln könne und von der schon heute rund 1 000 Arbeitsplätze im Freistaat abhingen.
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien seit 1991 mit fast 59 Millionen € gefördert. Das Geld floss in die Errichtung von 143 Wasserkraft-, 1 138 photovoltaischen, 8 319 solarthermischen, 110 Windkraft- und 8 773 Biomassenutzungsanlagen sowie von 22 Blockheizkraftwerken. Damit wurden Investitionen in Höhe von mehr als 354 Millionen € ausgelöst.
