Nächtliches Einkaufserlebnis
Donnerstag, 02. Februar 2006, 13:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Nachts einkaufen gehen war schon immer mal Ihr Wunsch? Am besten mit einem kulturellen Rahmenprogramm? Dieser und weitere Wünsche können erfüllt werden, von der Initiative Nordhäuser Stadtmarketing.
Brigitte Heber vom gleichnamigen Modegeschäft und ihre Mitstreiter von der Initiative Nordhäuser Stadtmarketing wollten mal was neues ausprobieren. Neben verkaufsoffenen Sonntagen, soll es 2006 erstmals eine verkaufsoffene Nacht geben. An einem schönen Sommerabend können die Kunden durch die Stadt spazieren, Kultur und Familienprogramme erleben und natürlich einkaufen. Geplant ist diese vorerst einmalige Aktion am 01. Juli. Am selben Tag findet auf dem Petersberg das Rosenfest von 10.00 bis 19.00 Uhr statt. Freunde guter Musik feiern ab 14.00 bis 18.30 Uhr das Jazzbaumfest. Vom 18.00 bis 24.00 Uhr warten die Händler auf Kundschaft. Der große Umsatz stünde gar nicht im Mittelpunkt, wichtig sei, daß sich die Geschäfte den Kunden präsentieren können, so Brigitte Heber.
Die Einkaufsnacht ist nicht die einzige Aktion der Initiative. Vier verkaufsoffene Sonntage sind geplant. Am 07. Mai wird im Rahmen des Autofrühlings geöffnet. Der Tag des Denkmals am 10. September ist ebenfalls verkaufsoffen. Vorweihnachtliches Einkaufen findet am 29. Oktober statt. Am ersten Advent könne man dieses Jahr leider nicht öffnen, da der Tag mit dem Totensonntag zusammenfällt. Für den vierten offenen Sonntag wird aktuell noch ein Termin gesucht. Zum Rolandsfest wird jedoch auf keinen Fall geöffnet. Das sei nicht im Interesse der Händler, da vor vielen Schaufenstern die Stände der sogenannten Schlüpfermeile aufgebaut werden. Nur Kundige finden dann die örtlichen Geschäfte.
Alle Aktivitäten der Initiative laufen auf ehrenamtlicher Basis. Die Gruppe von derzeit 51 Händlern und Gewerbetreibenden wird von der Stadt unterstützt. Auch die Kreissparkasse und das Theater bringen sich ein. Warum der Musentempel mitmacht, erklärt Verwaltungsdirektor Wolfgang Schwerdtfeger. Die Initiative ist mehr als eine Werbegemeinschaft. Wir wollen keine einmalige Aktion der Superlative, und hinterher hört niemand mehr was von der Gruppe. Wir stecken uns lieber kleinere Ziele und wollen uns einbringen bei Märkten und Festen. Für die Zukunft könnte sich Schwerdtfeger vorstellen, daß die Initiative die Organisation des Rolandsfestes übernimmt. Dann wäre das Fest wirklich wieder von Nordhäusern für Nordhäuser und könnte die Interessen der eingesessenen Händler besser berücksichtigen.
Jeder kann bei der Initiative Nordhäuser Stadtmarketing mitmachen. Alle vier bis sechs Wochen treffen sich die Aktiven. Dazwischen halten sie per E-Mail Kontakt. Am 15.02. um 19.30 Uhr kommt sie wieder zusammen. Ein Saal, der etwa 40 Personen Platz bietet, wird dafür derzeit noch gesucht. Sobald der Treffpunkt feststeht, wird die nnz informieren.
Autor: wfBrigitte Heber vom gleichnamigen Modegeschäft und ihre Mitstreiter von der Initiative Nordhäuser Stadtmarketing wollten mal was neues ausprobieren. Neben verkaufsoffenen Sonntagen, soll es 2006 erstmals eine verkaufsoffene Nacht geben. An einem schönen Sommerabend können die Kunden durch die Stadt spazieren, Kultur und Familienprogramme erleben und natürlich einkaufen. Geplant ist diese vorerst einmalige Aktion am 01. Juli. Am selben Tag findet auf dem Petersberg das Rosenfest von 10.00 bis 19.00 Uhr statt. Freunde guter Musik feiern ab 14.00 bis 18.30 Uhr das Jazzbaumfest. Vom 18.00 bis 24.00 Uhr warten die Händler auf Kundschaft. Der große Umsatz stünde gar nicht im Mittelpunkt, wichtig sei, daß sich die Geschäfte den Kunden präsentieren können, so Brigitte Heber.
Die Einkaufsnacht ist nicht die einzige Aktion der Initiative. Vier verkaufsoffene Sonntage sind geplant. Am 07. Mai wird im Rahmen des Autofrühlings geöffnet. Der Tag des Denkmals am 10. September ist ebenfalls verkaufsoffen. Vorweihnachtliches Einkaufen findet am 29. Oktober statt. Am ersten Advent könne man dieses Jahr leider nicht öffnen, da der Tag mit dem Totensonntag zusammenfällt. Für den vierten offenen Sonntag wird aktuell noch ein Termin gesucht. Zum Rolandsfest wird jedoch auf keinen Fall geöffnet. Das sei nicht im Interesse der Händler, da vor vielen Schaufenstern die Stände der sogenannten Schlüpfermeile aufgebaut werden. Nur Kundige finden dann die örtlichen Geschäfte.
Alle Aktivitäten der Initiative laufen auf ehrenamtlicher Basis. Die Gruppe von derzeit 51 Händlern und Gewerbetreibenden wird von der Stadt unterstützt. Auch die Kreissparkasse und das Theater bringen sich ein. Warum der Musentempel mitmacht, erklärt Verwaltungsdirektor Wolfgang Schwerdtfeger. Die Initiative ist mehr als eine Werbegemeinschaft. Wir wollen keine einmalige Aktion der Superlative, und hinterher hört niemand mehr was von der Gruppe. Wir stecken uns lieber kleinere Ziele und wollen uns einbringen bei Märkten und Festen. Für die Zukunft könnte sich Schwerdtfeger vorstellen, daß die Initiative die Organisation des Rolandsfestes übernimmt. Dann wäre das Fest wirklich wieder von Nordhäusern für Nordhäuser und könnte die Interessen der eingesessenen Händler besser berücksichtigen.
Jeder kann bei der Initiative Nordhäuser Stadtmarketing mitmachen. Alle vier bis sechs Wochen treffen sich die Aktiven. Dazwischen halten sie per E-Mail Kontakt. Am 15.02. um 19.30 Uhr kommt sie wieder zusammen. Ein Saal, der etwa 40 Personen Platz bietet, wird dafür derzeit noch gesucht. Sobald der Treffpunkt feststeht, wird die nnz informieren.
