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„Wir wollen angreifen!“

Donnerstag, 02. Februar 2006, 08:23 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Drei Spiele in fünf Tagen, so lautet das anspruchsvolle Programm Anfang Februar für den Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Regionalliga Nord-Ost. Am Freitag erwarten die Wölfe den ESC Wedemark ab 20 Uhr im Wurmbergstadion zum reizvollen Niedersachsen-Derby. Sonntag folgt ab 17 Uhr das Auswärtsspiel bei den Blue Lions Leipzig, am Dienstag sind dann schon die Black Dragons aus Erfurt zu Gast in Braunlage.


„Wir wollen angreifen!“  (Foto: nnz) „Wir wollen angreifen!“ (Foto: nnz) Eine Kraft raubende Hetzjagd für die Wölfe, bei denen die Grippewelle noch immer Auswirkungen hat. Alexander Deibert hat es heftig erwischt, auch Johannes Kohlrusch musste mit dem Training aussetzen. Passend daher, dass Jürgen Brümmer inzwischen im Harz eingetroffen ist und das Team verstärken wird. „Er hat Ende der vergangenen Woche seine letzten Prüfungen abgelegt und diese Woche mit uns trainiert“, so BSC-Coach Jan Furo. Sorgen bereitet dem Wölfe-Dompteur Torwart Nic Waldner, der schon länger angeschlagen ist. „Es wird seine Entscheidung sein, ob er spielt“, erklärt Furo. „Die Verletzung ist besser geworden, aber wir werden ihn zu nichts zwingen. Die Gesundheit steht klar an erster Stelle.“

Ob mit oder ohne Waldner, punkten will Furo an diesem Wochenende auf jeden Fall. „Wir wollen angreifen“, gibt er die Parole für das Derby gegen den ESC Wedemark aus. Wie schwer es gegen die extrem defensiv spielenden Farmers wird, hat allerdings der letzte Vergleich gezeigt. Nur knapp mit 2:1 behielten die Harzer in Mellendorf die Oberhand.

Lautstarke Unterstützung von den Rängen ist daher wichtig für die Wölfe. Ihren Teil dazu beitragen wollen auch rund 50 Anhänger aus den Niederlanden, die am Wochenende in Braunlage sind. BSC-Pressesprecher Robert Koch begeistert: „Wir sind wahrscheinlich der einzige Regionalligist mit einem Fanclub in Holland. Das ist natürlich etwas Besonderes.“
Hoch werden die Trauben am Sonntag bei den Blue Lions hängen. „Wir können in Leipzig nur überraschen“, meint Furo. Abzuwarten bleibt, wie die Leipziger um Startorwart Marco Suvelo die bittere Derby-Niederlage unter der Woche beim ESC Halle 04 verkraftet haben. Nach einer klaren 3:0-Führung setzte es letztlich noch eine 4:6-Niederlage für die Messestädter.

„Wir denken positiv und wollen immer punkten“, gibt sich Furo selbstbewusst. An ein mögliches Kraftproblem beim Spiel gegen Erfurt am Dienstag glaubt er jedenfalls nicht. Bevor jedoch die Aufmerksamkeit dem Duell mit den Black Dragons gilt, ist der Fokus klar auf das Wochenende gerichtet.
Autor: nnz

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