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„Geschlossene Gesellschaft“

Dienstag, 31. Januar 2006, 13:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich ist das Nordhäuser Theater alles andere als eine geschlossene Gesellschaft. In diesem Fall wollen wir Ihnen diese Schlagzeile doch etwas näher erläutern.


„Die Hölle, das sind die andern.“ Der legendäre Satz von Jean-Paul Sartre inspirierte die Mitglieder des Theaterjugendclubs „Rampenschrei“ zu einer Auseinandersetzung mit dem existenzialistischen Schauspiel „Geschlossene Gesellschaft“. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Jugendlichen mit ihrem Stück „Hochhaus“ erfolgreich wesentliche Fragen der Existenz aufgegriffen und in acht Aufführungen im Theater unterm Dach zur Diskussion gestellt.

Die Arbeit im Jugendclub „Rampenschrei“ hat den Mitgliedern in den letzten Jahren für ihre eigene Entwicklung sehr gut getan. Führte zunächst ein Theaterpädagoge Regie, so zeichnen sie seit dem vergangenen Jahr auch für die Inszenierung selbst verantwortlich. studio 44 e.V. und das Theater Nordhausen sichern für die Jugendlichen die notwendige Logistik ab. In künstlerische Entscheidungen lassen sich die sechs Jugendlichen nicht mehr hineinreden. Die verantworten sie inzwischen alle selbst.

Als Regisseure erproben sich Franziska Spaniel und Jonas Arand. Ihre Schauspieler sind Maria Schmidt, Marie-Theres Schwinn, Juliane Spaniel und Martin Marhold. Der Tag, auf den alle hinfiebern, ist der 8. Februar. Dann wird im Theater Nordhausen ein weiteres Schauspiel in neuer Inszenierung zu sehen sein, „Geschlossene Gesellschaft“ von Sartre in der Inszenierung des Theaterjugendclubs. Die Premiere beginnt um 19.30 Uhr im Theater unterm Dach. Die zweite Aufführung ist am 23. Februar, bereits um 17.30 Uhr. Die Eintrittskarten werden an der Kasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, des Theaters Nordhausen verkauft.
Autor: nnz

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