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Garagen in Gefahr?

Dienstag, 31. Januar 2006, 07:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Tausende Garagen in Nordhausen stehen auf kommunalen Grund und Boden. Nach der neuen gesetzliche Regelung haben sich die Eigentumsverhältnisse grundlegend verändert. Darüber soll bei einem weiteren Nordhäuser Stadtgespräch geredet werden.


Zu einem „Nordhäuser Stadtgespräch“ zum Thema Garagenstandorte auf kommunalem Grund und Boden laden Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse am Dienstag, dem 21. Februar, um 17 Uhr, in den Bürgersaal im Neuen Rathaus, Markt 15 ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Im Gespräch soll gemeinsam mit den Vertreten der beiden großen Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG über den Umgang mit den Garagenstandorten nach dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung zum 1. Januar 2007 informiert werden. Vor allem, so Frau Rinke, sollen Fragen der Garagennutzer beantwortet werden.

Die Oberbürgermeisterin hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sich für den Großteil der Garagenbesitzer kaum etwas ändern werde, die überwiegende Zahl der bestehenden Pachtverträge würden nicht verändert und blieben bestehen. „Im Vordergrund steht ein möglichst reibungsloser und vernünftiger Übergang. Wir haben dafür noch genug Zeit.“ Bei kleineren Einzelstandorten, für die man aus städteplanerischer Sicht mittelfristig andere Nutzungen vorsehe, habe man inzwischen die Untersuchung abgeschlossen.

Die neuen gesetzlichen Regelungen betreffen in Nordhausen 3334 Garagen, - jene auf städtischem Grund und Boden bzw. auf den Grundstücken der großen Wohnungsunternehmen Städtischer Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsbaugenossenschaft.
Autor: nnz

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