Hartes Spiel
Montag, 30. Januar 2006, 17:53 Uhr
Nordhausen (nnz). In einem sehr harten und kampfbetonten Spiel musste die erste Mannschaft des NSV am Samstag eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Die sportlichen Einzelheiten von Steffen Neumann wie immer mit einem sportlichen Klick.
Bereits zu Anfang der Handballbegegnung in Breitungen bei der HSG Werratal 05 gingen die Gastgeber mit einer sehr harten Gangart zu Werke. Unfaire Aktionen gegen Kopf und Hals der Nordhäuser Spieler blieben oft unbestraft von den Schiedsrichtern. Werratal riss in den ersten Minuten der Partie die Führung an sich und Nordhausen kämpfte. Lohn für die Mühe der Gäste war der ausgeglichene Spielstand Mitte der ersten Hälfte (9:9).
Die Gastgeber aus Breitungen waren den Nordhäusern spielerisch nicht überlegen, dafür zeigten sie sich betont ruppig und hart. David Meitzner wurde am Kreis über die Maßen hart bekämpft und wurde oft regelwidrig gestürzt. Ebenso wurden die Kreise des Nordhäuser Schützenkönigs Stefan Fuhrmann immer wieder mit unnötig groben Fouls eingeschränkt. Auf der anderen Seite wurden Nordhäuser Abwehrspieler für vergleichsweise harmlose Aktionen auf die Bank geschickt und verwarnt. Die Chancenauswertung der Nordhäuser blieb jedoch nicht hinter den Erwartungen zurück und die Angreifer machten das Beste aus ihren Torgelegenheiten. Relativ ausgeglichen ging es beim Stand von 15:14 aus Werrataler Sicht in die Kabinen.
Nach der Pause glich das Spiel der ersten Halbzeit. Nordhausen kämpfte und Werratal agierte, ohne den Gegner überzeugend in den Griff zu bekommen. Die Breitunger konnten sich allerdings nach ca. 45 gespielten Minuten mit fünf Toren absetzen, was nicht zuletzt der 20minütigen Pause von Stefan Fuhrmann geschuldet war (26:21). Schwächen auf der Nordhäuser Linksaußenposition wurden dabei sichtbar. Kämpferisch hielt der NSV jedoch stand und musste dennoch immer wieder derbe Unsportlichkeiten des Gegners einstecken. So wurde Sebastian Kreutz derart am Kopf verletzt, dass sein Einsatz in den kommenden Begegnungen fraglich ist.
Auch David Meitzner erlitt eine schwere Attacke am Kehlkopf und musste behandelt werden. Trotz allem kam Nordhausen bis auf drei Treffer wieder heran und kämpfte in den letzten zehn Minuten des Spiels um die Punkte. Dabei zeigte sich die geschlossenen Mannschaftsleistung, die der NSV aufs Parkett bringen kann, wenn es eng wird. Die gute Moral der Mannschaft wurde in der Schlussphase deutlich. Nordhäuser mühte sich redlich und nutzte seine Chancen konsequent. Am Ende reichte es dennoch für einen glücklichen Sieg der Werrataler, die ihrerseits mit dem Endergebnis von 31:29 ihr Punktekonto aufbessern konnten.
Am 11. Februar trifft der NSV in der heimischen Ballspielhalle auf den VfB TM Mühlhausen 09. Dann stehen die Zeichen ebenfalls wieder auf Sieg, denn mit einem Erfolg könnte Nordhausen auf den vierten Tabellenplatz vorrücken.
Nordhausen: Große, Ahlert, Fuhrmann (15), Spieß (1), Flötling (2), Gehr (3), Kreutz (1), Elster (2), Kühne, Eichentopf (2), Meitzner (3)
Autor: nnzBereits zu Anfang der Handballbegegnung in Breitungen bei der HSG Werratal 05 gingen die Gastgeber mit einer sehr harten Gangart zu Werke. Unfaire Aktionen gegen Kopf und Hals der Nordhäuser Spieler blieben oft unbestraft von den Schiedsrichtern. Werratal riss in den ersten Minuten der Partie die Führung an sich und Nordhausen kämpfte. Lohn für die Mühe der Gäste war der ausgeglichene Spielstand Mitte der ersten Hälfte (9:9).
Die Gastgeber aus Breitungen waren den Nordhäusern spielerisch nicht überlegen, dafür zeigten sie sich betont ruppig und hart. David Meitzner wurde am Kreis über die Maßen hart bekämpft und wurde oft regelwidrig gestürzt. Ebenso wurden die Kreise des Nordhäuser Schützenkönigs Stefan Fuhrmann immer wieder mit unnötig groben Fouls eingeschränkt. Auf der anderen Seite wurden Nordhäuser Abwehrspieler für vergleichsweise harmlose Aktionen auf die Bank geschickt und verwarnt. Die Chancenauswertung der Nordhäuser blieb jedoch nicht hinter den Erwartungen zurück und die Angreifer machten das Beste aus ihren Torgelegenheiten. Relativ ausgeglichen ging es beim Stand von 15:14 aus Werrataler Sicht in die Kabinen.
Nach der Pause glich das Spiel der ersten Halbzeit. Nordhausen kämpfte und Werratal agierte, ohne den Gegner überzeugend in den Griff zu bekommen. Die Breitunger konnten sich allerdings nach ca. 45 gespielten Minuten mit fünf Toren absetzen, was nicht zuletzt der 20minütigen Pause von Stefan Fuhrmann geschuldet war (26:21). Schwächen auf der Nordhäuser Linksaußenposition wurden dabei sichtbar. Kämpferisch hielt der NSV jedoch stand und musste dennoch immer wieder derbe Unsportlichkeiten des Gegners einstecken. So wurde Sebastian Kreutz derart am Kopf verletzt, dass sein Einsatz in den kommenden Begegnungen fraglich ist.
Auch David Meitzner erlitt eine schwere Attacke am Kehlkopf und musste behandelt werden. Trotz allem kam Nordhausen bis auf drei Treffer wieder heran und kämpfte in den letzten zehn Minuten des Spiels um die Punkte. Dabei zeigte sich die geschlossenen Mannschaftsleistung, die der NSV aufs Parkett bringen kann, wenn es eng wird. Die gute Moral der Mannschaft wurde in der Schlussphase deutlich. Nordhäuser mühte sich redlich und nutzte seine Chancen konsequent. Am Ende reichte es dennoch für einen glücklichen Sieg der Werrataler, die ihrerseits mit dem Endergebnis von 31:29 ihr Punktekonto aufbessern konnten.
Am 11. Februar trifft der NSV in der heimischen Ballspielhalle auf den VfB TM Mühlhausen 09. Dann stehen die Zeichen ebenfalls wieder auf Sieg, denn mit einem Erfolg könnte Nordhausen auf den vierten Tabellenplatz vorrücken.
Nordhausen: Große, Ahlert, Fuhrmann (15), Spieß (1), Flötling (2), Gehr (3), Kreutz (1), Elster (2), Kühne, Eichentopf (2), Meitzner (3)
