Grippale Logistik
Montag, 23. Januar 2006, 17:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Nordhäuser Kreisausschuss befasste sich am Nachmittag mit Katastrophen. Das waren keine politischen, sondern eher ungewollte. Trotzdem erschauderten die kommunalen Politiker bei den Zahlen.
Kreisärztin Ingrid Francke schilderte im Rahmen ihres Vortrages zum Katastrophenschutz die Auswirkungen einer Grippe-Pandemie auf den Landkreis Nordhausen. Man wisse zwar nicht, wann eine solche Grippe-Welle losgetreten werden, Fakt sei jedoch, sie würden kommen. In den ersten Tagen und Wochen müssten im Landkreis Nordhausen rund 18.000 Menschen ambulant behandelt werden, pro Woche müsse die stationäre Aufnahme von 500 neuen Erkrankten gewährleistet werden. Dazu gebe es einen Plan, es wäre jedoch eine gewaltige Logistik, die zu erledigen sei, so die Ärztin.
Im Landkreis Nordhausen gebe es genügend spezielle Räume, um einzelne Menschen zu isolieren, aber auch Gruppen von Menschen. Wo sich diese Räume befinden würden, dass wollte die Fachfrau nicht erläutern, diese Befindlichkeiten würden nicht in die Öffentlichkeit gehören.
Autor: nnzKreisärztin Ingrid Francke schilderte im Rahmen ihres Vortrages zum Katastrophenschutz die Auswirkungen einer Grippe-Pandemie auf den Landkreis Nordhausen. Man wisse zwar nicht, wann eine solche Grippe-Welle losgetreten werden, Fakt sei jedoch, sie würden kommen. In den ersten Tagen und Wochen müssten im Landkreis Nordhausen rund 18.000 Menschen ambulant behandelt werden, pro Woche müsse die stationäre Aufnahme von 500 neuen Erkrankten gewährleistet werden. Dazu gebe es einen Plan, es wäre jedoch eine gewaltige Logistik, die zu erledigen sei, so die Ärztin.
Im Landkreis Nordhausen gebe es genügend spezielle Räume, um einzelne Menschen zu isolieren, aber auch Gruppen von Menschen. Wo sich diese Räume befinden würden, dass wollte die Fachfrau nicht erläutern, diese Befindlichkeiten würden nicht in die Öffentlichkeit gehören.
