nnz-jukebox: Harmonie und Harmonika
Montag, 23. Januar 2006, 14:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Was geht es uns an, wenn die Schwaben feiern? Eigentlich nichts, zugegeben. Aber wenn es Geschenke an die Menschheit gibt?
HISS
"Live in der Scala"
Herzlichen Glückwunsch dem Schwabenexpress, der die gute alte Polka in den letzten 10 Jahren so salonfähig machte, dass die einschlägigen Salons von tanzwütigen und hisshörigen Zeitgenossen regelmäßig heimgesucht werden und in Folge rasanten Musizierens im 2/4-Takt erbeben.
Angelegentlich dieses schönen Jubiläums entschied sich das Quintett um Stefan Hiss uns mit einem Tonträger zu beschenken, der dieses erste Jahrzehnt hissigen Wahnsinns dokumentieren möge. Das gelingt ihnen prächtig. Mitschnitte aus der Ludwigsburger Scala geben Zeugnis von einer Entwicklung, die mit der 1997 veröffentlichten Scheibe Herz und Verrat ihren Anfang nahm und über das kongeniale Album Tut Buße schließlich zum preisgekrönten Polka für die Welt führte. Und da haben die Jungs dann Feuer gefangen für die transsilvanische Variante, was in einer Zusammenarbeit mit zwei rumänischen Musikerinnen mündete, die auch auf vorliegendem Album zu hören sind.
Es bleibt festzuhalten: keine populäre deutsche Kapelle verbindet so gekonnt die kleine Harmonika auf der man bläst mit jener, an der man zieht. Was für Feste Hiss-Konzerte sind, wird dank dieser 17 Tracks auf 71 Minuten auch dem letzten Zweifler eingepolkt.
Bleibt die Frage zu klären, ob diese CD oder die passende DVD ein Live-Konzert ersetzen können?
Nein – können sie nicht!
Olaf Schulze
Autor: oschHISS
"Live in der Scala"
Herzlichen Glückwunsch dem Schwabenexpress, der die gute alte Polka in den letzten 10 Jahren so salonfähig machte, dass die einschlägigen Salons von tanzwütigen und hisshörigen Zeitgenossen regelmäßig heimgesucht werden und in Folge rasanten Musizierens im 2/4-Takt erbeben.
Angelegentlich dieses schönen Jubiläums entschied sich das Quintett um Stefan Hiss uns mit einem Tonträger zu beschenken, der dieses erste Jahrzehnt hissigen Wahnsinns dokumentieren möge. Das gelingt ihnen prächtig. Mitschnitte aus der Ludwigsburger Scala geben Zeugnis von einer Entwicklung, die mit der 1997 veröffentlichten Scheibe Herz und Verrat ihren Anfang nahm und über das kongeniale Album Tut Buße schließlich zum preisgekrönten Polka für die Welt führte. Und da haben die Jungs dann Feuer gefangen für die transsilvanische Variante, was in einer Zusammenarbeit mit zwei rumänischen Musikerinnen mündete, die auch auf vorliegendem Album zu hören sind.
Es bleibt festzuhalten: keine populäre deutsche Kapelle verbindet so gekonnt die kleine Harmonika auf der man bläst mit jener, an der man zieht. Was für Feste Hiss-Konzerte sind, wird dank dieser 17 Tracks auf 71 Minuten auch dem letzten Zweifler eingepolkt.
Bleibt die Frage zu klären, ob diese CD oder die passende DVD ein Live-Konzert ersetzen können?
Nein – können sie nicht!
Olaf Schulze
