Nicht hausgemacht
Freitag, 20. Januar 2006, 10:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Insolvenz der Firma Schneider Bau, über die nnz heute berichtete, ist nicht in Petersdorf hausgemacht. Sie hat ihre Ursachen in einem Trend, den die nnz mit Zahlen und Fakten zu beschreiben versucht.
Die in die monatliche statistische Berichterstattung einbezogenen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis November 2005 einen Umsatz in Höhe von 1 566 Millionen Euro. Das war, bei einem Arbeitstag weniger, ein um 35 Millionen Euro bzw. 2,2 Prozent geringeres Umsatzvolumen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In den einzelnen Bausparten zeigte sich beim baugewerblichen Umsatz für den Zeitraum Januar bis November 2005 ein differenziertes Bild:
Den deutlichsten Umsatzrückgang erlitt in diesem Zeitraum der Wohnungsbau mit - 15,6 Prozent, gefolgt vom gewerblichen Bau mit - 3,9 Prozent. Von Januar bis November 2005 gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 1 413 Millionen Euro ein. Das waren 57 Millionen Euro bzw. 3,9 Prozent weniger als in den ersten elf Monaten 2004. Dieser Rückgang ist vor allem auf eine geringere wertmäßigen Nachfrage nach Bauleistungen im gewerblichen Bau (- 12,1 Prozent) und im Wohnungsbau (- 6,0 Prozent) zurückzuführen.
Ende November 2005 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 16 331 Personen beschäftigt. Das waren 970 Personen bzw. 5,6 Prozent weniger als Ende November 2004.
Die Produktivität im Thüringer Bauhauptgewerbe stieg von Januar bis November 2005 zum Vergleichzeitraum des Vorjahres um 4 589 Euro bzw. 4,7 Prozent auf 101 575 Euro Umsatz je Beschäftigten, weil die Zahl der Beschäftigten deutlicher zurück ging als der Umsatz.
Autor: nnzDie in die monatliche statistische Berichterstattung einbezogenen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis November 2005 einen Umsatz in Höhe von 1 566 Millionen Euro. Das war, bei einem Arbeitstag weniger, ein um 35 Millionen Euro bzw. 2,2 Prozent geringeres Umsatzvolumen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In den einzelnen Bausparten zeigte sich beim baugewerblichen Umsatz für den Zeitraum Januar bis November 2005 ein differenziertes Bild:
Den deutlichsten Umsatzrückgang erlitt in diesem Zeitraum der Wohnungsbau mit - 15,6 Prozent, gefolgt vom gewerblichen Bau mit - 3,9 Prozent. Von Januar bis November 2005 gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 1 413 Millionen Euro ein. Das waren 57 Millionen Euro bzw. 3,9 Prozent weniger als in den ersten elf Monaten 2004. Dieser Rückgang ist vor allem auf eine geringere wertmäßigen Nachfrage nach Bauleistungen im gewerblichen Bau (- 12,1 Prozent) und im Wohnungsbau (- 6,0 Prozent) zurückzuführen.
Ende November 2005 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 16 331 Personen beschäftigt. Das waren 970 Personen bzw. 5,6 Prozent weniger als Ende November 2004.
Die Produktivität im Thüringer Bauhauptgewerbe stieg von Januar bis November 2005 zum Vergleichzeitraum des Vorjahres um 4 589 Euro bzw. 4,7 Prozent auf 101 575 Euro Umsatz je Beschäftigten, weil die Zahl der Beschäftigten deutlicher zurück ging als der Umsatz.
