Auf der Suche nach Städten
Freitag, 20. Januar 2006, 10:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Stadtrecht war ursprünglich das kaiserliche oder landesherrliche Privilegium, wodurch eine Gemeinde zur Stadt erhoben wurde; dann Inbegriff der in einer Stadt gültigen Rechtssätze. Kennen Sie vielleicht die kleinste Stadt in Thüringen? Wissen Sie, wie viele Städte es gibt? Die Antwort gibt es mit einem einzigen Klick.
Am 31. Dezember 2005 gab es in Thüringen 128 Städte, darunter die kreisfreien Städte Erfurt, Gera, Jena, Weimar, Eisenach und Suhl. Im Saale-Orla-Kreis gibt es die meisten Städte (12), es folgen der Wartburgkreis, der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Greiz (je 10) sowie der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Holzlandkreis (je 9). Im Eichsfeld gibt es dagegen nur 3 Städte.
In den Thüringer Städten leben rund zwei Drittel der Thüringer Bevölkerung (1,5 Millionen), davon rund 561.000 (24 Prozent) in den sechs kreisfreien Städten und 978.000 (42 Prozent) in den anderen 122 Städten (Stand 30.06.2005).
Die größte Stadt Thüringens ist Erfurt mit knapp 203.000 Einwohnern, es folgen Gera mit knapp 105.000 Einwohnern, Jena mit mehr als 102.000 Einwohnern und Weimar mit rund 64.000 Einwohnern. Die anderen Städte haben weniger als 50.000 Einwohner. Die kleinste Stadt Thüringens ist Neumark im Weimarer Land mit rund 500 Einwohnern. Noch kleiner ist in Deutschland nur die Stadt Arnis (Schleswig-Holstein) mit rund 300 Einwohnern.
Die annähernde Einwohnerzahl von Erfurt haben unter allen deutschen Städten Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) und Hagen (Nordrhein-Westfalen) mit je 199.000 Einwohnern. Gera hat etwas weniger Einwohner als Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen, 106.000 Einwohner), Jena in etwa die Bevölkerungszahl von Erlangen (Bayern, 103.000 Einwohner) und Weimar die Bevölkerungszahl von Kerpen und Grevenbroich (beide Nordrhein-Westfalen, 64.000 bzw. 65.000 Einwohner).
Von 1990 bis 2004 erhielt in Thüringen die Stadt Roßleben im Kyffhäuserkreis das Stadtrecht, Eisenach wurde 1998 eine kreisfreie Stadt, drei Städte wechselten 1992 nach Sachsen. Weiterhin gab es zwei Eingemeindungen und 4 Zusammenschlüsse.
In Deutschland gab es Ende 2004 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 070 Städte.
Die größte Stadt war Berlin (3,4 Millionen Einwohner), gefolgt von Hamburg (1,7 Millionen Einwohner) und München (1,2 Millionen Einwohner).
Autor: nnzAm 31. Dezember 2005 gab es in Thüringen 128 Städte, darunter die kreisfreien Städte Erfurt, Gera, Jena, Weimar, Eisenach und Suhl. Im Saale-Orla-Kreis gibt es die meisten Städte (12), es folgen der Wartburgkreis, der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Greiz (je 10) sowie der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Holzlandkreis (je 9). Im Eichsfeld gibt es dagegen nur 3 Städte.
In den Thüringer Städten leben rund zwei Drittel der Thüringer Bevölkerung (1,5 Millionen), davon rund 561.000 (24 Prozent) in den sechs kreisfreien Städten und 978.000 (42 Prozent) in den anderen 122 Städten (Stand 30.06.2005).
Die größte Stadt Thüringens ist Erfurt mit knapp 203.000 Einwohnern, es folgen Gera mit knapp 105.000 Einwohnern, Jena mit mehr als 102.000 Einwohnern und Weimar mit rund 64.000 Einwohnern. Die anderen Städte haben weniger als 50.000 Einwohner. Die kleinste Stadt Thüringens ist Neumark im Weimarer Land mit rund 500 Einwohnern. Noch kleiner ist in Deutschland nur die Stadt Arnis (Schleswig-Holstein) mit rund 300 Einwohnern.
Die annähernde Einwohnerzahl von Erfurt haben unter allen deutschen Städten Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) und Hagen (Nordrhein-Westfalen) mit je 199.000 Einwohnern. Gera hat etwas weniger Einwohner als Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen, 106.000 Einwohner), Jena in etwa die Bevölkerungszahl von Erlangen (Bayern, 103.000 Einwohner) und Weimar die Bevölkerungszahl von Kerpen und Grevenbroich (beide Nordrhein-Westfalen, 64.000 bzw. 65.000 Einwohner).
Von 1990 bis 2004 erhielt in Thüringen die Stadt Roßleben im Kyffhäuserkreis das Stadtrecht, Eisenach wurde 1998 eine kreisfreie Stadt, drei Städte wechselten 1992 nach Sachsen. Weiterhin gab es zwei Eingemeindungen und 4 Zusammenschlüsse.
In Deutschland gab es Ende 2004 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 070 Städte.
Die größte Stadt war Berlin (3,4 Millionen Einwohner), gefolgt von Hamburg (1,7 Millionen Einwohner) und München (1,2 Millionen Einwohner).
