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nnz-Rückspiegel: Empfangen

Freitag, 20. Januar 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Gestern hatte die nnz über den Empfang der Nordhäuser Oberbürgermeisterin berichtet. Auch vor einem Jahr gab es einen solchen Empfang. Was am 20. Januar 2005 noch in und um Nordhausen passierte, das erfahren Sie mit dem bewährten Klick.


Gemeinsam mit einem Park
Die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen wollen endlich zusammenwachsen. Das ist nur an einer Stelle in Thüringen möglich – und zwar im Südharz. Dort soll nun ein ganz besonderer Park entstehen. Die Südharz-Gemeinde Ilfeld beteiligt sich derzeit aktiv am UNESCO-Projekt „Geopark Harz“. Der Erholungsort Ilfeld mit der weithin sichtbaren Landmarke Poppenturm hat viele interessante Geopunkte. In den zurückliegenden Tagen ist ein Flyer dazu erarbeitet worden. Darin ist unter anderem zu lesen, dass im einstigen Ilfelder Bergbaurevier neben Hartgestein auch Eisen-, Mangan- und Kupfererze abgebaut, verarbeitet und verhüttet worden waren. Viele seltene Mineralien, welche lokaltypische Einmaligkeiten sind, berichten von der vielfältigen und höchst interessanten Geologie des Ilfelder Beckens...ausführlich in nnz-Archiv


Verabschiedet
Nun ist auch die jüngste Studentengeneration an der Nordhäuser Fachhochschule Geschichte. Deren Absolventen wurden im Nordhäuser Theater verabschiedet und die nnz hatte sich unter die Gäste gemischt. Am vergangenen Freitag wurden 95 Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule Nordhausen mit der Überreichung ihrer Diplomurkunde verabschiedet. Der festliche Akt fand zusammen mit vielen Gästen, Angehörigen, Freunden und Lehrenden im Theater Nordhausen statt. In seinen Begrüßungsworten sprach Rektor Prof. Dr. Jörg Wagner die vielleicht vordringlichen Ziele eines Studiums an, die Hinführung zu persönlicher und fachlicher Verselbstständigung und Verantwortlichkeit sowie "lernen zu lernen" im Sinne von lebenslangem Lernen. Zwei Kompetenzen, die im Berufsalltag immer wichtiger werden...ausführlich in nnz-Archiv


Ärger über Ungleichbehandlung
Die Fertigstellung der Südharzautobahn A 38 ist kein fernes Ziel mehr. Bis zum Jahresende werden rund 27 neue Autobahnkilometer freigegeben. Doch bei den Bundesstraßen gibt es immer noch Probleme. Neidvoll blickt der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD), allerdings auf die anderen Regionen, wo nicht nur an der Autobahn gebaut wurde, sondern auch die umliegenden Bundesstraßen optimal durch Neubautrassen an die A 38 angebunden wurden. Im Landkreis Eichsfeld ist die Stadt Leinefelde sogar mit einem vierspurigen Autobahnzubringer versehen. Neue Autobahnzubringer wurden ebenso in Heiligenstadt, Dingelstädt, Sangerhausen, Querfurt und Eisleben gebaut...ausführlich in nnz-Archiv


Verwaltung international
Internationales Flair ist derzeit in die Nordhäuser Stadtverwaltung eingezogen. Vor allem im Stadtplanungsamt wird ab und zu auch mal polnisch gesprochen. Ein Praktikum im Nordhäuser Stadtplanungsamt absolviert zurzeit Paulina Grabowska aus Nordhausens Partnerstadt Ostrów Wielkopolski. Die junge Polin, die gleichzeitig im polnischen Poznan und Cottbus Architektur studiert, interessiert sich besonders für die Verbindung von alter und neuer Architektur in Nordhausen. Besonders gefallen ihr die Planungen und die realisierten Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2004, sagt sie. Wenn sie wieder in ihrer Heimatstadt ist, möchte sie dort eine Ausstellung über Nordhausen machen und lädt schon jetzt alle Nordhäuser herzlich nach Ostrów Wielkopolski ein.


Empfang im Rathaus
Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte am Abend Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eingeladen. In ihrer Ansprache zog sie eine Bilanz über das vergangenen Jahr und bot gleichermaßen einen Ausblick auf das, was Nordhausen in diesem Jahr verändern soll. Zu Beginn des Empfangs, zu dem Vertreter der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens geladen waren, konnte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin auch Thüringer Minister sowie Kommunalpolitiker aus Sondershausen und zum ersten Mal auch aus Sangerhausen begrüßen. Damit wurde sichtbar, daß sich Nordhausen in Zukunft nicht nur in Richtung Erfurt orientieren wird, sondern auch in Richtung Osten. Schließlich wird Sangerhausen als Nachbarkreisstadt ab Ende dieses Jahres auf der A 38 innerhalb weniger Minuten zu erreichen sein, während sich die Verkehrsanbindung in den kommenden Jahren nach Erfurt nicht verbessern wird...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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