Er macht es
Donnerstag, 19. Januar 2006, 17:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Dieser Donnerstag war ein Tag der Empfänge. In wenigen Minuten wird ins Rathaus zum Neujahrsempfang eingeladen, vorab zelebrierte die FDP des Landkreises den ihrigen. Dabei wurden zugleich Kandidaten präsentiert. Einer davon will Oberbürgermeister werden.
Er macht es (Foto: nnz)
Im Stepel hatten die Liberalen eingeladen und viele waren gekommen. Es gehört mittlerweile zur gepflegten politischen Kultur in Nordhausen, dass zu Parteiempfängen die Anderen mit dabei sind. Und das ist gut so. So waren auch heute führende Vertreter von CDU, Linke.PDS, SPD und den Bündnisgrünen gekommen, um dem politischen Kontrahenten ein glückliches und gesundes neues Jahr zu wünschen.
Das Szenario mussten die Organisatoren etwas abändern, denn Patrick Kurth, der Thüringer FDP-Generalsekretär, war auf dem Weg nach Nordhausen in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Und so wurden die Kandidaten präsentiert. Zuvor aber ließ Kreisvorsitzender Claus Peter Rossberg das vergangene Jahr Revue passieren. Da gab es Höhen und Tiefen, auch für die FDP. Die Arbeit in Stadtrat und Kreistag benotete Rossberg mit sehr gut, auch die Geschäftsstelle in der Nordhäuser Altstadt kann sich sehen lassen. Eine versteckte Kritik des FDP-Chefs ging dabei in Richtung Stadtverwaltung. Deren Ordnungsamt hatte ein Jahr gebraucht, um die Anbringung eines Schildes am Fassadenäußeren zu genehmigen.
Um es kurz zu machen: Martin Höfer will Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) vom Stuhl drücken. 12 Jahre Regierung seien genug, die Zeit für frischen Wind, für einen Wechsel sei gekommen. Die Strukturen in Verwaltung und damit in der Stadt seien zu eingefahren. Das genaue Wahlprogramm will Höfer in den kommenden Tagen und Wochen unters Volk bringen. Wer den Mann kennt weiß, dass es da einige Überraschungen geben könnte.
Ein weiterer Kandidat wurde ebenfalls präsentiert, es ist Frank Linsel, der Chef der Ortsverbandes Bleicherode. Der Mann will um die Nachfolgeschaft von Dieter Kochbeck ringen.
Mit Martin Höfer ist der erste Rinke-Herausforderer namentlich bekannt. Die CDU befindet sich weiter auf der Suche nach einem solchen. Und beim Gläschen Sekt wurde wieder debattiert, dass man ja einen liberalen Kandidaten tolerieren und unterstützen könne, aber der hätte nicht Martin Höfer heißen dürfen...
Autor: nnz
Er macht es (Foto: nnz)
Im Stepel hatten die Liberalen eingeladen und viele waren gekommen. Es gehört mittlerweile zur gepflegten politischen Kultur in Nordhausen, dass zu Parteiempfängen die Anderen mit dabei sind. Und das ist gut so. So waren auch heute führende Vertreter von CDU, Linke.PDS, SPD und den Bündnisgrünen gekommen, um dem politischen Kontrahenten ein glückliches und gesundes neues Jahr zu wünschen.
Das Szenario mussten die Organisatoren etwas abändern, denn Patrick Kurth, der Thüringer FDP-Generalsekretär, war auf dem Weg nach Nordhausen in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Und so wurden die Kandidaten präsentiert. Zuvor aber ließ Kreisvorsitzender Claus Peter Rossberg das vergangene Jahr Revue passieren. Da gab es Höhen und Tiefen, auch für die FDP. Die Arbeit in Stadtrat und Kreistag benotete Rossberg mit sehr gut, auch die Geschäftsstelle in der Nordhäuser Altstadt kann sich sehen lassen. Eine versteckte Kritik des FDP-Chefs ging dabei in Richtung Stadtverwaltung. Deren Ordnungsamt hatte ein Jahr gebraucht, um die Anbringung eines Schildes am Fassadenäußeren zu genehmigen.
Um es kurz zu machen: Martin Höfer will Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) vom Stuhl drücken. 12 Jahre Regierung seien genug, die Zeit für frischen Wind, für einen Wechsel sei gekommen. Die Strukturen in Verwaltung und damit in der Stadt seien zu eingefahren. Das genaue Wahlprogramm will Höfer in den kommenden Tagen und Wochen unters Volk bringen. Wer den Mann kennt weiß, dass es da einige Überraschungen geben könnte.
Ein weiterer Kandidat wurde ebenfalls präsentiert, es ist Frank Linsel, der Chef der Ortsverbandes Bleicherode. Der Mann will um die Nachfolgeschaft von Dieter Kochbeck ringen.
Mit Martin Höfer ist der erste Rinke-Herausforderer namentlich bekannt. Die CDU befindet sich weiter auf der Suche nach einem solchen. Und beim Gläschen Sekt wurde wieder debattiert, dass man ja einen liberalen Kandidaten tolerieren und unterstützen könne, aber der hätte nicht Martin Höfer heißen dürfen...
