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Wölfe vor hartem Wochenende

Donnerstag, 19. Januar 2006, 08:54 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). „Bisher liegen wir im Soll“, blickt BSC-Trainer Jan Furo auf die ersten Begegnungen der Meisterrunde zurück. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen zum Auftakt wollen die Wölfe an diesem Wochenende am Freitag ab 18 Uhr beim EC Timmendorfer Strand und am Sonntag ab 19 Uhr im Wurmbergstadion gegen den ESC Halle 04 ihr Punktekonto weiter aufstocken. Ein Bericht von Robert Koch.

Wölfe vor hartem Wochenende (Foto: nnz) Wölfe vor hartem Wochenende (Foto: nnz)

Welches Team Furo am Wochenende allerdings zur Verfügung steht, ist offen. „In der Mannschaft geht gerade die Grippe um, einige Spieler sind angeschlagen“, berichtet der Coach. Mit Blick auf die noch lange dauernde Meisterrunde steht daher die Gesundheit der Spieler im Vordergrund. Trotz der Probleme, Furo gibt sich kämpferisch: „Wir wollen Punkte. Auch wenn wir nur mit einem kleinen Team antreten können, ist das möglich.“ Definitiv fehlen wird dem BSC Antal Hudak, der wohl nur ein kurzes Gastspiel im Harz hatte. „Er hat mir mitgeteilt, dass er es zeitlich nicht mehr schafft, für uns dabei zu sein“, so Furo.

Der Pass wird allerdings beim BSC bleiben, so dass Hudak weiterhin spielberechtigt ist. In den beiden Vorrundenpartien gegen die Timmendorfer konnte sich jeweils das Heimteam durchsetzen. Gefährlich bei den Beach Boys ist vor allem die Offensive um die kanadische Fraktion. Mit Jarret Reid, Bryan Phillips und Steve Pepin stehen gleich drei Ahornblätter für die Schleswig-Holsteiner auf dem Eis. Die Abwehr vor dem sicheren Ulrik Kuhnekath wird angeführt von Viatcheslav Koubenski.

Auch gegen die Saale-Bulls muss sich der BSC auf einen gefährlichen Angriff einstellen. Mit drei Siegen und nur einer Niederlage in Leipzig sind die Hallenser gut gestartet. Torjäger Martin Miklik hat seine Treffsicherheit wieder gefunden, auch Petr Hruby, Georgij Kimstatsch und Marco Blazyczek sind gut in Form. Nicht zu vergessen ist Jerdrzej Kasperczyk, der in der vergangenen Saison noch für den Oberliga-Meister ESC Dresden stürmte. Die Abwehr um die Routiniers Martin Maskarinec und Petr Precan verspricht Druck von der blauen Linie. Wenngleich die Vorraussetzungen für die Wölfe an diesem Wochenende schwierig sind, so ist sich Furo doch sicher: „Mit der Unterstützung der Fans ist alles möglich.“
Autor: nnz

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