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Bis zum Ende interessant

Mittwoch, 18. Januar 2006, 17:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Bis zum Ende der Heinrich-Böll-Tage in Nordhausen am 21. Januar werden noch interessante Veranstaltungen angeboten. Auf drei macht jetzt das Kulturamt der Stadt Nordhausen aufmerksam...


„Ich gehöre keiner Gruppe an – Heinrich Böll und Zivilcourage“, heißt eine Vortagsveranstaltung am Freitag (20.01.) um 18 Uhr im Altstadtmuseum „Flohburg“. Markus Schäfer, Mitarbeiter des Böll-Archivs in Köln, wird anhand von Fotos, Urkunden und kurzen Film-Sequenzen eine übersichtlich geordnete Dokumentation zu Heinrich Bölls Biografie und seinem schriftstellerischem Schaffen präsentieren. Der Eintritt ist frei.

Vom 20. bis 21. werden noch für den Theaterworkshop „Spielmutig? Alltagsheldinnen gesucht!“ Teilnehmer ab 16 Jahren gesucht. Ein Beispiel solch eines Alltagshelden ist der Brasilianer Augusto Boal, der mit seinem Konzept des „Theaters der Unterdrückten“ ins Gefängnis kam. Der Theater-Jugendclub Studio 44 nimmt das Kennenlernen der Übungen, Spiele und Aktionen des „Theaters der Unterdrückten“ zum Anlass, gemeinsam mit den Teilnehmern des Workshops eine Szenencollage dazu zu erarbeiten. Anmeldungen nimmt das Kulturamt, unter Tel. 03631/696 414, noch gern entgegen.

Am Samstag (21.01.) findet in der Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“ zum Abschluss der Böll-Tage eine „Heinrich-Böll-Nacht“ statt. Unter dem Motto: „Gib Alarm, wenn die Spatzen Sturzflug üben“ werden Dr. Martin Straub und Martin Stiebert aus Jena sowie Markus Schäfer vom Böll-Archiv Köln in Textcollagen, Bild- und Tonmaterial aus Reden und Interviews sowie Gesprächen mit den Gästen den widerspenstigen Böll und seine Zeitgenossen vorstellen. Musikalisch wird die Veranstaltung von dem Jugendgitarrenensemble „Con Fermezza“ der Kreismusikschule begleitet. Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Autor: nnz

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