Wie gewonnen, so verronnen
Mittwoch, 18. Januar 2006, 12:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist das kostbarste Nass, dass wir haben – das Trinkwasser. Und da lief in den zurückliegenden Monaten schon mal einiges aus den Hähnen in Deutschland.
Die Thüringer gehören nach wie vor zu den sparsamsten Wasserverbrauchern in Deutschland. Zwar ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Trinkwasserverbrauch der Haushalte und des Kleingewerbes im Jahre 2004 um 962.000 Kubikmeter gegenüber 2001 gestiegen, mit einem täglichen Verbrauch von 89,9 Litern je Einwohner liegt die Thüringer Bevölkerung jedoch noch immer deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt (126 Liter je Tag und Einwohner).
Durch die 111 Versorgungsunternehmen wurden im Jahr 2004 insgesamt 134,6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gewonnen, die zu gut zwei Dritteln aus dem Grund- und Quellwasserreservoir stammten. Nach Abzug der Wasserverluste (immerhin rund 22 Prozent der geförderten Menge, vor allem durch defekte Leitungen hervorgerufen) und des Eigenverbrauchs der Wasserwerke (rund 7 Prozent) standen den Thüringer Endverbrauchern letztlich 97 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung.
Gegenwärtig sind 99,8 Prozent der Thüringer Bevölkerung an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Die verbleibenden Einwohner beziehen ihr Trinkwasser aus einem Hausbrunnen.
Autor: nnzDie Thüringer gehören nach wie vor zu den sparsamsten Wasserverbrauchern in Deutschland. Zwar ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Trinkwasserverbrauch der Haushalte und des Kleingewerbes im Jahre 2004 um 962.000 Kubikmeter gegenüber 2001 gestiegen, mit einem täglichen Verbrauch von 89,9 Litern je Einwohner liegt die Thüringer Bevölkerung jedoch noch immer deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt (126 Liter je Tag und Einwohner).
Durch die 111 Versorgungsunternehmen wurden im Jahr 2004 insgesamt 134,6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gewonnen, die zu gut zwei Dritteln aus dem Grund- und Quellwasserreservoir stammten. Nach Abzug der Wasserverluste (immerhin rund 22 Prozent der geförderten Menge, vor allem durch defekte Leitungen hervorgerufen) und des Eigenverbrauchs der Wasserwerke (rund 7 Prozent) standen den Thüringer Endverbrauchern letztlich 97 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung.
Gegenwärtig sind 99,8 Prozent der Thüringer Bevölkerung an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Die verbleibenden Einwohner beziehen ihr Trinkwasser aus einem Hausbrunnen.
