Mitten im Wahlkampf
Mittwoch, 18. Januar 2006, 11:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich sind noch gar nicht alle Kandidaten für die Kommunalwahlen nominiert, da bricht der Wahlkampf auch schon los. Vor allem der um die künftige Besetzung des Landratsstuhls. Hier aber gibt es noch keine Kandidaten. Offiziell.
Die Dramaturgie dieses Landrats-Wahlkampfes könnte nicht besser sein. Exakt am gleichen Tag, exakt zur gleichen Zeit – nur an getrennten Orten – werden die Linke.PDS und die CDU ihre Kandidaten für die Wahl aufstellen. Auch die Tagesordnungen gleichen sich. Erst die Nominierung, dann die Wahlen eines neuen Kreisvorstandes.
Die Linken werden Birgit Keller ins Rennen schicken. Insider vermuten jedoch ein wenig an Aufgeregtheit unter den Linken. Es wäre womöglich auch ein Wunder, wenn in diesem politischen Spektrum mal Einigkeit herrschen würde. Vielleicht kommt die WASG ja auch noch auf die Idee, einen eigenen Kandidaten zu präsentieren, bei den OB-Wahlen ist das jedenfalls im Bereich des Möglichen. Man wird sich also am Samstag in Ottos-Steakehouse streiten und dann doch zustimmen. Für Birgit Keller.
Bei der CDU wird es disziplinierter abgehen, dafür sind die Christdemokraten – trotz Stadt- und Landkreis-Differenzen bekannt. Interessant könnte vielleicht das Ergebnis der geheimen Abstimmung über Joachim Claus werden. Die Frage nach der Größe des Denkzettels wäre dann beantwortet.
Jetzt aber setzt sich die CDU mit Äußerungen von Dagmar Becker, der SPD-Kreisvorsitzenden auseinander (siehe nnz-Archiv). Sie soll sich vom Boden der Sachlichkeit und des Anstandes verabschiedet haben. In Verkennung der Mehrheiten im Kreistag und der Tatsache, dass die eigenen Beigeordneten von SPD und PDS.Linke für die kritisierten Ressorts verantwortlich zeichnen. kann man diese Äußerungen nicht mehr als bloße verbale Entgleisung abtun. Das ist einfach niveaulos, schreibt Maik Schröter der nnz. Wenn Frau Becker auch noch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihre jämmerlichen Zwecke missbrauche, dann sei das ein Armutszeichen für sie und ihre Partei! Mit der CDU sei das nicht zu machen! Die Ausstattung mit moderner Technik ist für die Feuerwehren von elementarer Bedeutung und dient nicht zuletzt der Einsatzbereitschaft.
Die CDU wird mit einem starken und in allen Schichten der Bevölkerung angesehenen Kandidaten ins Rennen gehen. Frank Rostek in Bleicherode, ein junger und dynamischer Mann und Joachim Claus mit Erfahrung für den Landkreis sind ab Samstag dann sicherlich die ersten nominierten Kandidaten, die für die CDU antreten, ist weiter in der Presseerklärung zu lesen. Auf den Kandidaten der Nordhäuser CDU wird man wohl noch einige Zeit warten.
Autor: nnzDie Dramaturgie dieses Landrats-Wahlkampfes könnte nicht besser sein. Exakt am gleichen Tag, exakt zur gleichen Zeit – nur an getrennten Orten – werden die Linke.PDS und die CDU ihre Kandidaten für die Wahl aufstellen. Auch die Tagesordnungen gleichen sich. Erst die Nominierung, dann die Wahlen eines neuen Kreisvorstandes.
Die Linken werden Birgit Keller ins Rennen schicken. Insider vermuten jedoch ein wenig an Aufgeregtheit unter den Linken. Es wäre womöglich auch ein Wunder, wenn in diesem politischen Spektrum mal Einigkeit herrschen würde. Vielleicht kommt die WASG ja auch noch auf die Idee, einen eigenen Kandidaten zu präsentieren, bei den OB-Wahlen ist das jedenfalls im Bereich des Möglichen. Man wird sich also am Samstag in Ottos-Steakehouse streiten und dann doch zustimmen. Für Birgit Keller.
Bei der CDU wird es disziplinierter abgehen, dafür sind die Christdemokraten – trotz Stadt- und Landkreis-Differenzen bekannt. Interessant könnte vielleicht das Ergebnis der geheimen Abstimmung über Joachim Claus werden. Die Frage nach der Größe des Denkzettels wäre dann beantwortet.
Jetzt aber setzt sich die CDU mit Äußerungen von Dagmar Becker, der SPD-Kreisvorsitzenden auseinander (siehe nnz-Archiv). Sie soll sich vom Boden der Sachlichkeit und des Anstandes verabschiedet haben. In Verkennung der Mehrheiten im Kreistag und der Tatsache, dass die eigenen Beigeordneten von SPD und PDS.Linke für die kritisierten Ressorts verantwortlich zeichnen. kann man diese Äußerungen nicht mehr als bloße verbale Entgleisung abtun. Das ist einfach niveaulos, schreibt Maik Schröter der nnz. Wenn Frau Becker auch noch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihre jämmerlichen Zwecke missbrauche, dann sei das ein Armutszeichen für sie und ihre Partei! Mit der CDU sei das nicht zu machen! Die Ausstattung mit moderner Technik ist für die Feuerwehren von elementarer Bedeutung und dient nicht zuletzt der Einsatzbereitschaft.
Die CDU wird mit einem starken und in allen Schichten der Bevölkerung angesehenen Kandidaten ins Rennen gehen. Frank Rostek in Bleicherode, ein junger und dynamischer Mann und Joachim Claus mit Erfahrung für den Landkreis sind ab Samstag dann sicherlich die ersten nominierten Kandidaten, die für die CDU antreten, ist weiter in der Presseerklärung zu lesen. Auf den Kandidaten der Nordhäuser CDU wird man wohl noch einige Zeit warten.
