Rumoren in der Aue
Montag, 16. Januar 2006, 10:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Goldene Aue ist eigentlich ein friedlicher Landstrich. Nach dem sich die Wogen um das Industriegebiet augenscheinlich geglättet haben, droht jedoch neuer Ärger am Horizont heraufzuziehen. Die nnz mit Einzelheiten.
Jeder, der sich in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren mit kommunaler Politik beschäftigt hat, kennt die finanzielle Situation in den Stadt- und Gemeindekassen. Die kann kaum verbessert, wohl aber ein wenig gelindert werden. Ein Weg dorthin führt über effizientere Verwaltungsstrukturen. Und so werden in den kommenden Jahren wohl die Gebilde der Verwaltungsgemeinschaften verschwinden. Wohl auch in der Goldenen Aue. Dort sprechen die Verantwortlichen schon seit einiger Zeit über eine Umwandlung in eine Einheitsgemeinde. Und alle Beteiligten dachten, sie würden mit einer Zunge reden.
Doch es gibt Ausnahmen. Nach Informationen der nnz sollen die Gemeindeoberhäupter von Urbach und Görsbach auch mit der Stadt Nordhausen reden. Bestätigt wurde dies durch den Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker. Wir führen mit beiden Seiten vernünftige Gespräche, wir wollen auch keinem wehtun! Junker weiß zwar, dass es selbst in seiner Gemeinde Befindlichkeiten gegenüber dem großen Nordhausen gebe (da kriegt uns in 1.000 Jahren keiner hin), doch man sollte seiner Überzeugung nach niemals nie sagen. Klargestellt wird von städtischer Seite aber auch, dass die Gespräche und Kontakte nicht von Nordhausen ausgingen. Vielmehr seien die Gemeinden auf die Stadt zugekommen.
Der Rest der Goldenen Aue ist ziemlich sauer auf die Urbacher und Görsbacher. Die Goldene Aue weise auch kommunal gesehen eine gesunde Struktur auf, machte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Heringer Stadtrat, Maik Schröter, deutlich. Ob das nun die Infrastruktur oder die Schulstruktur sei, oder etwa die gleichen Vorwahlen bzw. ein einheitlich Postleitzahlensystem. Auch beim Kampf um das Industriegebiet hätten die Heringer und einige andere Gemeinden immer hinter dem Planungsverband gestanden, jetzt wollen scheinbar andere die Früchte allein ernten. Schröter erinnerte auch an die finanziellen Belastungen der Aue-Kommunen für den Planungsverband.
Die Gespräche mit den und zwischen den Gemeinden werden in den kommenden Wochen weitergehen, sie werden allerdings nicht einfacher. Auch bei Windehausen kann man eine neue Orientierung beobachten. Aber das sagen bislang nur Insider...
Autor: nnzJeder, der sich in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren mit kommunaler Politik beschäftigt hat, kennt die finanzielle Situation in den Stadt- und Gemeindekassen. Die kann kaum verbessert, wohl aber ein wenig gelindert werden. Ein Weg dorthin führt über effizientere Verwaltungsstrukturen. Und so werden in den kommenden Jahren wohl die Gebilde der Verwaltungsgemeinschaften verschwinden. Wohl auch in der Goldenen Aue. Dort sprechen die Verantwortlichen schon seit einiger Zeit über eine Umwandlung in eine Einheitsgemeinde. Und alle Beteiligten dachten, sie würden mit einer Zunge reden.
Doch es gibt Ausnahmen. Nach Informationen der nnz sollen die Gemeindeoberhäupter von Urbach und Görsbach auch mit der Stadt Nordhausen reden. Bestätigt wurde dies durch den Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker. Wir führen mit beiden Seiten vernünftige Gespräche, wir wollen auch keinem wehtun! Junker weiß zwar, dass es selbst in seiner Gemeinde Befindlichkeiten gegenüber dem großen Nordhausen gebe (da kriegt uns in 1.000 Jahren keiner hin), doch man sollte seiner Überzeugung nach niemals nie sagen. Klargestellt wird von städtischer Seite aber auch, dass die Gespräche und Kontakte nicht von Nordhausen ausgingen. Vielmehr seien die Gemeinden auf die Stadt zugekommen.
Der Rest der Goldenen Aue ist ziemlich sauer auf die Urbacher und Görsbacher. Die Goldene Aue weise auch kommunal gesehen eine gesunde Struktur auf, machte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Heringer Stadtrat, Maik Schröter, deutlich. Ob das nun die Infrastruktur oder die Schulstruktur sei, oder etwa die gleichen Vorwahlen bzw. ein einheitlich Postleitzahlensystem. Auch beim Kampf um das Industriegebiet hätten die Heringer und einige andere Gemeinden immer hinter dem Planungsverband gestanden, jetzt wollen scheinbar andere die Früchte allein ernten. Schröter erinnerte auch an die finanziellen Belastungen der Aue-Kommunen für den Planungsverband.
Die Gespräche mit den und zwischen den Gemeinden werden in den kommenden Wochen weitergehen, sie werden allerdings nicht einfacher. Auch bei Windehausen kann man eine neue Orientierung beobachten. Aber das sagen bislang nur Insider...
