Telefonzelle gesprengt
Sonntag, 15. Januar 2006, 09:01 Uhr
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Unbekannte Täter haben heute Morgen in Sondershausen eine Telefonzelle gesprengt. Was sich da genau abgespielt hatte, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Eine 50jährige Zeitungszustellerin war kurz vor 4.00 Uhr in der Bahnhofstraße unterwegs, als ein Unbekannter ihr zurief, sie solle verschwinden. Kurz danach gab es eine heftige Detonation. Unmittelbar vor dem Bahnhof war eine Telefonzelle vollständig zerstört worden. Das Wartehäuschen einer Bushaltestelle wurde ebenfalls schwer beschädigt. Die Trümmer flogen zum Teil bis zu 50 Meter weit. Dem gegenwärtigen Ermittlungsstand nach hatten zwei Unbekannte ein mit Sprengstoff gefülltes Metallrohr in die Telefonzelle gelegt und gezündet.
Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes untersuchte den Tatort. Die Nordhäuser Kripo ermittelt seit dem Morgen. Zur Art des Sprengstoffs und dem Motiv kann zur Zeit noch keine Aussage getroffen werden. Von den beiden Verdächtigen fehlt bislang jede Spur. Es ist lediglich bekannt, dass sie etwa 180 cm groß sein sollen und mit Kapuzen-Shirts bekleidet waren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Autor: nnzEine 50jährige Zeitungszustellerin war kurz vor 4.00 Uhr in der Bahnhofstraße unterwegs, als ein Unbekannter ihr zurief, sie solle verschwinden. Kurz danach gab es eine heftige Detonation. Unmittelbar vor dem Bahnhof war eine Telefonzelle vollständig zerstört worden. Das Wartehäuschen einer Bushaltestelle wurde ebenfalls schwer beschädigt. Die Trümmer flogen zum Teil bis zu 50 Meter weit. Dem gegenwärtigen Ermittlungsstand nach hatten zwei Unbekannte ein mit Sprengstoff gefülltes Metallrohr in die Telefonzelle gelegt und gezündet.
Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes untersuchte den Tatort. Die Nordhäuser Kripo ermittelt seit dem Morgen. Zur Art des Sprengstoffs und dem Motiv kann zur Zeit noch keine Aussage getroffen werden. Von den beiden Verdächtigen fehlt bislang jede Spur. Es ist lediglich bekannt, dass sie etwa 180 cm groß sein sollen und mit Kapuzen-Shirts bekleidet waren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
