Der Blick in die Vergangenheit
Mittwoch, 21. November 2001, 12:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Ausgestaltung des unterirdischen Teils der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist abgeschlossen. Heute wurde die neue Beleuchtungsanlage des Besucherstollens vorgestellt. nnz war dabei.
Rund 100 Leuchtmittel der verschiedensten Formen sind in den Besucherstollen der Gedenkstätte im Kohnstein installiert worden. Einhundertfach musste von den Planern ein Spagat vorgenommen werden: Der Spagat zwischen dem Eindruck einer medialen Inszenierung und der Vermittlung notwendiger Informationen mit Hilfe des künstlichen Lichts. Letztlich ist dieser Bereich der Stollenanlage ein Museum. Dass dieser Spagat gelang, ist schließlich auch Matthias Schiminski zu verdanken. Der Diplomdesigner probierte am Reizbrett, simulierte am Computer, probierte im Stollen, die Firma Heldele setzte die Vorschläge schließlich um.
Was sich den Besuchern seit heute im Kohnstein präsentiert ist die Symbiose zwischen historischen Informationen und dem beklemmenden Gefühl einer menschenvernichtenden Maschinerie, künstlich ins Licht gesetzt. Hier lassen sich mit Hilfe des Lichts die Größe und Dimension einer Todesfabrik erahnen. Die komplette Elektroanlage hat 300.000 Mark gekostet, sie wurde zum größten Teil durch die Stiftung der Gedenkstätte finanziert. Damit ist die Ausgestaltung dieses Teils der Gedenkstätte abgeschlossen. Wenn der 'bescheidene Rest' über Tage ebenfalls ein solches Ergebnis bringt, dann bin ich vollauf zufrieden, meinte ein zufriedener Gedenkstättenleiter Dr. Wagner.
Autor: nnz
Rund 100 Leuchtmittel der verschiedensten Formen sind in den Besucherstollen der Gedenkstätte im Kohnstein installiert worden. Einhundertfach musste von den Planern ein Spagat vorgenommen werden: Der Spagat zwischen dem Eindruck einer medialen Inszenierung und der Vermittlung notwendiger Informationen mit Hilfe des künstlichen Lichts. Letztlich ist dieser Bereich der Stollenanlage ein Museum. Dass dieser Spagat gelang, ist schließlich auch Matthias Schiminski zu verdanken. Der Diplomdesigner probierte am Reizbrett, simulierte am Computer, probierte im Stollen, die Firma Heldele setzte die Vorschläge schließlich um. Was sich den Besuchern seit heute im Kohnstein präsentiert ist die Symbiose zwischen historischen Informationen und dem beklemmenden Gefühl einer menschenvernichtenden Maschinerie, künstlich ins Licht gesetzt. Hier lassen sich mit Hilfe des Lichts die Größe und Dimension einer Todesfabrik erahnen. Die komplette Elektroanlage hat 300.000 Mark gekostet, sie wurde zum größten Teil durch die Stiftung der Gedenkstätte finanziert. Damit ist die Ausgestaltung dieses Teils der Gedenkstätte abgeschlossen. Wenn der 'bescheidene Rest' über Tage ebenfalls ein solches Ergebnis bringt, dann bin ich vollauf zufrieden, meinte ein zufriedener Gedenkstättenleiter Dr. Wagner.
