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104 haben es geschafft

Freitag, 13. Januar 2006, 22:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Diese Feiern gehören bald der Vergangenheit an. 104 junge Leute haben es aber noch einmal geschafft und die begehrten Diplome in Empfang genommen. Heute wurde im Theater groß gefeiert.

104 haben es geschafft (Foto: nnz) 104 haben es geschafft (Foto: nnz)

Was soll der Drittsemester den Absolventen jetzt zum Abschluß sagen? Torsten Grube, Vorsitzender des Studentenrats, fehlen die Worte. Er beglückwünscht seine früheren Mitstudenten und rät dann, den letzten Tag des Studentenlebens noch einmal richtig zu nutzen. Am Abend wartete die Absolventenparty im Jugendklubhaus auf die jungen Leute. Da sollten sie zum letzten Mal einen draufmachen und feiern.

Rektor Jörg Wagner warnt ganz ähnlich. Der Praxisschock warte jetzt auf die Absolventen. Darüber käme man aber hinweg, auch er habe es geschafft, täglich um 7.00 Uhr aufzustehen und länger als nur bis 16.00 Uhr zu arbeiten. Das ist ein ganzen Berufsleben lang auszuhalten, nicht nur drei Monate bis zu den nächsten Semesterferien. „Vorlesungsfreie Zeit“, verbessert sich Wagner selbst.

Freundliche und aufmunternde Worte für die Diplomaten fanden auch Sozialminister Klaus Zeh, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus. Sie alle baten darum, die Hochschule in guter Erinnerung zu behalten und Nordhausen gern wieder zu besuchen. Natürlich sei es noch schöner, wenn junge Leute in der Region eine Arbeit fänden, meinte Barbara Rinke.

Vor der Übergabe der Diplome wagte Professor Dietmar Knies, Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, einen Blick in die Zukunft der Fachhochschule. Diplom-Studiengänge werde es bis maximal 2010 noch geben. Bis dahin sind alle Fächer auf die neuen Bachelor und Masterabschlüsse umgestellt. Die meisten Bildungsgänge sind bereits geändert. Bereits für einen Diplom-Studiengang eingeschriebene Studenten können natürlich noch nach den alten Regeln zuende studieren.
Autor: wf

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