Viel Arbeit
Freitag, 13. Januar 2006, 19:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine Reihe von Anzeigen musste gestern die Polizei in Sondershausen im Kyffhäuserkreis aufnehmen. Alle Taten sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Tatverdächtigen zurückzuführen. Einzelheiten natürlich in Ihrer nnz.
In den Abendstunden des Donnerstags wurden die Beamten zunächst zu einer Schlägerei gerufen. Ein 27 jähriger Mann hatte nach Zeugenaussagen mehrfach gegen den Kopf eines am Boden liegenden 52 Jährigen getreten. Der war nicht mehr ansprechbar und musste in das Krankenhaus Sondershausen. Ein durchgeführter Alkoholtest beim Täter ergab einen Wert von 1,69 Promille.
Gegen 20:45 Uhr erhielten die Beamten dann über Notruf die Information über einen hilfebedürftigen Bürger, der in seiner Wohnung zusammengebrochen sein soll. Ermittlungen der Polizei im Umfeld aber widerlegten diese Behauptung. Der angeblich in Not geratene Mann war wohl auf. Unter der gleichen Telefonnummer wurde die Rettungsleitstelle am selben Abend über ein Feuer in einem Wohnhaus informiert. Doch Rettungskräfte und Polizei suchten die Hausnummer vergebens. Die gab es gar nicht.
Auf der Anfahrt zum vermeintlichen Brandort wurden die Beamten wieder auf den 27jährigen aufmerksam. Die Überprüfung der Nummer seines mitgeführten Handys mit der Registrierten in der Rettungsleitstelle ergaben eine Übereinstimmung. Es folgen zwei Anzeigen wegen Notrufmissbrauch. Das Handy wurde sichergestellt. Doch damit nicht genug. Gegen 23:30 Uhr besuchte der Mann die Polizeidienststelle in Sondershausen und forderte sein Telefon zurück, das bekam er nicht. Kurzerhand zeigte er den Beamten den Stinkefinger – Anzeige wegen Beleidigung.
Last but not least. Während der Vernehmung des verletzten 52jährigen am heutigen Tag im Krankenhaus, kam durch den behandelnden Arzt ein weiterer Geschädigter ans Licht. Der war ebenfalls am vorherigen Tag geschlagen worden. Die Beschreibung passt auf den 27 Jährigen. Dem ebenfalls 52 jährigen Verletzten gehörte das am Abend sichergestellte Handy. Ihm war es gestohlen worden...
Autor: nnzIn den Abendstunden des Donnerstags wurden die Beamten zunächst zu einer Schlägerei gerufen. Ein 27 jähriger Mann hatte nach Zeugenaussagen mehrfach gegen den Kopf eines am Boden liegenden 52 Jährigen getreten. Der war nicht mehr ansprechbar und musste in das Krankenhaus Sondershausen. Ein durchgeführter Alkoholtest beim Täter ergab einen Wert von 1,69 Promille.
Gegen 20:45 Uhr erhielten die Beamten dann über Notruf die Information über einen hilfebedürftigen Bürger, der in seiner Wohnung zusammengebrochen sein soll. Ermittlungen der Polizei im Umfeld aber widerlegten diese Behauptung. Der angeblich in Not geratene Mann war wohl auf. Unter der gleichen Telefonnummer wurde die Rettungsleitstelle am selben Abend über ein Feuer in einem Wohnhaus informiert. Doch Rettungskräfte und Polizei suchten die Hausnummer vergebens. Die gab es gar nicht.
Auf der Anfahrt zum vermeintlichen Brandort wurden die Beamten wieder auf den 27jährigen aufmerksam. Die Überprüfung der Nummer seines mitgeführten Handys mit der Registrierten in der Rettungsleitstelle ergaben eine Übereinstimmung. Es folgen zwei Anzeigen wegen Notrufmissbrauch. Das Handy wurde sichergestellt. Doch damit nicht genug. Gegen 23:30 Uhr besuchte der Mann die Polizeidienststelle in Sondershausen und forderte sein Telefon zurück, das bekam er nicht. Kurzerhand zeigte er den Beamten den Stinkefinger – Anzeige wegen Beleidigung.
Last but not least. Während der Vernehmung des verletzten 52jährigen am heutigen Tag im Krankenhaus, kam durch den behandelnden Arzt ein weiterer Geschädigter ans Licht. Der war ebenfalls am vorherigen Tag geschlagen worden. Die Beschreibung passt auf den 27 Jährigen. Dem ebenfalls 52 jährigen Verletzten gehörte das am Abend sichergestellte Handy. Ihm war es gestohlen worden...
