Spendable Geldhäuser
Freitag, 13. Januar 2006, 14:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Als Geste der Menschlichkeit mit den betroffenen Kindern und deren Angehörigen überbrachten die Vorstände mehrerer Thüringen Volks- und Raiffeisenbanken. Was da an Euros zusammenkam, das hat jetzt die nnz erfahren.
Spendable Geldhäuser (Foto: nnz)
Dem Kinderhospiz in Nordhausen wurde eine Spende von 6000 Euro übergeben. Für uns stand von Anfang an fest: Das Kinderhospizprojekt muss unterstützt werden. Die Errichtung einer Herberge für die über 6.000 schwer erkrankten Kinder in Mitteldeutschland ist wichtig, so Peter Herbst, Vorstand der Nordthüringer Volksbank. Dieser hatte an der im November 2005 stattgefundenen Auftaktveranstaltung zum Spendenmarathon für das Kinderhospiz teilgenommen und war begeistert. Auch Wolfgang Puttrich, Vorstand der Raiffeisenbank Gotha eG wurde durch auf das Projekt Kinderhospiz Mitteldeutschland aufmerksam. Er konnte seine Vorstandskollegen von sechs Thüringer Genossenschaftsbanken davon überzeugen, dem Projekt gemeinsam unter die Arme zu greifen.
Kurz entschlossen informierten sich die Vorstände der Banken heute persönlich über das Vorhaben in Nordhausen. Heinz Goßheger, Vorstand der Erfurter Bank eG betonte, dass das Finanzkonzept zur Errichtung der Herberge, welches auf Spenden durch Privatpersonen und Förderungen durch Unternehmen beruhe, mutig - aber dem Zeitgeist folge. Jutta Schneider, Vorstand der Eisenacher Volksbank und Raiffeisenbank eG war besonders von dem für das Kinderhospiz vorgesehenen Gebäude angetan. Die alte Schule erscheint mir eine gute Wahl, erstrecht nachdem ich erfahren habe, dass sie von den Krimderöder Bürgern nach dem schrecklichen 2. Weltkrieg selbstständig errichtet wurde.
Walter Dettenbach, Vorstand der Volksbank Heiligenstadt eG ergänzte seine Kollegin mit der Feststellung, dass die Etablierung des Kinderhospizes und die damit verbundene Außenwirkung nicht nur für den Landkreis Nordhausen, vielmehr auch für den gesamten Freistaat wichtig ist. Eigens aus Südthüringen war auch Thomas Auerswald, Vorstand der VR Bank Südthüringen eG in die Rolandstadt gekommen. Gern haben wir geholfen. Wir wissen um die gewaltige Spendensumme, die noch benötigt wird, aber ein Anfang musste gemacht werden., schloss er sich seinen Kollegen an. In den kommenden zwei Jahren werden 4,8 Millionen Euro für den Bau des Kinderhospizes benötigt.
Im Kinderhospiz Mitteldeutschland, in Nordhausen wird den erkrankten Kindern und ihren Familien das gegeben, was sie in der schweren Zeit von der Diagnose bis über den Tod hinaus brauchen: Liebe, Kraft, Begleitung und Geborgenheit. Weitere Informationen können unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de abgerufen werden.
Autor: nnz
Spendable Geldhäuser (Foto: nnz)
Dem Kinderhospiz in Nordhausen wurde eine Spende von 6000 Euro übergeben. Für uns stand von Anfang an fest: Das Kinderhospizprojekt muss unterstützt werden. Die Errichtung einer Herberge für die über 6.000 schwer erkrankten Kinder in Mitteldeutschland ist wichtig, so Peter Herbst, Vorstand der Nordthüringer Volksbank. Dieser hatte an der im November 2005 stattgefundenen Auftaktveranstaltung zum Spendenmarathon für das Kinderhospiz teilgenommen und war begeistert. Auch Wolfgang Puttrich, Vorstand der Raiffeisenbank Gotha eG wurde durch auf das Projekt Kinderhospiz Mitteldeutschland aufmerksam. Er konnte seine Vorstandskollegen von sechs Thüringer Genossenschaftsbanken davon überzeugen, dem Projekt gemeinsam unter die Arme zu greifen.
Kurz entschlossen informierten sich die Vorstände der Banken heute persönlich über das Vorhaben in Nordhausen. Heinz Goßheger, Vorstand der Erfurter Bank eG betonte, dass das Finanzkonzept zur Errichtung der Herberge, welches auf Spenden durch Privatpersonen und Förderungen durch Unternehmen beruhe, mutig - aber dem Zeitgeist folge. Jutta Schneider, Vorstand der Eisenacher Volksbank und Raiffeisenbank eG war besonders von dem für das Kinderhospiz vorgesehenen Gebäude angetan. Die alte Schule erscheint mir eine gute Wahl, erstrecht nachdem ich erfahren habe, dass sie von den Krimderöder Bürgern nach dem schrecklichen 2. Weltkrieg selbstständig errichtet wurde.
Walter Dettenbach, Vorstand der Volksbank Heiligenstadt eG ergänzte seine Kollegin mit der Feststellung, dass die Etablierung des Kinderhospizes und die damit verbundene Außenwirkung nicht nur für den Landkreis Nordhausen, vielmehr auch für den gesamten Freistaat wichtig ist. Eigens aus Südthüringen war auch Thomas Auerswald, Vorstand der VR Bank Südthüringen eG in die Rolandstadt gekommen. Gern haben wir geholfen. Wir wissen um die gewaltige Spendensumme, die noch benötigt wird, aber ein Anfang musste gemacht werden., schloss er sich seinen Kollegen an. In den kommenden zwei Jahren werden 4,8 Millionen Euro für den Bau des Kinderhospizes benötigt.
Im Kinderhospiz Mitteldeutschland, in Nordhausen wird den erkrankten Kindern und ihren Familien das gegeben, was sie in der schweren Zeit von der Diagnose bis über den Tod hinaus brauchen: Liebe, Kraft, Begleitung und Geborgenheit. Weitere Informationen können unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de abgerufen werden.
