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Gesichtet

Dienstag, 10. Januar 2006, 21:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute sind im Nordhäuser Rathaus die Konzepte für eine Bebauung des Pferdemarktes mit einem Einkaufszentrum geöffnet worden. Und da sollen schon interessante Ideen zum Vorschein gekommen sein, hatte die nnz erfahren.


Man konnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) am Abend doch ein wenig Zufriedenheit anmerken. Die Arbeit, die sich die Stadtverwaltung mit der erneuten Ausschreibung der „Pferdemarkt-Ecke“ gemacht hatte, die habe sich gelohnt. Unter den Angeboten, die geöffnet wurden, fanden auf Anhieb vier bis fünf das uneingeschränkte Interesse der Fachleute.

Die Qualität der Angebote beurteilte das Stadtoberhaupt als sehr differenziert. Die reiche von fünf losen Blättern bis hin zu ordentlichen Präsentationen. Doch vom Schein wolle man sich nach dem Rossing-Rückzug auf keinen Fall blenden lassen. Als nächstes soll die Bonität der Investoren geprüft werden. Auch sollen Referenzobjekte „unter die Lupe genommen werden“. Die Stadtverwaltung ist gegenüber dem Vorjahr in einer anderen, in einer vorteilhafteren Verhandlungsposition. Sie ist Eigentümer der Grundstücke.

Barbara Rinke ging gegenüber der nnz davon aus, dass den Stadträten in der nächsten oder übernächsten Stadtratssitzung mehrere Varianten zur Entscheidungsfindung vorgelegt werden können. Im nnz-Gespräch kündigte das Stadtoberhaupt weiter an, in diesem Jahr das Viertel an der Bäckerstrasse weiter zu entwickeln. Auch hier seien einige Flächen in städtisches Eigentum übergegangen. Über ein weiteres Investitionsvorhaben schwieg sich das Stadtoberhaupt noch aus, es könnte aber eine Überraschung werden. Insider vermuten nun, dass Rinke zum Neujahrsempfang in dieser Woche das Geheimnis lüften werde.
Autor: nnz

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