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Nachwirkungen eines Festivals

Dienstag, 20. November 2001, 15:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Crossroads und die Nachwehen eines Kneipenfestivals. Heute bekam sie die Blasii-Kirche in Nordhausen zu spüren.


Lipski, Schulze, Koch Wir machen ein Kneipenfestival, sagten sich Olaf Schulze und Andreas Koch und stellten mit medialer Unterstützung der nnz Crossroads „auf die Beine“. Der Nachfolger einer Zigarettenveranstaltung wurde ein Erfolg ­ jetzt auch für das Konto der Blasiikirche. Von jeder Karte, die im Vorverkauf ihren Besitzer wechselte, wurde eine Mark für die Rettung des Nordhäuser Gotteshauses abgezweigt. 824 Mark kamen so zusammen, die beiden Macher stockten diesen Betrag auf 1.000 Mark auf. Heute nun wurde ein symbolischer Scheck an Pfarrer Peter Lipski übergeben.

Das Geld wird auch dringend benötigt. Die Kirchgemeinde und der Förderverein sammeln seit Monaten für Eigenmittel. Die wiederum sind Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln zur Sanierung. Rund 6,3 Millionen Mark soll diese kosten, verteilt auf drei Jahre. Derzeit sind ABM-Mitarbeiter damit beschäftigt, Entwässerungsarbeiten vorzunehmen. Außerdem werden die größte Risse im Mauerwerk „zugeklebt“. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sollen im März kommenden Jahres starten.

Bis dahin müssen die Förderer und Gemeindemitglieder 65.000 Mark gesammelt haben. Lipski ist zuversichtlich, denn bislang können die Gemeinde 34.000 Mark und der Förderverein 17.000 Mark auf ihren Konten verbuchen.
Autor: nnz

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