nnz-Rückspiegel: Doch Gedenken
Donnerstag, 05. Januar 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen wird der Tsunami-Opfer gedacht. Die Stadtbibliothek legte ihre Bilanz 2004 vor und die Sozialdemokraten wollen wählen – das waren unter anderem die Themen des 5. Januar 2005.
Gedenken auch in Nordhausen
Die nnz hatte gestern auf verschiedene Aktionen zum Gedenken an die Flutopfer in Südasien in Thüringen aufmerksam gemacht. Jetzt hat auch die Nordhäuser Stadtverwaltung reagiert. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe dazu aufgerufen, heute zwischen 12 und 12.03 Uhr mit der Arbeit inne zu halten und damit der Opfer der Katastrophe im Südasien zu gedenken. Die Straßenbahnen zum Beispiel werden in dieser Zeit ihre Fahrt unterbrechen, der Fahrer werde die Passagiere über den Grund des Stopps informieren, sagte die Oberbürgermeisterin in eine heutigen Pressemitteilung der Stadt...ausführlich in nnz-Archiv
Gemischte Bilanz
Die Nordhäuser lesen nicht mehr so gern. Dafür hören und sehen sie lieber. So in etwa könnte man das Jahr 2004 aus Sicht der Nordhäuser Stadtbibliothek zusammenfassen. Rund 50.000 so genannter Medieneinheiten nennt die Bilbliothek Rudolf Hagelstange ihr Eigen. Die alle warten darauf ausgeliehen zu werden. Den Hauptteil davon machen die klassischen Bücher aus. Und gerade die haben einen Rückgang bei den Entleihungen zu verzeichnen, dafür liegen andere Medien voll im Mainstream. Da sind zum Beispiel die DVD. 164 verschiedene Datenscheiben gibt es im Bestand und die wurden sage und schreibe 3.920 Mal ausgeliehen, das sind 900 Entleihungen mehr als im Jahr zuvor. Auch Hörbücher liegen voll im Trend, hier wurde 2.600 Entleihungen verzeichnet, das sind 1.200 mehr als 2003, berichtet die Leiterin der Bibliothek Kersti Kramer der nnz. Rund 14 Mal wurde ein Hörbuch in Scheiben- oder Kassettenform ausgeliehen. Sie bieten so zusagen Literaturgenuß nebenbei – bei der Hausarbeit oder im Auto...ausführlich in nnz-Archiv
Es wird gewählt
Ende Januar treffen sich die Sozialdemokraten in Görsbach. Kreisparteitag ist dann angesagt. Da wird ein neuer Vorstand gewählt. Wer für den Vorsitz antritt und was noch so gesagt werden wird, das hat jetzt schon mal die nnz erfahren. Nicht nur ein neuer Vorstand soll gewählt werden, sondern auch ein neuer Chef. Nach Informationen der nnz wird es wohl wieder eine Chefin werden. Momentan gibt es zu Dagmar Becker keinen Gegenkandidaten. Ich werde wohl noch einmal für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehen, signalisierte Becker gegenüber nnz ihre Bereitschaft zur Kandidatur...ausführlich in nnz-Archiv
Erneut Gipsabbau geplant
Vielen Bürgern im Landkreis Nordhausen ist der Streit um den Gipsabbau am Rüsselsee noch in Erinnerung. Eine Kompromißlösung sah vor, eine Rekultivierung der abgebauten Areale vorzunehmen. Das könnte jetzt scheitern. In Ermangelung der weiteren Finanzierbarkeit des Rechtsstreit gab sich die Gemeinde Niedersachswerfen 1995 geschlagen. Um wenigstens eine landschaftsbildverträgliche Abbauführung mit einer beispielhaften Rekultivierung zu sichern, initiierte die Kommune in Zusammenarbeit mit dem abbauenden Unternehmen das Pilotprojekt Rüsselsee mit einem immensen finanziellen Aufwand. Jetzt scheint das Projekt nach Ansicht des BUND-Kreisverbandes einem weiteren Gipsabbauvorhaben zum Opfer zu fallen. Nachdem ein Unternehmen aus Niedersachsen am Kuhberg bei Harzungen dank der starken Bürgerproteste gescheitert ist, scheint jetzt die Genehmigung des Hauptbetriebsplanes südlich angrenzend an das 16 ha große Bergwerksfeld Rüsselsee kurz bevor zu stehen...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzGedenken auch in Nordhausen
Die nnz hatte gestern auf verschiedene Aktionen zum Gedenken an die Flutopfer in Südasien in Thüringen aufmerksam gemacht. Jetzt hat auch die Nordhäuser Stadtverwaltung reagiert. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe dazu aufgerufen, heute zwischen 12 und 12.03 Uhr mit der Arbeit inne zu halten und damit der Opfer der Katastrophe im Südasien zu gedenken. Die Straßenbahnen zum Beispiel werden in dieser Zeit ihre Fahrt unterbrechen, der Fahrer werde die Passagiere über den Grund des Stopps informieren, sagte die Oberbürgermeisterin in eine heutigen Pressemitteilung der Stadt...ausführlich in nnz-Archiv
Gemischte Bilanz
Die Nordhäuser lesen nicht mehr so gern. Dafür hören und sehen sie lieber. So in etwa könnte man das Jahr 2004 aus Sicht der Nordhäuser Stadtbibliothek zusammenfassen. Rund 50.000 so genannter Medieneinheiten nennt die Bilbliothek Rudolf Hagelstange ihr Eigen. Die alle warten darauf ausgeliehen zu werden. Den Hauptteil davon machen die klassischen Bücher aus. Und gerade die haben einen Rückgang bei den Entleihungen zu verzeichnen, dafür liegen andere Medien voll im Mainstream. Da sind zum Beispiel die DVD. 164 verschiedene Datenscheiben gibt es im Bestand und die wurden sage und schreibe 3.920 Mal ausgeliehen, das sind 900 Entleihungen mehr als im Jahr zuvor. Auch Hörbücher liegen voll im Trend, hier wurde 2.600 Entleihungen verzeichnet, das sind 1.200 mehr als 2003, berichtet die Leiterin der Bibliothek Kersti Kramer der nnz. Rund 14 Mal wurde ein Hörbuch in Scheiben- oder Kassettenform ausgeliehen. Sie bieten so zusagen Literaturgenuß nebenbei – bei der Hausarbeit oder im Auto...ausführlich in nnz-Archiv
Es wird gewählt
Ende Januar treffen sich die Sozialdemokraten in Görsbach. Kreisparteitag ist dann angesagt. Da wird ein neuer Vorstand gewählt. Wer für den Vorsitz antritt und was noch so gesagt werden wird, das hat jetzt schon mal die nnz erfahren. Nicht nur ein neuer Vorstand soll gewählt werden, sondern auch ein neuer Chef. Nach Informationen der nnz wird es wohl wieder eine Chefin werden. Momentan gibt es zu Dagmar Becker keinen Gegenkandidaten. Ich werde wohl noch einmal für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehen, signalisierte Becker gegenüber nnz ihre Bereitschaft zur Kandidatur...ausführlich in nnz-Archiv
Erneut Gipsabbau geplant
Vielen Bürgern im Landkreis Nordhausen ist der Streit um den Gipsabbau am Rüsselsee noch in Erinnerung. Eine Kompromißlösung sah vor, eine Rekultivierung der abgebauten Areale vorzunehmen. Das könnte jetzt scheitern. In Ermangelung der weiteren Finanzierbarkeit des Rechtsstreit gab sich die Gemeinde Niedersachswerfen 1995 geschlagen. Um wenigstens eine landschaftsbildverträgliche Abbauführung mit einer beispielhaften Rekultivierung zu sichern, initiierte die Kommune in Zusammenarbeit mit dem abbauenden Unternehmen das Pilotprojekt Rüsselsee mit einem immensen finanziellen Aufwand. Jetzt scheint das Projekt nach Ansicht des BUND-Kreisverbandes einem weiteren Gipsabbauvorhaben zum Opfer zu fallen. Nachdem ein Unternehmen aus Niedersachsen am Kuhberg bei Harzungen dank der starken Bürgerproteste gescheitert ist, scheint jetzt die Genehmigung des Hauptbetriebsplanes südlich angrenzend an das 16 ha große Bergwerksfeld Rüsselsee kurz bevor zu stehen...ausführlich in nnz-Archiv
