Heinrich Böll in Nordhausen
Mittwoch, 04. Januar 2006, 15:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Vom 6. bis zum 21. Januar finden in Nordhausen die diesjährigen Thüringer Heinrich-Böll-Tage statt. Was da alles geboten wird, das hat jetzt die nnz erfahren.
Auf dem Programm stehen Theater- und Filmaufführungen, Collagen und eine Lesung mit Ines Geipel, der Autorin des Buches Für heute reicht´s – Amok in Erfurt, das sich der Gewalttat im Erfurter Gutenberg-Gymnasium befasst. Veranstaltet werden die Böll-Tage von der Böll-Stiftung Thüringen in Kooperation mir der Stadt Nordhausen, dem Theater Nordhausen und der Dichterstätte Sarah Kirsch e.V. in Limlingerode.
Auftakt der Böll-Tage ist die Eröffnung der Ausstellung Heinrich Böll – Leben und Werk am 6. Januar um 18 Uhr im Nordhäuser Altstadtmuseum Flohburg durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Viktor Böll und Christiane Fiedler eröffnet wird. Viktor Böll ist der Neffe Heinrich Bölls und Leiter des Böll-Archivs in Bonn. Frau Fiedler ist die Aufsichtsratsvorsitzende der Heinrich-Böll-Stiftung in Thüringen. Die Ausstellung wird bis zum 21. Januar in der Flohburg, Barfüßerstraße 6, zu sehen sein – außer montags immer täglich von 10 bis 17 Uhr.
Der Volker-Schlöndorff-Film Die verlorene Ehre der Katharina Blum, nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll, wird am 7. Januar um 20 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Markt 15, gezeigt.
Sarah Kirsch und Heinrich Böll hin zu nördlichen Orten ist der Titel einer Lesung am 8. Januar um 14.30 Uhr in der Dichterstätte `Sarah Kirsch´ im Ort Limlingerode. Dort lesen Karin Kisker, Heidelore Kneffel und Heinke Richter aus dem Irischen Tagebuch von Heinrich Böll und dem Buch Islandhoch von Sarah Kirsch.
Das Böll-Stück Ansichten eines Clowns ist am 13. Januar um 20 Uhr im Nordhäuser Theater unterm Dach in der Käthe-Kollwitz-Straße zu sehen. Der Schauspieler Thomas Dentler vom Westentaschentheater Ulm ist darin in seiner Parade-Rolle als Clown Hans Schnier zu sehen in einer Inszenierung von Sabine Giese. Der Eintritt kostet hier 6 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Am 15. Januar führen Schüler der Berliner Schauspielschule Ernst Busch um 19.30 Uhr im Foyer des Theaters das Stück Verwandlungen auf. Es stammt von Anne Sexton und ist ein Märchen im Gegenlicht von Mythos und Gewalt. Auch hier: Eintritt 6 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Höhepunkt und Abschluss der Böll-Tage ist am 21. Januar ab 20 Uhr die Böll-Nacht in der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange in der Wilhelm-Nebelung-Straße. Die Besucher erleben unter dem Titel Gib Alarm, wenn die Spatzen Sturzflug üben - Der widerspenstige Böll und seine Zeitgenossen eine Collage aus Texten Bildern und Klängen mit Dr. Martin Staub, Martin Stiebert und Markus Schäfer vom Böll-Archiv. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Im Rahmen der Böll-Tage gibt es auch spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler:
So stellt am 16. Januar um 14 Uhr die Autorin Ines Geipel ihr Buch Für heute reicht´s zur Gewalttat am Erfurter Gutenberg-Gymnasium vor. Die Veranstaltung ist um 14 Uhr im Atrium der Nordhäuser Petersbergschule.
Heinrich Böll und die Zivilcourage steht im Mittelpunkt eines gleichnamigen Vortrages mit Markus Schäfer vom Böll-Archiv am 20. Januar um 18 Uhr im Museum Flohburg in der Barfüßer Straße.
Vom 19. bis zum 21. Januar bietet schließlich das Nordhäuser Studio 44 einen Theaterworkshop an unter dem Thema Spielmutig? Alltagshelden gesucht! Veranstaltungsort sind die Räume des studio 44 in der Nordhäuser Grimmelallee.
Autor: nnzAuf dem Programm stehen Theater- und Filmaufführungen, Collagen und eine Lesung mit Ines Geipel, der Autorin des Buches Für heute reicht´s – Amok in Erfurt, das sich der Gewalttat im Erfurter Gutenberg-Gymnasium befasst. Veranstaltet werden die Böll-Tage von der Böll-Stiftung Thüringen in Kooperation mir der Stadt Nordhausen, dem Theater Nordhausen und der Dichterstätte Sarah Kirsch e.V. in Limlingerode.
Auftakt der Böll-Tage ist die Eröffnung der Ausstellung Heinrich Böll – Leben und Werk am 6. Januar um 18 Uhr im Nordhäuser Altstadtmuseum Flohburg durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Viktor Böll und Christiane Fiedler eröffnet wird. Viktor Böll ist der Neffe Heinrich Bölls und Leiter des Böll-Archivs in Bonn. Frau Fiedler ist die Aufsichtsratsvorsitzende der Heinrich-Böll-Stiftung in Thüringen. Die Ausstellung wird bis zum 21. Januar in der Flohburg, Barfüßerstraße 6, zu sehen sein – außer montags immer täglich von 10 bis 17 Uhr.
Der Volker-Schlöndorff-Film Die verlorene Ehre der Katharina Blum, nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll, wird am 7. Januar um 20 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Markt 15, gezeigt.
Sarah Kirsch und Heinrich Böll hin zu nördlichen Orten ist der Titel einer Lesung am 8. Januar um 14.30 Uhr in der Dichterstätte `Sarah Kirsch´ im Ort Limlingerode. Dort lesen Karin Kisker, Heidelore Kneffel und Heinke Richter aus dem Irischen Tagebuch von Heinrich Böll und dem Buch Islandhoch von Sarah Kirsch.
Das Böll-Stück Ansichten eines Clowns ist am 13. Januar um 20 Uhr im Nordhäuser Theater unterm Dach in der Käthe-Kollwitz-Straße zu sehen. Der Schauspieler Thomas Dentler vom Westentaschentheater Ulm ist darin in seiner Parade-Rolle als Clown Hans Schnier zu sehen in einer Inszenierung von Sabine Giese. Der Eintritt kostet hier 6 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Am 15. Januar führen Schüler der Berliner Schauspielschule Ernst Busch um 19.30 Uhr im Foyer des Theaters das Stück Verwandlungen auf. Es stammt von Anne Sexton und ist ein Märchen im Gegenlicht von Mythos und Gewalt. Auch hier: Eintritt 6 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Höhepunkt und Abschluss der Böll-Tage ist am 21. Januar ab 20 Uhr die Böll-Nacht in der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange in der Wilhelm-Nebelung-Straße. Die Besucher erleben unter dem Titel Gib Alarm, wenn die Spatzen Sturzflug üben - Der widerspenstige Böll und seine Zeitgenossen eine Collage aus Texten Bildern und Klängen mit Dr. Martin Staub, Martin Stiebert und Markus Schäfer vom Böll-Archiv. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Im Rahmen der Böll-Tage gibt es auch spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler:
So stellt am 16. Januar um 14 Uhr die Autorin Ines Geipel ihr Buch Für heute reicht´s zur Gewalttat am Erfurter Gutenberg-Gymnasium vor. Die Veranstaltung ist um 14 Uhr im Atrium der Nordhäuser Petersbergschule.
Heinrich Böll und die Zivilcourage steht im Mittelpunkt eines gleichnamigen Vortrages mit Markus Schäfer vom Böll-Archiv am 20. Januar um 18 Uhr im Museum Flohburg in der Barfüßer Straße.
Vom 19. bis zum 21. Januar bietet schließlich das Nordhäuser Studio 44 einen Theaterworkshop an unter dem Thema Spielmutig? Alltagshelden gesucht! Veranstaltungsort sind die Räume des studio 44 in der Nordhäuser Grimmelallee.
