Keine Eile
Mittwoch, 04. Januar 2006, 13:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nächste Finanzausschusssitzung des Nordhäuser Kreistages soll am 16. Januar sein. Da sollen der Entwurf des Haushaltes für dieses Jahr sowie der Stellenplan eine wesentliche Rolle spielen. Doch die Verwaltung scheint anderen Beschäftigunge nachzugehen...
In den Händen hat die Vorsitzende des Finanzausschusses, Birgit Scholz (CDU) lediglich einen Entwurf für den Vermögenshauhalt – und der ist nicht mal ausgeglichen. Von einem Papier, auf dem auch nur eine einzige Zahl des Verwaltungshaushaltes steht, fehlt den Kreistagsmitgliedern bislang jede Spur. Und da soll sich die verantwortliche Dezernentin doch vorgenommen haben, zum 31. Januar dem Kreistag einen ausgeglichenen Entwurf vorlegen zu können.
Jutta Krauth (SPD) war bislang auch nicht für die nnz zu erreichen, gestern war sie im Landratsamt auf Neujahrsglückwunsch-Tour unterwegs. Dreieinhalb Stunden soll das Prozedere gedauert haben. Einige Kreistagsmitglieder können das nicht verstehen, ein Outlook-Gruß hätte es wohl auch getan angesichts der Aufgaben, die zu bewältigen seien. Von der Verwaltung!
Denn auch mit Stellenplan ist es noch nicht weit her, hat die nnz erfahren. Da soll es noch Probleme mit der Umstufung der Mitarbeiter in die neue Tabelle des öffentlichen Dienstes geben. Komisch, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen sind längst umgruppiert. Ein vom Kreistag akzeptierter Stellenplan ist jedoch die Voraussetzung, um im Finanzausschuss über die Höhe der Personalkosten diskutieren zu können. Spätestens da wird, so wissen es die Fachleute, wieder lauter zugehen.
Vermutlich aber, so das Millionen-Defizit immer noch vorhanden ist, könnte es für die Verwaltungsspitze des Landratsamtes ohne Haushalt wesentlich komfortabler sein. Schließlich hat man ja den Kreisausschuss, der sich mit den Ausgaben wie im vergangenen Jahr beschäftigen kann.
Autor: nnzIn den Händen hat die Vorsitzende des Finanzausschusses, Birgit Scholz (CDU) lediglich einen Entwurf für den Vermögenshauhalt – und der ist nicht mal ausgeglichen. Von einem Papier, auf dem auch nur eine einzige Zahl des Verwaltungshaushaltes steht, fehlt den Kreistagsmitgliedern bislang jede Spur. Und da soll sich die verantwortliche Dezernentin doch vorgenommen haben, zum 31. Januar dem Kreistag einen ausgeglichenen Entwurf vorlegen zu können.
Jutta Krauth (SPD) war bislang auch nicht für die nnz zu erreichen, gestern war sie im Landratsamt auf Neujahrsglückwunsch-Tour unterwegs. Dreieinhalb Stunden soll das Prozedere gedauert haben. Einige Kreistagsmitglieder können das nicht verstehen, ein Outlook-Gruß hätte es wohl auch getan angesichts der Aufgaben, die zu bewältigen seien. Von der Verwaltung!
Denn auch mit Stellenplan ist es noch nicht weit her, hat die nnz erfahren. Da soll es noch Probleme mit der Umstufung der Mitarbeiter in die neue Tabelle des öffentlichen Dienstes geben. Komisch, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen sind längst umgruppiert. Ein vom Kreistag akzeptierter Stellenplan ist jedoch die Voraussetzung, um im Finanzausschuss über die Höhe der Personalkosten diskutieren zu können. Spätestens da wird, so wissen es die Fachleute, wieder lauter zugehen.
Vermutlich aber, so das Millionen-Defizit immer noch vorhanden ist, könnte es für die Verwaltungsspitze des Landratsamtes ohne Haushalt wesentlich komfortabler sein. Schließlich hat man ja den Kreisausschuss, der sich mit den Ausgaben wie im vergangenen Jahr beschäftigen kann.
