Erfolgreiche Bilanz?
Dienstag, 03. Januar 2006, 11:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Arbeitsagentur soll mit ihren Aktivitäten am Arbeitsmarkt auf Kurs liegen. Nach Agenturangaben würden das die ersten Ergebnisse der Jahresbilanz 2005 belegen. Die nnz hat sich das Material angesehen.
In den ersten elf Monaten haben bereits mehr als 16.000 Menschen wieder eine Beschäftigung gefunden. Das ursprüngliche Ziel konnte damit sogar um fast 19 Prozent überboten werden. Ein Resultat, was die Führungsetage der Arbeitsagentur positiv stimmt. Für den Geschäftsführer Operativ, Helmut Ahr, zeigt die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik Wirkung. Erst wenn wir eine individuelle Standortbestimmung des Arbeitslosen vorgenommen haben, werden arbeitsmarktpolitische Instrumente unter Umständen sinnvoll. Wir setzen auf Maßnahmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erwarten lassen, so Ahr.
Von Januar bis November diesen Jahres konnten im Agenturbezirk Nordhausen über 11.000 Personen ohne jegliche finanzielle Hilfen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Fast 700 nahmen, nachdem der drohende Arbeitsplatzverlust bekannt wurde, nahtlos wieder eine Arbeit auf (so genannte Job-to-Job-Vermittlung).
In diesen Fällen wird die Arbeitsagentur bereits innerhalb der Kündigungsfrist tätig, weil sich die Arbeitnehmer unverzüglich nach Erhalt der Kündigung melden müssen. Rund 4.400 Arbeitslose fanden mit Hilfe individueller Förderangebote wieder eine neue Beschäftigung.
Bis heute wurden für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen fast 44 Millionen Euro eingesetzt. Davon entfielen auf die Förderung der beruflichen Weiterbildung knapp 7 Millionen Euro, auf Trainingsmaßnahmen über 700.000 Euro. Für Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber, die neue Mitarbeiter einstellten, wurden 7,5 Millionen Euro und für benachteiligte Jugendliche über 10 Millionen Euro ausgegeben. In die Unterstützung und Förderung der Mobilität derer, die wieder einen Arbeitsplatz in Aussicht hatten, investierte die Behörde über 2 Millionen Euro.
Meine Mitarbeiter sind mit den Mitteln der Beitragszahler sehr bewusst und wirkungsorientiert umgegangen, dies zeigt vor allem die Zahl ungeförderter Integrationen, so Helmut Ahr. Was die Zugänge freier Arbeitsstellen angeht, so habe man im letzten Jahr vor allem mit gezielten Aktionen sehr gute Erfahrungen gesammelt. Die letzten Herbstaktivitäten brachten beispielsweise für rund 150 arbeitslose Männer und Frauen einen neuen Job. Im kommenden Jahr will die Nordhäuser Arbeitsagentur die Arbeit ihres Arbeitgeberservices weiter vertiefen.
Autor: nnzIn den ersten elf Monaten haben bereits mehr als 16.000 Menschen wieder eine Beschäftigung gefunden. Das ursprüngliche Ziel konnte damit sogar um fast 19 Prozent überboten werden. Ein Resultat, was die Führungsetage der Arbeitsagentur positiv stimmt. Für den Geschäftsführer Operativ, Helmut Ahr, zeigt die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik Wirkung. Erst wenn wir eine individuelle Standortbestimmung des Arbeitslosen vorgenommen haben, werden arbeitsmarktpolitische Instrumente unter Umständen sinnvoll. Wir setzen auf Maßnahmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erwarten lassen, so Ahr.
Von Januar bis November diesen Jahres konnten im Agenturbezirk Nordhausen über 11.000 Personen ohne jegliche finanzielle Hilfen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Fast 700 nahmen, nachdem der drohende Arbeitsplatzverlust bekannt wurde, nahtlos wieder eine Arbeit auf (so genannte Job-to-Job-Vermittlung).
In diesen Fällen wird die Arbeitsagentur bereits innerhalb der Kündigungsfrist tätig, weil sich die Arbeitnehmer unverzüglich nach Erhalt der Kündigung melden müssen. Rund 4.400 Arbeitslose fanden mit Hilfe individueller Förderangebote wieder eine neue Beschäftigung.
Bis heute wurden für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen fast 44 Millionen Euro eingesetzt. Davon entfielen auf die Förderung der beruflichen Weiterbildung knapp 7 Millionen Euro, auf Trainingsmaßnahmen über 700.000 Euro. Für Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber, die neue Mitarbeiter einstellten, wurden 7,5 Millionen Euro und für benachteiligte Jugendliche über 10 Millionen Euro ausgegeben. In die Unterstützung und Förderung der Mobilität derer, die wieder einen Arbeitsplatz in Aussicht hatten, investierte die Behörde über 2 Millionen Euro.
Meine Mitarbeiter sind mit den Mitteln der Beitragszahler sehr bewusst und wirkungsorientiert umgegangen, dies zeigt vor allem die Zahl ungeförderter Integrationen, so Helmut Ahr. Was die Zugänge freier Arbeitsstellen angeht, so habe man im letzten Jahr vor allem mit gezielten Aktionen sehr gute Erfahrungen gesammelt. Die letzten Herbstaktivitäten brachten beispielsweise für rund 150 arbeitslose Männer und Frauen einen neuen Job. Im kommenden Jahr will die Nordhäuser Arbeitsagentur die Arbeit ihres Arbeitgeberservices weiter vertiefen.
