Verdacht erhärtet
Montag, 02. Januar 2006, 11:50 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ist seit einigen Tagen im Besitz des Gutachtens zum schrecklichen Unfall an einem Sollstedter Bahnübergang im August vergangenen Jahres. Die nnz mit Einzelheiten.
Der Pressesprecher der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft, Dirk Germerodt, sagte der nnz, dass seine Behörde jetzt weitere Ermittlungen in Richtung des Diensthabenden am Sollstedter Bahnhof anstelle. Nach der Auswertung des Gutachtens habe sich der Anfangsverdacht bestätigt, dass dieses Unglück vom 24 August 2005 durch menschliches Versagen zurückzuführen sei. Damals wurden am Bahnübergang in der Sollstedter Kolonie zwei junge Frauen getötet, eine weitere schwer verletzt. Ihr Auto war vom Regionalexpress 26097 an diesem Bahnübergang erfasst und zertrümmert worden.
Germerodt sagte der nnz, dass es zur damaligen Zeit einige Besonderheiten der Signalsteuerung in diesem Streckenabschnitt gegeben habe. Diese seien genehmigt gewesen. So hätte nach der Abfahrt des Zuges aus dem Bahnhof Sollstedt der Diensthabende das Signal für das Schließen der Schranke geben müssen. Offenbar habe er das aber nicht getan. Mit einem Ende der Ermittlungen rechnet der Staatsanwalt in etwa vier Wochen.
Die nnz hatte am Freitag hatte am Freitag über erneute technische Schwierigkeiten am Bahnübergang berichtet (siehe nnz-Archiv).
Autor: nnzDer Pressesprecher der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft, Dirk Germerodt, sagte der nnz, dass seine Behörde jetzt weitere Ermittlungen in Richtung des Diensthabenden am Sollstedter Bahnhof anstelle. Nach der Auswertung des Gutachtens habe sich der Anfangsverdacht bestätigt, dass dieses Unglück vom 24 August 2005 durch menschliches Versagen zurückzuführen sei. Damals wurden am Bahnübergang in der Sollstedter Kolonie zwei junge Frauen getötet, eine weitere schwer verletzt. Ihr Auto war vom Regionalexpress 26097 an diesem Bahnübergang erfasst und zertrümmert worden.
Germerodt sagte der nnz, dass es zur damaligen Zeit einige Besonderheiten der Signalsteuerung in diesem Streckenabschnitt gegeben habe. Diese seien genehmigt gewesen. So hätte nach der Abfahrt des Zuges aus dem Bahnhof Sollstedt der Diensthabende das Signal für das Schließen der Schranke geben müssen. Offenbar habe er das aber nicht getan. Mit einem Ende der Ermittlungen rechnet der Staatsanwalt in etwa vier Wochen.
Die nnz hatte am Freitag hatte am Freitag über erneute technische Schwierigkeiten am Bahnübergang berichtet (siehe nnz-Archiv).
