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nnz-Rückspiegel: Trauer

Samstag, 31. Dezember 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Am letzten Tag des vorigen Jahres zog ein Trauerzug durch Nordhausen. Die nnz nahm sich die Zeit und berichtete darüber.


Nur wenige trauerten
In Nordhausen sind heute die sozialen Errungenschaften dieses Landes symbolisch zu Grabe getragen worden. Doch allzu viele Menschen wollten dem Aufruf der Bündnisses „Nordhausen macht mobil“ nicht folgen. Das Wetter war an diesem letzten Tag des Jahres einem Trauerzug angemessen: Nasskalt, Nieselregen, einfach unangenehm.

Etwa 30 Protestierer hatten sich gegen 11 Uhr trotzdem am Bahnhof eingefunden, um sich am Trauerzug zu beteiligen. Es war der „harte Kern“ des Bündnisses, in erster Linie bestehend aus dem Organisationskomitee der Montagsdemos und PDS-Mitgliedern. Ihnen ging es darum, auf diese drastische Art und Weise zu zeigen, wie sich insbesondere in diesem Jahr die Bundesregierung von sozialen Leistungen für die Menschen verabschiedet habe. Und dabei vertraten die Demonstranten nicht nur die Frauen und Männer, die von den Auswirkungen von Hartz IV und CO. betroffen sind......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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