Ende gut – alles gut?
Donnerstag, 29. Dezember 2005, 21:28 Uhr
Nordhausen/Niedersachswerfen (nnz). Kennen Sie Manfred Villmann? Nein! Sollten Sie aber. Der Mann steht einer Unternehmensgruppe vor, die jetzt auch im Südharz tätig sein wird. In Nordhausen und in Niedersachswerfen.
Das Unternehmen Villmann aus Winsen/Aller hat auch in den neuen Bundesländern mit Brandenburg einen Standort. Bis jetzt. Nun kommt der Südharz hinzu. Wie die nnz in diesem Monat bereits berichtete, ist die insolvente Igeno verkauft worden. Seit einigen Stunden ist die Tinte unter dem Vertrag trocken. Sowohl Gläubigerversammlung als auch Banken hatten dem Kontrakt im Vorfeld zugestimmt (nnz berichtete).
Die Villmann-Gruppe betreibt vielerlei Geschäftsfelder, Von Immobilien über Schrottverwertung bis hin zur Modernisierung von Diesellokomotiven und Waggons. Genau dieses Feld und die Erfahrungen in der Branche waren es, die mit den Ausschlag für die Übernahme gaben. Ein wichtiges Kriterium – sagte Insolvenzverwalter Carsten Bloss mehrfach der nnz – sei die Übernahme von möglichst vielen Arbeitnehmern an den beiden Standorten gewesen.
Wie viele Euro die Neu-Brandenburger hinlegen müssen, darüber gibt es keine Informationen. Fakt ist, sie werden in den kommenden Jahren noch weitere dazulegen müssen. Investitionen müssen her. Dennoch soll nicht verschwiegen werden – die Igeno war technisch gut aufgestellt, ein Beispiel dafür ist die moderne Lackieranlage für Waggons.
Für 70 Mitarbeiter der Igeno geht es weiter, 40 bleiben – trotz Beschäftigungsgesellschaft – auf der Strecke. Sie sind die Opfer eines Deals mit kasachischen Unternehmen, der irgendwann geplatzt war. Ein Mittler-Unternehmen – die KazGate aus Erfurt – gehörte ebenfalls zu den Bietern. Sie verfügt nach eigenen Angaben über den Auftrag aus Kasachstan. Nach dem Stand der Dinge soll der allerdings nicht in den Südharz geleitet werden...
Autor: nnzDas Unternehmen Villmann aus Winsen/Aller hat auch in den neuen Bundesländern mit Brandenburg einen Standort. Bis jetzt. Nun kommt der Südharz hinzu. Wie die nnz in diesem Monat bereits berichtete, ist die insolvente Igeno verkauft worden. Seit einigen Stunden ist die Tinte unter dem Vertrag trocken. Sowohl Gläubigerversammlung als auch Banken hatten dem Kontrakt im Vorfeld zugestimmt (nnz berichtete).
Die Villmann-Gruppe betreibt vielerlei Geschäftsfelder, Von Immobilien über Schrottverwertung bis hin zur Modernisierung von Diesellokomotiven und Waggons. Genau dieses Feld und die Erfahrungen in der Branche waren es, die mit den Ausschlag für die Übernahme gaben. Ein wichtiges Kriterium – sagte Insolvenzverwalter Carsten Bloss mehrfach der nnz – sei die Übernahme von möglichst vielen Arbeitnehmern an den beiden Standorten gewesen.
Wie viele Euro die Neu-Brandenburger hinlegen müssen, darüber gibt es keine Informationen. Fakt ist, sie werden in den kommenden Jahren noch weitere dazulegen müssen. Investitionen müssen her. Dennoch soll nicht verschwiegen werden – die Igeno war technisch gut aufgestellt, ein Beispiel dafür ist die moderne Lackieranlage für Waggons.
Für 70 Mitarbeiter der Igeno geht es weiter, 40 bleiben – trotz Beschäftigungsgesellschaft – auf der Strecke. Sie sind die Opfer eines Deals mit kasachischen Unternehmen, der irgendwann geplatzt war. Ein Mittler-Unternehmen – die KazGate aus Erfurt – gehörte ebenfalls zu den Bietern. Sie verfügt nach eigenen Angaben über den Auftrag aus Kasachstan. Nach dem Stand der Dinge soll der allerdings nicht in den Südharz geleitet werden...
