Gedanken zur Dichterstätte
Weltoffene Häuslichkeit ohne Vergleich
Montag, 25. April 2022, 08:10 Uhr
In ihrer weltoffenen Häuslichkeit sind die Begegnungen in Limlingerode ohne Vergleich. - diesen Eindruck der Veranstaltungen des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch hatte der hochgeschätzte Slawist, Autor und Herausgeber Fritz Mierau aus Berlin mehrere Male im rekonstruierten Geburtshaus Sarah Kirschs...
Deshalb werden er und andere Literaten, Bildenden Künstler und Musiker am 30. April, dem Geburtsmonat der Dichterin, ab 14.30 Uhr vorgestellt, die ihren Aufenthalt in Limlingerode nutzten, um für Sarah Kirsch, den Förderverein und das Dörfchen etwas Künstlerisches zu hinterlassen. Es entstanden Gedichte, Prosazeilen, Notenblätter, Gezeichnetes, Gemaltes, Fotografisches.
Das steht unter anderem verzeichnet in Briefe von Lange Reihe 11, die von 2002 bis 2005 als Computerdrucke bei und erschienen, in mehreren Gästebüchern stehen, in Buchveröffentlichungen, in Zeitungen. Auch Rundfunksendungen entstanden. Es ist nach so vielen Jahren des Bestehens des Vereins legitim, auch darüber in einer Veranstaltung zu erzählen, vorzutragen und einiges zu zeigen. Man erfährt an diesem Nachmittag auch, in welchem Verhältnis die Menscher zu der Kirsch standen, die natürlich auch zu Wort kommen wird.
Der gebürtige Russe Wolodja Balanzew, in Bonn an der Universität lehrend, dichtet in deutscher Sprache. In Limlingerode, wo er auch ausgiebig wanderte, entstanden des Nachts auch Gedichte auf der Neigung der Dichterwohnung. Von ihm stammt der poetische Vers: Ein Tal vergisst sich hier. Die Hügelungen der Landschaft prägten sich ihm tief ein und die hohe Stellung des Hauses im Dorfbild.
Die Bildende Künstlerin Katrin Gaßmann wohnte vor ihrer Ausstellung Ulysses in Limlingerode einige Zeit im ersten Stock des Hauses, um das Dorf mit seinem Umfeld in sich einzusaugen. Sie hinterließ uns am Ende einen mitternachtsblauen Karton, auf dem sie mit einem weißen Gelroller in feinster Schrift einen Eintrag für den Förderverein hinterließ. Ich saß draußen vor der Tür … und der Mond lachte und lachte wie verrückt … Sie endet mit der köstlichen Begebenheit, wie sie einen Vertrag mit einer Mücke abschließt, womit dann beide eine schöne Zeit hatten.
Die Laudatorin Cornelie Becker-Lamers, die über die Gaßmann sprach, hinterließ uns das mehrstrophige Gedicht Limlingerode: Kennst du das Haus mit bernsteinfarbnen Balken?/Im Gras daneben steht ein Glockenstuhl./Die hier geboren ward ist hier nicht mehr zuhause:/Sarah. Fürstin. Bernsteinherz … Komme ich noch einmal auf Fritz Mierau zurück, der zum Jahreswechsel an Freunde und Bekannte mit der Hand gebundene Geistesfreuden, Geistesüberraschungen versandte. 2017 erreichte uns im A6-Format sein Da ist nichts! Mieraus nutzten jede Gelegenheit zum Wandern. So auch in unseren Breiten. Sie fragten einen Einheimischen nach einer Wanderroute im Harz. Dessen Bescheid lautete: Was wollen sie da? Da ist nichts! Es ist klar, dass die Mieraus natürlich mehr als auf ihre Kosten kamen. Der Autor endet seine Geschichte mit den Worten: ‘Da ist nichts!‘ bietet seither für uns die Garantie für erwünschtestes Geschehen.
In diesem Sinne laden wir an diesem Nachmittag ins Geburtshaus Sarah Kirschs ein, um solche Begebenheiten der besonderen Art den Gästen darzubieten.
Autor: redDeshalb werden er und andere Literaten, Bildenden Künstler und Musiker am 30. April, dem Geburtsmonat der Dichterin, ab 14.30 Uhr vorgestellt, die ihren Aufenthalt in Limlingerode nutzten, um für Sarah Kirsch, den Förderverein und das Dörfchen etwas Künstlerisches zu hinterlassen. Es entstanden Gedichte, Prosazeilen, Notenblätter, Gezeichnetes, Gemaltes, Fotografisches.
Das steht unter anderem verzeichnet in Briefe von Lange Reihe 11, die von 2002 bis 2005 als Computerdrucke bei und erschienen, in mehreren Gästebüchern stehen, in Buchveröffentlichungen, in Zeitungen. Auch Rundfunksendungen entstanden. Es ist nach so vielen Jahren des Bestehens des Vereins legitim, auch darüber in einer Veranstaltung zu erzählen, vorzutragen und einiges zu zeigen. Man erfährt an diesem Nachmittag auch, in welchem Verhältnis die Menscher zu der Kirsch standen, die natürlich auch zu Wort kommen wird.
Der gebürtige Russe Wolodja Balanzew, in Bonn an der Universität lehrend, dichtet in deutscher Sprache. In Limlingerode, wo er auch ausgiebig wanderte, entstanden des Nachts auch Gedichte auf der Neigung der Dichterwohnung. Von ihm stammt der poetische Vers: Ein Tal vergisst sich hier. Die Hügelungen der Landschaft prägten sich ihm tief ein und die hohe Stellung des Hauses im Dorfbild.
Die Bildende Künstlerin Katrin Gaßmann wohnte vor ihrer Ausstellung Ulysses in Limlingerode einige Zeit im ersten Stock des Hauses, um das Dorf mit seinem Umfeld in sich einzusaugen. Sie hinterließ uns am Ende einen mitternachtsblauen Karton, auf dem sie mit einem weißen Gelroller in feinster Schrift einen Eintrag für den Förderverein hinterließ. Ich saß draußen vor der Tür … und der Mond lachte und lachte wie verrückt … Sie endet mit der köstlichen Begebenheit, wie sie einen Vertrag mit einer Mücke abschließt, womit dann beide eine schöne Zeit hatten.
Die Laudatorin Cornelie Becker-Lamers, die über die Gaßmann sprach, hinterließ uns das mehrstrophige Gedicht Limlingerode: Kennst du das Haus mit bernsteinfarbnen Balken?/Im Gras daneben steht ein Glockenstuhl./Die hier geboren ward ist hier nicht mehr zuhause:/Sarah. Fürstin. Bernsteinherz … Komme ich noch einmal auf Fritz Mierau zurück, der zum Jahreswechsel an Freunde und Bekannte mit der Hand gebundene Geistesfreuden, Geistesüberraschungen versandte. 2017 erreichte uns im A6-Format sein Da ist nichts! Mieraus nutzten jede Gelegenheit zum Wandern. So auch in unseren Breiten. Sie fragten einen Einheimischen nach einer Wanderroute im Harz. Dessen Bescheid lautete: Was wollen sie da? Da ist nichts! Es ist klar, dass die Mieraus natürlich mehr als auf ihre Kosten kamen. Der Autor endet seine Geschichte mit den Worten: ‘Da ist nichts!‘ bietet seither für uns die Garantie für erwünschtestes Geschehen.
In diesem Sinne laden wir an diesem Nachmittag ins Geburtshaus Sarah Kirschs ein, um solche Begebenheiten der besonderen Art den Gästen darzubieten.

