Hoch hinaus
Mittwoch, 28. Dezember 2005, 14:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Die beiden großen Wohnungsunternehmen in Nordhausen haben in diesem Jahr erneut Millionen Euro für Sanierungen ausgegeben. Die SWG ist in diesem Jahr hoch hinausgegangen. Der Rest soll im kommenden Jahr folgen.
Hoch hinaus (Foto: nnz)
Im Wortsinn hoch hinaus geht die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) mit der Sanierung in der Geschwister-Scholl-Straße: Auf dem Wohnblock mit der Hausnummer 16-19 thront seit einigen Wochen ein zusätzliches Dachgeschoss - mit vier neuen Wohnungen. SWG-Geschäftsführerin Carola Franke: Im Haus, das Anfang der 70-iger Jahre gebaut wurde, waren die bisherigen Dachsparren aus Beton so marode, dass sie saniert werden mussten. Wir haben dabei gleich Nägel mit Köpfen gemacht, die alte Dachkonstruktion demontiert und das Dachgeschoss quasi um eine halbe Etage erhöht – und damit Platz für 4 zusätzliche Wohnungen geschaffen.
Und diese Wohnungen können individuell auf die Bedürfnisse der Mieter zugeschnitten werden: Möglich ist die Maisonette-Wohnung über zwei Geschosse, man kann sich auch aussuchen, ob man eine offene oder geschlossene Küche haben möchte oder eine Galerie und man kann wählen zwischen Ein- und Mehrraumwohnungen, so Frau Franke. Darüber hinaus habe man in der zusätzlichen Etage noch Wäsche-Trockenräume eingerichtet.
Im Zuge der Sanierung, die im August begann und ein Jahr dauern wird, werde nun jede der insgesamt 24 Wohnungen einen Balkon haben, bisher sei es nur die Hälfte gewesen. Darüber hinaus habe man das Haus komplett wärmegedämmt inklusive der Kellerdecke, sämtliche Grund- und Regenwasserleitungen sind neu, und alle Außenanlagen werden neu gestaltet: Der Gehweg wird saniert, die Anliegerstraße erneuert, und es entstehen neue Stellplätze für die Autos unserer Mieter. Das wird die Parksituation in der Geschwister-Scholl-Straße insgesamt entspannen, sagte Frau Franke. Aktuell habe man die Dacharbeiten beendet und den Rohbau der dortigen Wohnungen. In den nächsten Wochen werde man die Leistungen für die Fassaden- und Balkonarbeiten ausschreiben, für den Innenausbau der Wohnungen und die Neugestaltung der Außenanlagen. Im Frühjahr sollen die Arbeiten am Wohnblock fortgesetzt werden.
Die SWG gibt für die Sanierung insgesamt 1,25 Millionen Euro aus – die überwiegend aus Eigenmitteln des Unternehmens stammen und um ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau ergänzt werden.
Autor: nnz
Hoch hinaus (Foto: nnz)
Im Wortsinn hoch hinaus geht die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) mit der Sanierung in der Geschwister-Scholl-Straße: Auf dem Wohnblock mit der Hausnummer 16-19 thront seit einigen Wochen ein zusätzliches Dachgeschoss - mit vier neuen Wohnungen. SWG-Geschäftsführerin Carola Franke: Im Haus, das Anfang der 70-iger Jahre gebaut wurde, waren die bisherigen Dachsparren aus Beton so marode, dass sie saniert werden mussten. Wir haben dabei gleich Nägel mit Köpfen gemacht, die alte Dachkonstruktion demontiert und das Dachgeschoss quasi um eine halbe Etage erhöht – und damit Platz für 4 zusätzliche Wohnungen geschaffen.
Und diese Wohnungen können individuell auf die Bedürfnisse der Mieter zugeschnitten werden: Möglich ist die Maisonette-Wohnung über zwei Geschosse, man kann sich auch aussuchen, ob man eine offene oder geschlossene Küche haben möchte oder eine Galerie und man kann wählen zwischen Ein- und Mehrraumwohnungen, so Frau Franke. Darüber hinaus habe man in der zusätzlichen Etage noch Wäsche-Trockenräume eingerichtet.
Im Zuge der Sanierung, die im August begann und ein Jahr dauern wird, werde nun jede der insgesamt 24 Wohnungen einen Balkon haben, bisher sei es nur die Hälfte gewesen. Darüber hinaus habe man das Haus komplett wärmegedämmt inklusive der Kellerdecke, sämtliche Grund- und Regenwasserleitungen sind neu, und alle Außenanlagen werden neu gestaltet: Der Gehweg wird saniert, die Anliegerstraße erneuert, und es entstehen neue Stellplätze für die Autos unserer Mieter. Das wird die Parksituation in der Geschwister-Scholl-Straße insgesamt entspannen, sagte Frau Franke. Aktuell habe man die Dacharbeiten beendet und den Rohbau der dortigen Wohnungen. In den nächsten Wochen werde man die Leistungen für die Fassaden- und Balkonarbeiten ausschreiben, für den Innenausbau der Wohnungen und die Neugestaltung der Außenanlagen. Im Frühjahr sollen die Arbeiten am Wohnblock fortgesetzt werden.
Die SWG gibt für die Sanierung insgesamt 1,25 Millionen Euro aus – die überwiegend aus Eigenmitteln des Unternehmens stammen und um ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau ergänzt werden.
