Unentwegt wird montags in Nordhausen spaziert
Proteste reißen nicht ab
Montag, 28. März 2022, 20:08 Uhr
So wie sich bundesweit am Wochenende und heute wieder zigtausende Menschen ins hunderten deutschen Städten zu Protest-Spaziergängen trafen, waren auch in Nordhausen wieder Gegner der Impfpflicht auf der Straße, um für den Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte zu demonstrieren …
Wie schon in der vergangenen Woche waren deutlich weniger Menschen auf der Rautenstraße unterwegs als noch Ende letzten Jahres oder im Januar. Die gut zweihundert Spaziergänger nutzten den heutigen lauen Abend wie schon in der Vergangenheit, sich untereinander über ihre Erfahrungen während der Pandemie auszutauschen. Dabei steht neben den Themen Corona, Impfpflicht und Aufrechterhaltung der Maßnahmen immer mehr das Kriegsgeschehen in der Ukraine und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft im Mittelpunkt der Gespräche.
Nach einer knappen Stunde hatten die Spaziergänger ihre Runde die Rautenstraße hinunter und wieder hoch mit einem kleinen Abstecher auf die Töpferstraße absolviert und lösten den Zug wieder auf. Wie immer in Nordhausen bisher blieb es dabei friedlich, die anwesenden Polizisten regelten den Verkehr und sicherten den Zug ab. Ob es weitergeht mit den Montagsumzügen wird wohl auch vom politischen Erfolg der Thüringer Regierung abhängen, die viele eindämmenden Coronamaßnahmen angesichts der hohen Infektionszahlen noch einmal über den 2. April hinaus zu verlängern wünscht. Am Donnerstag stimmt der Landtag vermutlich über einen solchen Antrag der Minderheitsregierung aus LINKE, SPD und GRÜNE ab. Der Ausgang der Abstimmung gilt als offen.
Olaf Schulze
Autor: oschWie schon in der vergangenen Woche waren deutlich weniger Menschen auf der Rautenstraße unterwegs als noch Ende letzten Jahres oder im Januar. Die gut zweihundert Spaziergänger nutzten den heutigen lauen Abend wie schon in der Vergangenheit, sich untereinander über ihre Erfahrungen während der Pandemie auszutauschen. Dabei steht neben den Themen Corona, Impfpflicht und Aufrechterhaltung der Maßnahmen immer mehr das Kriegsgeschehen in der Ukraine und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft im Mittelpunkt der Gespräche.
Nach einer knappen Stunde hatten die Spaziergänger ihre Runde die Rautenstraße hinunter und wieder hoch mit einem kleinen Abstecher auf die Töpferstraße absolviert und lösten den Zug wieder auf. Wie immer in Nordhausen bisher blieb es dabei friedlich, die anwesenden Polizisten regelten den Verkehr und sicherten den Zug ab. Ob es weitergeht mit den Montagsumzügen wird wohl auch vom politischen Erfolg der Thüringer Regierung abhängen, die viele eindämmenden Coronamaßnahmen angesichts der hohen Infektionszahlen noch einmal über den 2. April hinaus zu verlängern wünscht. Am Donnerstag stimmt der Landtag vermutlich über einen solchen Antrag der Minderheitsregierung aus LINKE, SPD und GRÜNE ab. Der Ausgang der Abstimmung gilt als offen.
Olaf Schulze

