Stadtverwaltung stellt umfangreichen Veranstaltungsplan vor
Ein Jahr der Feste und Feiern
Dienstag, 29. März 2022, 06:30 Uhr
Von der Roland-Rallye über den Festumzug zum Rolandsfest bis hin zum Weihnachtsmarkt: die Stadtverwaltung will es in diesem Jahr, was Feste betrifft, so richtig krachen lassen. Heute war die Presse zu einem ersten Überblick eingeladen, den gleich beide Bürgermeister geben wollten …
Mit Vorfreude und gebührendem Abstand: Oberbürgermeister Kai Buchmann, Bürgermeisterin Alexandra Rieger und Birgit Adam (Foto: oas)
Über das Jahr hinaus wird es eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen in Nordhausen und seinen Stadtteilen geben, darunter große Feste, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge. Das verkündeten heute Oberbürgermeister Kai Buchmann und seine neue Bürgermeisterin Alexandra Rieger mit Unterstützung von Birgit Adam aus dem Sachgebiet Stadtmarketing, Tourismus und Veranstaltungen (früher einmal Kulturamt genannt). Schon am 9. April startet der Reigen der Veranstaltungen, die sowohl von der Stadt organisiert werden wie auch von privaten Veranstaltern. Einen davon, der das Altstadtfest im August austragen will, konnten eifrige nnz-Leser heute schon auf einem Foto Suppe essenderweise bei seinem Cousin Axel Heck im Hotel sehen. Sven Bolko Heck weilte zu ersten Verhandlungen mit der neuen zuständigen Bürgermeisterin Alexandra Rieger in der Stadt.
Den Auftakt macht die Roland-Rallye, am gleichen Tag beginnt der Wurstmarkt. Das Brunnenfest, welches am Sonntag, dem 10. April gefeiert werden soll, schließt sich unmittelbar an. Nach den Osterfeuern, von denen schon sechs angemeldet sind, geht es in der Walpurgisnacht traditionell ins Gehege zur ersten Open-Air-Party und im Mai erwartet die Nordhäuser ein Turmfest und das Weinfest des Gewebevereins. Im Rahmen der Eröffnung des Kunsthaus-Turmes wird das Thema Türme der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Zum Turmfest beteiligen sich der Petriturm, das Rathaus, St. Blasii, der Dom und die Jugendkunstschule. Inspiriert ist das Fest jedoch von der Sanierung des Turmes im Kunsthaus Meyenburg, wo sich die Hauptveranstaltungen abspielen werden. Veranstaltungstag wird Samstag, der 14. Mai sein.
Höhepunkt der Festivitäten wird einmal mehr das Rolandsfest vom 10. bis 12. Juni sein, das anlässlich der 1095-Jahrfeier der Stadt auch wieder mit einem Umzug am Sonntag ausgestaltet wird. Nordthüringens größtes Stadtfest wird in diesem Jahr unter dem Motto WILLKOMMEN ZURÜCK stehen. In Zusammenarbeit mit dem Südharzer Volleyballclub Nordhausen werden die Stadtwerke Nordhausen den 13. StadtwerkeCup im Beachvolleyball im Rahmen des Rolandsfests austragen.
Momentan ist die Route des Festumzuges allerdings noch nicht ganz klar, weil einige Baustellen der ursprünglichen Wegführung im Wege stehen. Aber Oberbürgermeister Buchmann ist frohen Mutes, eine gute Lösung zu finden und wünschte sich heute schon mal, dass es nur nicht regnen möge an jenem 12. Juni. Künstlerische Hauptattraktion soll der Auftritt der beliebten Moderatorin und Sängerin Inka Bause sein. Daneben warten wieder einige Coverband, das irische Dorf, ein Kinderfest auf dem Petersberg und einiges mehr auf die Gäste.
Die Nordhäuser Veranstaltungshöhepunkte sind Ausdruck der Vielfalt in unserem kulturellen Angebot und bieten ganzjährig eine gute Möglichkeit, die Stadt mit ihren Kulturangeboten zu entdecken. Unsere Feste - von den Parknicks bis zum Rolandsfest - sind im gesamten Jahr Feste für Alle und voller Mitmach-Höhepunkte, schwärmte Kai Buchmann. Parknicks im Rosengarten (26. Juni), im Gehege (15.-17. Juli) und im Förstemannpark (19./20. August) sollen die voriges Jahr erfolgreich gestartete neue Reihe fortführen. Am Konzept, fast ausschließlich auf regionale Künstlerinnen und Künstler zu setzen wird ebenso festgehalten wie an dem Gedanken, wieder einen Bezug zu den schönen Nordhäuser Parkanlagen herzustellen.
Fixpunkte im Veranstaltungskalender sind auch in diesem Jahr die ökumenische Martinifeier und der Nordhäuser Weihnachtsmarkt, der wieder am Marktplatz und mit zu öffnenden Türen am Rathaus geplant ist. Doch bis dahin sollen vielfältige Feiern und Feste schon erfolgreich gelaufen sein. Besonders verwiesen wurde in der Pressekonferenz auf die Nordhäuser Ortsteile, in denen 2022 einige Jubiläen (nach)gefeiert werden sollen. In diesem Zusammenhang könnten bei der Stadt noch Förderanträge gestellt werden, verriet Buchmann und versprach Hilfe bei der Umsetzung von Aktivitäten.
Unsere Stadt und ihre Ortsteile zeichnen sich durch ein breites und differenziertes kulturelles Angebot aus. Zu benennen sind die Zappelini Zeltsaison, das Theater Nordhausen, Feste und Kirmesfeiern in den Ortsteilen, z.B. 800 Jahre Rodishain, Hesserode tanzt oder jetzt bald die Osterfeuer, das Jugendclubhaus, der Salt Club, der Karzer, der Jazzclub, die Kleine Freiheit, in den Museen werden Veranstaltungen das Ausstellungsgeschehen begleiten, etwa durch Konzerte, Lesungen, etc., Lesungen in der Stadtbibliothek, und vieles mehr, lässt sich das Stadtoberhaupt zitieren. Die Stadt Nordhausen danke bei dieser Gelegenheit bereits jetzt allen Sponsoren und Unterstützern. Nur durch diese Unterstützung kann das hohe Niveau in Nordhausen aufrechterhalten werden. Ohne die Hilfe von Vereinen und Mitwirkenden sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern würden die Veranstaltungen nicht planbar sein.
Haben die Hauptlast der Organisation zu tragen: Bürgermeisterin Rieger und Fachbereichsleiterin Adam (Foto: oas)
Auch Alexandra Rieger, in deren Verantwortung die kulturellen Veranstaltungen fallen freut sich auf ein ereignisreiches Jahr, in dem hoffentlich viel nachgeholt werden kann, was coronabedingt in den letzte beiden Jahren ausfallen musste. Jetzt sei unglaublich viel Bewegung in allen kulturellen Bereichen zu spüren, sagte sie und nun müsse konzentriert an der Verwirklichung der Pläne gearbeitet werden.
Olaf Schulze
Autor: osch
Mit Vorfreude und gebührendem Abstand: Oberbürgermeister Kai Buchmann, Bürgermeisterin Alexandra Rieger und Birgit Adam (Foto: oas)
Über das Jahr hinaus wird es eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen in Nordhausen und seinen Stadtteilen geben, darunter große Feste, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge. Das verkündeten heute Oberbürgermeister Kai Buchmann und seine neue Bürgermeisterin Alexandra Rieger mit Unterstützung von Birgit Adam aus dem Sachgebiet Stadtmarketing, Tourismus und Veranstaltungen (früher einmal Kulturamt genannt). Schon am 9. April startet der Reigen der Veranstaltungen, die sowohl von der Stadt organisiert werden wie auch von privaten Veranstaltern. Einen davon, der das Altstadtfest im August austragen will, konnten eifrige nnz-Leser heute schon auf einem Foto Suppe essenderweise bei seinem Cousin Axel Heck im Hotel sehen. Sven Bolko Heck weilte zu ersten Verhandlungen mit der neuen zuständigen Bürgermeisterin Alexandra Rieger in der Stadt.
Den Auftakt macht die Roland-Rallye, am gleichen Tag beginnt der Wurstmarkt. Das Brunnenfest, welches am Sonntag, dem 10. April gefeiert werden soll, schließt sich unmittelbar an. Nach den Osterfeuern, von denen schon sechs angemeldet sind, geht es in der Walpurgisnacht traditionell ins Gehege zur ersten Open-Air-Party und im Mai erwartet die Nordhäuser ein Turmfest und das Weinfest des Gewebevereins. Im Rahmen der Eröffnung des Kunsthaus-Turmes wird das Thema Türme der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Zum Turmfest beteiligen sich der Petriturm, das Rathaus, St. Blasii, der Dom und die Jugendkunstschule. Inspiriert ist das Fest jedoch von der Sanierung des Turmes im Kunsthaus Meyenburg, wo sich die Hauptveranstaltungen abspielen werden. Veranstaltungstag wird Samstag, der 14. Mai sein.
Höhepunkt der Festivitäten wird einmal mehr das Rolandsfest vom 10. bis 12. Juni sein, das anlässlich der 1095-Jahrfeier der Stadt auch wieder mit einem Umzug am Sonntag ausgestaltet wird. Nordthüringens größtes Stadtfest wird in diesem Jahr unter dem Motto WILLKOMMEN ZURÜCK stehen. In Zusammenarbeit mit dem Südharzer Volleyballclub Nordhausen werden die Stadtwerke Nordhausen den 13. StadtwerkeCup im Beachvolleyball im Rahmen des Rolandsfests austragen.
Momentan ist die Route des Festumzuges allerdings noch nicht ganz klar, weil einige Baustellen der ursprünglichen Wegführung im Wege stehen. Aber Oberbürgermeister Buchmann ist frohen Mutes, eine gute Lösung zu finden und wünschte sich heute schon mal, dass es nur nicht regnen möge an jenem 12. Juni. Künstlerische Hauptattraktion soll der Auftritt der beliebten Moderatorin und Sängerin Inka Bause sein. Daneben warten wieder einige Coverband, das irische Dorf, ein Kinderfest auf dem Petersberg und einiges mehr auf die Gäste.
Die Nordhäuser Veranstaltungshöhepunkte sind Ausdruck der Vielfalt in unserem kulturellen Angebot und bieten ganzjährig eine gute Möglichkeit, die Stadt mit ihren Kulturangeboten zu entdecken. Unsere Feste - von den Parknicks bis zum Rolandsfest - sind im gesamten Jahr Feste für Alle und voller Mitmach-Höhepunkte, schwärmte Kai Buchmann. Parknicks im Rosengarten (26. Juni), im Gehege (15.-17. Juli) und im Förstemannpark (19./20. August) sollen die voriges Jahr erfolgreich gestartete neue Reihe fortführen. Am Konzept, fast ausschließlich auf regionale Künstlerinnen und Künstler zu setzen wird ebenso festgehalten wie an dem Gedanken, wieder einen Bezug zu den schönen Nordhäuser Parkanlagen herzustellen.
Fixpunkte im Veranstaltungskalender sind auch in diesem Jahr die ökumenische Martinifeier und der Nordhäuser Weihnachtsmarkt, der wieder am Marktplatz und mit zu öffnenden Türen am Rathaus geplant ist. Doch bis dahin sollen vielfältige Feiern und Feste schon erfolgreich gelaufen sein. Besonders verwiesen wurde in der Pressekonferenz auf die Nordhäuser Ortsteile, in denen 2022 einige Jubiläen (nach)gefeiert werden sollen. In diesem Zusammenhang könnten bei der Stadt noch Förderanträge gestellt werden, verriet Buchmann und versprach Hilfe bei der Umsetzung von Aktivitäten.
Unsere Stadt und ihre Ortsteile zeichnen sich durch ein breites und differenziertes kulturelles Angebot aus. Zu benennen sind die Zappelini Zeltsaison, das Theater Nordhausen, Feste und Kirmesfeiern in den Ortsteilen, z.B. 800 Jahre Rodishain, Hesserode tanzt oder jetzt bald die Osterfeuer, das Jugendclubhaus, der Salt Club, der Karzer, der Jazzclub, die Kleine Freiheit, in den Museen werden Veranstaltungen das Ausstellungsgeschehen begleiten, etwa durch Konzerte, Lesungen, etc., Lesungen in der Stadtbibliothek, und vieles mehr, lässt sich das Stadtoberhaupt zitieren. Die Stadt Nordhausen danke bei dieser Gelegenheit bereits jetzt allen Sponsoren und Unterstützern. Nur durch diese Unterstützung kann das hohe Niveau in Nordhausen aufrechterhalten werden. Ohne die Hilfe von Vereinen und Mitwirkenden sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern würden die Veranstaltungen nicht planbar sein.
Haben die Hauptlast der Organisation zu tragen: Bürgermeisterin Rieger und Fachbereichsleiterin Adam (Foto: oas)
Auch Alexandra Rieger, in deren Verantwortung die kulturellen Veranstaltungen fallen freut sich auf ein ereignisreiches Jahr, in dem hoffentlich viel nachgeholt werden kann, was coronabedingt in den letzte beiden Jahren ausfallen musste. Jetzt sei unglaublich viel Bewegung in allen kulturellen Bereichen zu spüren, sagte sie und nun müsse konzentriert an der Verwirklichung der Pläne gearbeitet werden.
Olaf Schulze
