Neue Brücke verbindet
Freitag, 16. Dezember 2005, 11:23 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist jetzt eine neue Brücke in Betrieb genommen worden. Das Bauteil soll sogar einem Jahrhunderthochwasser standhalten. Wo die Brücke zu finden ist, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Neue Brücke verbindet (Foto: nnz)
Zum Bild: Eine neue Holzbrücke verbindet Nordhausen nördliche Kernstadt mit den Wanderzielen in der Umgebung.
Eine neue Brücke über den Gumpebach – gefertigt von einer Nordhäuser Fachfirma - ist jetzt unterhalb des Eigenheim-Gebiets Kirschweg 2 in Nordhausen-Nord entstanden. Die Erholungssuchenden und Wanderfreunden dürfen sich freuen - die Brücke verbindet Nordhausens nördliche Kernstadt wieder mit dem Gumpetal und damit den Wanderzielen der Umgebung wie zum Beispiel der Rüdigsdorfer Schweiz, sagte der städtische Umweltamtsleiter Steffen Meyer. In den kommenden Tagen werde der Weg von und zur Brücke in Richtung Gumpe noch befestigt.
Der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland – in der Verantwortung für den Gumpebach als so genannten Gewässer 2. Ordnung - hat die Brücke für rund 10.000 Euro bauen lassen. Der bisherige Übergang sei durch einen starken Gewittergusses in der 1. Jahreshälfte weggerissen worden. Dadurch habe es auch große Schäden im Bett des Gumpebaches gegeben. Man habe das Bett mit 33 Kubikmetern Wasserbausteinen und Schotter aufgefüllt und damit stabilisiert. Das sei zugleich Voraussetzung für den Bau der neuen Brücke gewesen, so Kerstin Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband.
Die neue Brücke entspreche auch den aktuellsten Vorgaben zum Hochwasserschutz. Frau Windisch: Sie ist so konstruiert, dass sie nur von den Ufern her getragen wird – und kein Stützpfeiler in die Bachmitte ragt. Das hätte bei Hochwasser gefährlich werden können, weil sich dort Treibgut festhängen – und den sowieso an der Grenze der Aufnahmefähigkeit liegenden Bach zum Überlaufen bringen könnte. Die Brücke ist ein erster Bestandteil der in den nächsten 2 Jahren umzusetzenden Hochwasserschutzkonzeption für den Gumpebach. Dass die Wanderer so schnell eine neue Brücke bekommen hätten, das sei auch der guten Kooperation mit der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt zu verdanken.
Autor: nnz
Neue Brücke verbindet (Foto: nnz)
Zum Bild: Eine neue Holzbrücke verbindet Nordhausen nördliche Kernstadt mit den Wanderzielen in der Umgebung.
Eine neue Brücke über den Gumpebach – gefertigt von einer Nordhäuser Fachfirma - ist jetzt unterhalb des Eigenheim-Gebiets Kirschweg 2 in Nordhausen-Nord entstanden. Die Erholungssuchenden und Wanderfreunden dürfen sich freuen - die Brücke verbindet Nordhausens nördliche Kernstadt wieder mit dem Gumpetal und damit den Wanderzielen der Umgebung wie zum Beispiel der Rüdigsdorfer Schweiz, sagte der städtische Umweltamtsleiter Steffen Meyer. In den kommenden Tagen werde der Weg von und zur Brücke in Richtung Gumpe noch befestigt.
Der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland – in der Verantwortung für den Gumpebach als so genannten Gewässer 2. Ordnung - hat die Brücke für rund 10.000 Euro bauen lassen. Der bisherige Übergang sei durch einen starken Gewittergusses in der 1. Jahreshälfte weggerissen worden. Dadurch habe es auch große Schäden im Bett des Gumpebaches gegeben. Man habe das Bett mit 33 Kubikmetern Wasserbausteinen und Schotter aufgefüllt und damit stabilisiert. Das sei zugleich Voraussetzung für den Bau der neuen Brücke gewesen, so Kerstin Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband.
Die neue Brücke entspreche auch den aktuellsten Vorgaben zum Hochwasserschutz. Frau Windisch: Sie ist so konstruiert, dass sie nur von den Ufern her getragen wird – und kein Stützpfeiler in die Bachmitte ragt. Das hätte bei Hochwasser gefährlich werden können, weil sich dort Treibgut festhängen – und den sowieso an der Grenze der Aufnahmefähigkeit liegenden Bach zum Überlaufen bringen könnte. Die Brücke ist ein erster Bestandteil der in den nächsten 2 Jahren umzusetzenden Hochwasserschutzkonzeption für den Gumpebach. Dass die Wanderer so schnell eine neue Brücke bekommen hätten, das sei auch der guten Kooperation mit der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt zu verdanken.
