Wind von vorn
Montag, 12. Dezember 2005, 18:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Alle Mann an Bord. Der Wind kommt von vorn, diese Zeilen werden die Mitarbeiter der Kreissparkasse Nordhausen in der Neujahrsbotschaft des Vorstandes lesen. Was sich hinter diesem Spruch versteckt, das wollte die nnz doch schon genauer wissen.
Das Jahr 2006 wird kein leichtes werden, der Wind des Wettbewerbs wird der Kreissparkasse ins wirtschaftliche Gesicht schlagen. Um diesen Unbilden zu widerstehen, werden alle Mitarbeiter des Kreditinstitutes gebraucht. Mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrer Menschenkenntnis. Vorstand Wolfgang Asche, der diese Zeilen schreiben wird, ist sich sicher, dass die KSK die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern wird.
Voraussetzung dafür ist das zurückliegende Jahr, das wiederum von einem schwierigen Umfeld geprägt war. Das haben vor allem die Verantwortlichen der Kreditabteilung zu spüren bekommen. Die Firmenkunden sind leicht rückläufig, es gebe in dieser Zeit einfach zu wenig Nachfrage. Unsere Mitarbeiter sind ständig auf der Suche nach dem Geschäft. Sicher, wir wollen schon Geld verdienen, doch das muß sich einem vertretbaren Risiko unterordnen, so Asche im nnz-Gespräch. Im Bereich der Wohnungsbaufinanzierung habe sich das Geldhaus am Kornmarkt wacker geschlagen, obwohl die Zahl der Baugenehmigungen weiter rückläufig war. In diesem Jahr und im kommenden wird es vermutlich nicht besser.
Gut gelaufen aus Sicht des Vorstandes ist das Geschäft mit den Konsumentenkrediten. Hier habe sich die Schnelligkeit der Bearbeitung bis hin zu einer Zusage bewährt. Bei passenden Voraussetzungen kann der Kunde innerhalb von 20 Minuten das Haus mit dem Geld in der Hand verlassen. Diese positiven Effekte sollen ins kommende Jahr nicht nur weiter ausgebaut, sondern auch durch noch attraktivere Angebote forciert werden.
Auch die Anlagenseite zeigt sich positiv, mit dem heutigen Stand können gute Zuwächse vermeldet werden. Die Anleger, vor allem die im privaten Bereich änderten in diesem Jahr ihre Strategie. Es werde von den längeren Laufzeiten auf variablere Anlagenformen umgeschichtet. Im Wertpapiergeschäft befinden sich die Umsätze auf einem sehr hohen Niveau, jedoch seien die Kunden der Kreissparkasse vorsichtiger geworden.
Die Kreissparkasse will in den kommenden Jahren ihre Marktführerschaft weiter behaupten und weiter ausbauen. Dazu müssen – siehe eingangs – alle Mann an Bord sein. Auch Neulinge werden dazugehören. Deshalb wird die Personalpolitik des Hauses schon jetzt in Richtung Zukunft ausgerichtet. Waren in den vergangenen Jahren sechs bis sieben junge Menschen jährlich ausgebildet worden, so starten im September 2006 neun junge Frauen und Männer ihre Ausbildung, vielleicht auch zehn. Der Markt um die guten Mitarbeiter wird härter, ist sich Wolfgang Asche sicher. Die geburtenschwachen Jahrgänge werden die Auswahl der wirklich guten Bewerber beschwerlicher werden lassen. Und die KSK will die Besten, denn: Der Wind kommt von vorn!
Autor: nnzDas Jahr 2006 wird kein leichtes werden, der Wind des Wettbewerbs wird der Kreissparkasse ins wirtschaftliche Gesicht schlagen. Um diesen Unbilden zu widerstehen, werden alle Mitarbeiter des Kreditinstitutes gebraucht. Mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrer Menschenkenntnis. Vorstand Wolfgang Asche, der diese Zeilen schreiben wird, ist sich sicher, dass die KSK die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern wird.
Voraussetzung dafür ist das zurückliegende Jahr, das wiederum von einem schwierigen Umfeld geprägt war. Das haben vor allem die Verantwortlichen der Kreditabteilung zu spüren bekommen. Die Firmenkunden sind leicht rückläufig, es gebe in dieser Zeit einfach zu wenig Nachfrage. Unsere Mitarbeiter sind ständig auf der Suche nach dem Geschäft. Sicher, wir wollen schon Geld verdienen, doch das muß sich einem vertretbaren Risiko unterordnen, so Asche im nnz-Gespräch. Im Bereich der Wohnungsbaufinanzierung habe sich das Geldhaus am Kornmarkt wacker geschlagen, obwohl die Zahl der Baugenehmigungen weiter rückläufig war. In diesem Jahr und im kommenden wird es vermutlich nicht besser.
Gut gelaufen aus Sicht des Vorstandes ist das Geschäft mit den Konsumentenkrediten. Hier habe sich die Schnelligkeit der Bearbeitung bis hin zu einer Zusage bewährt. Bei passenden Voraussetzungen kann der Kunde innerhalb von 20 Minuten das Haus mit dem Geld in der Hand verlassen. Diese positiven Effekte sollen ins kommende Jahr nicht nur weiter ausgebaut, sondern auch durch noch attraktivere Angebote forciert werden.
Auch die Anlagenseite zeigt sich positiv, mit dem heutigen Stand können gute Zuwächse vermeldet werden. Die Anleger, vor allem die im privaten Bereich änderten in diesem Jahr ihre Strategie. Es werde von den längeren Laufzeiten auf variablere Anlagenformen umgeschichtet. Im Wertpapiergeschäft befinden sich die Umsätze auf einem sehr hohen Niveau, jedoch seien die Kunden der Kreissparkasse vorsichtiger geworden.
Die Kreissparkasse will in den kommenden Jahren ihre Marktführerschaft weiter behaupten und weiter ausbauen. Dazu müssen – siehe eingangs – alle Mann an Bord sein. Auch Neulinge werden dazugehören. Deshalb wird die Personalpolitik des Hauses schon jetzt in Richtung Zukunft ausgerichtet. Waren in den vergangenen Jahren sechs bis sieben junge Menschen jährlich ausgebildet worden, so starten im September 2006 neun junge Frauen und Männer ihre Ausbildung, vielleicht auch zehn. Der Markt um die guten Mitarbeiter wird härter, ist sich Wolfgang Asche sicher. Die geburtenschwachen Jahrgänge werden die Auswahl der wirklich guten Bewerber beschwerlicher werden lassen. Und die KSK will die Besten, denn: Der Wind kommt von vorn!
