Erfolgreiche Job-Centren
Montag, 12. Dezember 2005, 07:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Als Erfolgsstory kann man die im Zusammenhang mit der Hartz-IV-Reform eingerichteten Job-Centren nach einer gestern vorgelegten Zwischenbilanz der Arbeitsgemeinschaften sicher bezeichnen. Eine kurze Übersicht vermittelt nnz.
Elf Monate nach dem Start der Hartz-IV-Reform haben rund eine Million in Job-Centern betreute Langzeitarbeitslose eine neue Stelle gefunden. Weitere 530 000 hätten eine Ausbildung begonnen, geht aus einer am Sonntag vorgelegten Zwischenbilanz der so genannten Arbeitsgemeinschaften hervor. In den Job-Centern von 370 Kreisen und Kommunen werden Langzeitarbeitslose gemeinsam von Mitarbeitern aus Kommunen und den örtlichen Agenturen betreut.
Hingegen lägen entsprechende Zahlen der 69 so genannten Optionskommunen, die ihre Arbeitslose in Eigenregie betreuen und damit in Konkurrenz zu den Arbeitsgemeinschaften stehen, derzeit noch nicht vor, betonte die Bundesagentur. Auch mit der Übermittlung von Daten für die Monatsstatistik an die BA hapere es bei einigen Kommunen immer noch. Viele angelieferte Daten seien nicht verwendbar.
Nach Anlaufschwierigkeiten wegen des Aufbaus der Job-Center in den ersten drei bis sechs Monaten ist nach BA-Angaben dort inzwischen auch die Förderung der Langzeitarbeitslosen in Gang gekommen. Mehr als 1,4 Millionen Arbeitslosengeld-II-Empfänger hätten in den ersten zehn Monaten mit Unterstützung der Job-Center eine Trainingsmaßnahme oder eine Fort- und Weiterbildung begonnen.(js)
Autor: nnzElf Monate nach dem Start der Hartz-IV-Reform haben rund eine Million in Job-Centern betreute Langzeitarbeitslose eine neue Stelle gefunden. Weitere 530 000 hätten eine Ausbildung begonnen, geht aus einer am Sonntag vorgelegten Zwischenbilanz der so genannten Arbeitsgemeinschaften hervor. In den Job-Centern von 370 Kreisen und Kommunen werden Langzeitarbeitslose gemeinsam von Mitarbeitern aus Kommunen und den örtlichen Agenturen betreut.
Hingegen lägen entsprechende Zahlen der 69 so genannten Optionskommunen, die ihre Arbeitslose in Eigenregie betreuen und damit in Konkurrenz zu den Arbeitsgemeinschaften stehen, derzeit noch nicht vor, betonte die Bundesagentur. Auch mit der Übermittlung von Daten für die Monatsstatistik an die BA hapere es bei einigen Kommunen immer noch. Viele angelieferte Daten seien nicht verwendbar.
Nach Anlaufschwierigkeiten wegen des Aufbaus der Job-Center in den ersten drei bis sechs Monaten ist nach BA-Angaben dort inzwischen auch die Förderung der Langzeitarbeitslosen in Gang gekommen. Mehr als 1,4 Millionen Arbeitslosengeld-II-Empfänger hätten in den ersten zehn Monaten mit Unterstützung der Job-Center eine Trainingsmaßnahme oder eine Fort- und Weiterbildung begonnen.(js)
