Mit Nummer
Donnerstag, 08. Dezember 2005, 13:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete gestern schon über säuberlich verpackte Anfragen der FDP-Gruppe im Nordhäuser Stadtrat. Heute wollen wir eine weitere Anfrage nachschieben, denn die beiden liberalen Stadträte sind auf der Suche nach einer Rathaus-Mitarbeiterin.
Martin Höfer und Claus Peter Rossberg (beide FDP) wollen bei der Personalkosteneinsparung im Rathaus helfen und sie haben sich erst einmal die Telefonliste der Stadtverwaltung angesehen. Dort finden sie die Nummer einer Mitarbeiterin (Frau S.). Dann haben die beiden die Gehaltsliste der Verwaltung verglichen, doch dort taucht der Name nicht auf. Vielleicht, so die liberale Schlussfolgerung, weil die Dame ehrenamtlich tätig ist?
Eine andere Richtung lässt aber auch vermuten, dass die Mitarbeiterin mit Telefonanschluss auf Honorarbasis arbeitet. Wenn das der Fall ist, dann bleibt immer noch die Frage nach der Befristung. Die könnte schon länger der Fall sein, denn bei wenigen Monaten finde man ja keine Aufnahme ins Telefonbuch des Rathauses.
Nun wollen Rossberg und Höfer wissen, ob es noch weitere Beschäftigungsverhältnisse außerhalb des Stellenplanes gebe und welchem Amt die betreffenden Personen zugeordnet seien. Auch die Höhe der Vergütung spielt für die beiden Stadtratsmitglieder eine Rolle. Und schließlich will man wissen und die Verwaltung um eine Erklärung bitten, wie diese Art der Beschäftigung bei einer derzeitigen Haushaltslage erklärbar ist.
Autor: nnzMartin Höfer und Claus Peter Rossberg (beide FDP) wollen bei der Personalkosteneinsparung im Rathaus helfen und sie haben sich erst einmal die Telefonliste der Stadtverwaltung angesehen. Dort finden sie die Nummer einer Mitarbeiterin (Frau S.). Dann haben die beiden die Gehaltsliste der Verwaltung verglichen, doch dort taucht der Name nicht auf. Vielleicht, so die liberale Schlussfolgerung, weil die Dame ehrenamtlich tätig ist?
Eine andere Richtung lässt aber auch vermuten, dass die Mitarbeiterin mit Telefonanschluss auf Honorarbasis arbeitet. Wenn das der Fall ist, dann bleibt immer noch die Frage nach der Befristung. Die könnte schon länger der Fall sein, denn bei wenigen Monaten finde man ja keine Aufnahme ins Telefonbuch des Rathauses.
Nun wollen Rossberg und Höfer wissen, ob es noch weitere Beschäftigungsverhältnisse außerhalb des Stellenplanes gebe und welchem Amt die betreffenden Personen zugeordnet seien. Auch die Höhe der Vergütung spielt für die beiden Stadtratsmitglieder eine Rolle. Und schließlich will man wissen und die Verwaltung um eine Erklärung bitten, wie diese Art der Beschäftigung bei einer derzeitigen Haushaltslage erklärbar ist.
