nnz-online
KfW- Aufbaubank zog Bilanz

38 Millionen Euro für Nordhausen

Montag, 28. Februar 2022, 13:14 Uhr
Mit 38 Millionen Euro hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Jahr 2021 Unternehmen, Gründer und Bauherren im Landkreis Nordhausen unterstützt. Dies teilt der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund mit...

Die KfW wickelt im Auftrag des Bundes staatliche Investitionskredite, Zuschüsse und Programme für Häuslebauer ab. Ziel ist, öffentliche Investitionsmittel und komplementär private Investitionen zu mobilisieren.

Bevor sie im Januar 2022 überraschend die Annahme von Anträgen für die energetische Gebäudesanierung auf Weisung der linksgelben Bundesregierung gestoppt hatte, wurden 13,2 Mio. Euro für Private Kunden und fast 1 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen für Nicht-Wohngebäude zugesagt.

Die immense Nachfrage auf das Programm für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien führte bei der KfW 2021 zu einem außergewöhnlichen Förderjahr.

Die Bundesregierung hat am 24. Januar völlig überraschend für alle Betroffenen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestoppt. "Die überwiegende Anzahl der Antragssteller ist bereits finanzielle Verpflichtungen eingegangen, sie hatten u.a. feste Kredite mit ihren Banken vereinbart, worin die KfW-Förderung ein Bestandteil der Finanzierung darstellt", kritisiert Manfred Grund im Namen der Betroffenen. Auf Druck der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und den rund 23.900 betroffenen Antragsstellern wurde am 1. Februar 2022 der Förderstopp teilweise widerrufen.

Manfred Grund kommentiert: "Nach nicht einmal 100 Tagen macht sich der Eindruck breit, dass die Regierung vor allem zum Nachteil des Wohnungsbaus arbeitet. Mit dem verkorksten KfW-Förderstopp und jüngsten Vorschlägen des Arbeitsministers mit mehr Bürokratie für Bau- und Ausbaufirmen geraten die Neubauziele zunehmend ins Strudeln." Die Union stehe uneingeschränkt hinter dem Ziel, 1,6 Millionen neue Wohnungen in den kommenden vier Jahren zu schaffen. "Nur so bringen wir Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt wieder in Ausgleich und bewahren damit Mieterinnen und Mieter vor steigenden Mieten", sagt Manfred Grund.

Die KfW förderte im Landkreis Nordhausen auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität (400.000 Euro bis Ende Oktober 2021), half Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise (gut 17 Mio. Euro) und zahlte das Baukindergeld als Zuschuss an Familien aus (1,8 Mio. Euro). Kommunen und kommunale Unternehmen erhielten für Investitionen in öffentliche Infrastruktur 2,4 Mio. Euro.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de