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Neubau am Kohnstein wird sichtbar

Donnerstag, 15. November 2001, 16:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Neugestaltung des Geländes der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora nimmt sichtbare Gestalt an. Die Gedenkstätte bedient sich dabei einer alten Schweizer Tradition.


Gerüst Nachdem der internationale Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Geländes der KZ-Gedenkstätte und zum Neubau eines „Lern- und Dokumentationszentrums Mittelbau-Dora“ im Sommer erfolgreich abgeschlossen wurde, werden die Neubaupläne jetzt erstmals in Originalgröße für die Öffentlichkeit sichtbar. Den Gedenkstättenbesuchern fallen die Veränderungen der letzten Tage sofort ins Auge, auch in Salza und Krimderode werden manchem die Konstruktionen südlich des Kohnsteins aufgefallen sein.

Um den Bürgern von Nordhausen und den Besuchern eine sichtbare Vorstellung von der Größe und dem geplanten Standort des neuen Museums zu vermitteln, hat die Gedenkstätte eine alte Schweizer Tradition aufgegriffen und einer Gerüstbaufirma aus Sondershausen den Auftrag erteilt, am zukünftigen Standort des Neubaus die Stirnseiten des Gebäudes im Maßstab 1:1 als verhülltes Gerüst zu errichten.

Gerüst Die Aufstellung des Gerüstmodells erfolgte rechtzeitig zur Südharzmesse, wo sich die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora mit ihrer Umgestaltungskonzeption und den Neubauplänen ab Samstag präsentiert. Am Stand der KZ-Gedenkstätte in Halle 1 sind die Modelle, Architektenentwürfe und Bauzeichnungen ausgestellt. Außerdem ist dort, wie auch im Museum der Gedenkstätte, der neue Katalog zur historischen Ausstellung und weiteres Informationsmaterial erhältlich.
Autor: nnz

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