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Konsequenzen gefordert

Dienstag, 06. Dezember 2005, 11:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach den vielfältigen Äußerungen zum Südharzkrankenhaus, haben sich bislang – bis auf Egon Primas (CDU) noch keine Parteien oder Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates zu Wort gemeldet. Jetzt macht das zumindest der Nachwuchs.


Der liberale Nachwuchs ist der Meinung, dass man den entstandenen Schaden am guten Ruf des Südharzkrankenhauses schnellstmöglich begrenzen sollte. „Dazu gehört auch, dass der Verursacher dieser rufschädigenden, öffentlichen Diskussionen nicht länger die Interessen der Stadt in diesem Bereich vertreten sollte“, so Marcel Hardrath von den JuLis. Unschwer läßt Hardrath erkennen, dass damit der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke gemeint ist.

„Natürlich haben hier sowohl Aufsichtsrat als auch die Gesellschafter Fehler gemacht! Daraus müsste jetzt aber logischerweise folgen, dass die damaligen Verantwortlichen keine Aufsichtsratsfunktionen mehr in Eigenbetrieben von Stadt und Landkreis ausüben dürfen“, so Hardrath weiter.

Die JuLis machen aber auch deutlich, dass durch die fehlenden Beschlüsse kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, sondern maximal durch die vom Nordhäuser Bürgermeister angeregte öffentliche Diskussion. „Man sollte hier die Kirche im Dorfe lassen, die Verfahrensfehler heilen und vor allem in Zukunft nur noch qualifizierte Personen aus Stadt und Kreis in Aufsichtsratsfunktionen berufen“, meint Hardrath abschließend.
Autor: nnz

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