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Aus dem Hauptausschuss

Im März rollen die Bagger

Mittwoch, 09. Februar 2022, 18:30 Uhr
Im Märzen spannt der Bauer die Rösslein ein und der Bauarbeiter schmeißt den Bagger an - in der ersten Hauptausschusssitzung im neuen Jahr ging es heute vor allem um anstehende Baumaßnahmen angefangen bei der Riemannstraße…

Baustellenbeschilderung, Symbolbild (Foto: agl) Baustellenbeschilderung, Symbolbild (Foto: agl)


Zunächst gab Oberbürgermeister Kai Buchmann seiner Freude über die gelungene Impfaktion im Bürgerhaus in der vergangenen Woche Ausdruck. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der kassenärztlichen Vereinigung sei reibungslos verlaufen, so dass 85 Personen geimpft werden konnten. Nach den Winterferien plane man drei weitere Aktionen, von denen zwei in den Ortsteilen durchgeführt werden sollen.

Damit kam man zu dem Thema des Abends: den Straßenbauvorhaben für die kommenden Wochen und Monate. Ganz oben auf der Liste steht dabei die Riemannstraße. Ab kommenden Montag wird man hier zunächst damit beginnen, einige Bäume für den bevorstehenden Baustart aus dem Weg zu räumen. Je nach Witterung werde die Ende Februar oder Anfang März beginnen, erklärte Buchmann. Läuft alles glatt, werde man sich vom oberen Teil auf Höhe der Alexander-Puschkin-Straße bis zur Geschwister-Scholl-Straße vorarbeiten, im Idealfall komme man vielleicht auch bis zur Köllingstraße. Die grundhafte Sanierung sei eine Gemeinschaftsmaßnahme die zeige, dass sowohl die Stadt wie auch die Unternehmen „massiv in die Daseinsvorsorge investieren“, erklärte Buchmann.

Gleichzeitig wirft die Sanierung des Areals Rosengasse/Wiedigsburg ihre Schatten voraus. Auch hier wird man zunächst vier Bäume entfernen und als Ausgleich acht neue Gewächse pflanzen. Die Erschließung des Bereiches, ebenfalls um den Märzanfang herum, sei die „letzte Aufgabe“ in Sachen Altstadt-Sanierung. Mögliche Verkehrsprobleme zwischen den Gymnasien und dem ökumenischen Kindergarten habe man im Blick. „Das wird kompliziert, aber das müssen wir hinkriegen“, sagte Buchmann.

In der Grimmelallee wird es zum 1. März noch nicht losgehen. Da man davon ausgehen müsse das sich der dritte Bauabschnitt nicht wie geplant bis in den Sommer sondern bis in den Herbst ziehen werde, müsse man zunächst an die Bochumerstraße ran. Bevor die Bagger in Richtung Europakreuzung rollen, werde man die Umleitungsstrecke noch einmal flicken müssen.

Großaufgabe Nummer vier soll die Sanierung des Dreiecks am Töpfertor werden. Hier steht eine Gleisgrunderneuerung an, wie man sie bereits im oberen Bereich der Stolbergerstraße durchgeführt hat. Im Sommer steht zudem der Teilabriss der Unterführung im Bereich Barbarossastraße/Helmestraße an. Die Entscheidung zum Abriss lag nicht bei der Stadt sondern beim Eigentümer, der Deutschen Bahn. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien zwischen dem 18.6. und dem 26.8. durchgeführt und abgeschlossen werden.

Schlechte Nachrichten hatte der OB für alle Fahrradfahrer die gerne einen Radweg in Richtung Petersdorf gesehen hätten. Das zuständige Landesamt habe klar gemacht, dass eine Ausführung vor dem Jahr 2024 nicht möglich sei.

Zu guter Letzt will die Stadt die Planung für die Erneuerung der Wallrothstraße vorantreiben. Im nächsten Stadtrat soll ein Beschluss eingebracht werden, der die Sanierung der wichtigen Verbindungsstraße zum nächsten Großprojekt nach der Feuerwehr und dem Theater erklärt. „Es steht uns Einges bevor“, erklärte Buchmann,„aber danach geht es uns besser. Jede aufgerissene Straße ist eine durchsanierte Straße der Zukunft.“
Angelo Glashagel
Autor: red

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